Deutsche Nationalmannschaft Aktuell

Das Weserstadion hat einen " Heimfluch" :D.Immerhin Unentschieden erzwungen.Die Geste von Kimmich nach dem Elfer war auch scheiße, arroganter****
 
Beim Lesen des Spielberichts müssen Hansi Mannen ja mal wieder begeisternden Fußball gezeigt haben, bei denen die DFB-Fan-Lemminge vor Begeisterung auf ihren Sesseln gestanden haben müssen.

:ugly:
 
Dass guter Fußball bei den DFB-Millionären eine Rarität geworden ist, daran hat man sich ja in den letzten Jahren bereits gewöhnt. Aber was war das bitte für eine Scheiße heute? Das war stellenweise noch nicht einmal Regionalliga-Niveau.
 
Die Sturheit von Löw scheint auf Flick abgefärbt zu sein. Ist diese Eigenschaft Grundvoraussetzung, um Bundesträne... Bundestrainer beim DFB zu werden?
 
Vermutlich stehe ich da recht alleine mit meiner Einschätzung, aber ich denke schon lange, dass wir als Fußballnation ein erhebliches Problem dadurch haben, dass wir eine so große Fußballnation sind und es keineswegs zu wenig Talente gibt, sondern zuviele.

Es gibt so unendlich viele deutsche Fußballer, die auf oder über dem Niveau vieler anderer Nationen spielen, hier in Deutschland aber keine Rolle in der Nationalmannschaft spielen, weil diese voll ist mit den ganzen Rüdigers, Gnabrys, usw.
In anderen Ländern wären Spieler wie Bargfrede locker Nationalspieler gewesen, auf der anderen Seite wäre jemand wie Gebre-Selassie in Deutschland niemals Nationalspieler geworden, in Tschechien gehörte er zum Inventar.

Und genau hier liegt meiner Meinung nach das große Problem der N11 - und ganz besonders unter Hansi Flick. Die Nominierung richtet sich "fast" alleine danach bei welchem Verein man spielt und ob man schon länger N11 spielt, wenn nicht gerade enormer medialer Druck ausgeübt wird - siehe Füllkrug.

Was wir brauchen, ist eine gut funktionierende Einheit - eine Mannschaft - und keine egozentrischen Einzelspieler. Das betrifft sämtliche Mannschaftsteile, jeder ist sich selbst der beste Freund und will zeigen wie toll man doch ist.
Leider traut sich kein Bundestrainer - und vor allem nicht Flick - mal Spieler wie Musiala, Gnabry, usw. zuhause zu lassen und stattdessen auf Spieler zu setzen, die wirklich als Mannschaft zusammenpassen.
Das Ziel sollte es sein, ein erfolgreiches Spielsystem zu etablieren und anhand dessen dann die geeignetsten Spieler auszuwählen, nicht zwingend die besten und die halbe Bayern-Mannschaft, nur weil das in der Vergangenheit häufig mit anderen Spielertypen gut funktioniert hat.
 
Schon seit Jahren ist die deutsche Nationalmannschaft in der Defensive zu schwach. Flick ist bislang nicht in der Lage, aus überwiegend nur mittelmäßigigen Abwehrspielern wenigstens eine Einheit zu schaffen. Die internationale Klasse fehlt zwar bei den meisten, aber seine immer neuen Experimente in der Defensive führen nur zur Verunsicherung bei.
Das er in der Offensive mal in einem Freundschaftsspiel (vor allem nach einer langen Saison) wechselt finde ich nicht so schlimm. Da wird sich in nächster Zeit hoffentlich eine Stammformation finden.
Das mag dann für den einen oder anderen Spieler ein Härtefall sein, doch anders geht es nicht um erfolgreich zu sein.
Aber wie schon mehrfach geschrieben, die Defensive ist einfach der Schwachpunkt, mit der keine Titel gewonnen werden können.
 
Zuletzt bearbeitet:
„Ich kann keine Rücksicht darauf nehmen, dass er bei Werder Bremen spielt“, verteidigte Bundestrainer Hansi Flick seine Entscheidung, nach der ersten Hälfte Kai Havertz für Niclas Füllkrug aufs Feld zu schicken.
Natürlich nicht. Deswegen sind sie so beliebt, Herr Flick. Aber was soll's, der Erfolg gibt ihnen ja recht...
Mensch Toni! Bei so nem immens wichtigen Spiel muss man auch mal Prioritäten setzen!
 
flick ist nicht der trainer, der das noch rumreißen kann - kein phlegma, null ausstrahlung - außerdem außer füllkrug keine typen in der mannschaft - daß kimmich der leader sein soll, was er nicht schafft (keine ausstrahlung) sagt schon alles über den zustand unserer N11 - der einzige, der da noch was bewirken könnte, ist m.e. neuer, wenn er wieder kommen sollte - flick's gesichtsausdruck während eines spiels ist seit 2014 auch der selbe geblieben und auch das sagt alles - der erwartete erfolg wird mit ihm nicht kommen, aber auch nicht mit dieser mannschaft - nur seine 6 titel mit bayern passen da nicht rein und das war wohl eher die mannschaft, die das geschafft hat - da die spieler in ihren vereinen aber natürlich leistung bringen, muß es eben doch am trainer liegen - watum konnte er eigentlich nicht havertz UND füllkrug bringen? unfähig! am besten die EM mit der U21 spielen!
 
flick ist nicht der trainer, der das noch rumreißen kann - kein phlegma, null ausstrahlung - außerdem außer füllkrug keine typen in der mannschaft - daß kimmich der leader sein soll, was er nicht schafft (keine ausstrahlung) sagt schon alles über den zustand unserer N11 - der einzige, der da noch was bewirken könnte, ist m.e. neuer, wenn er wieder kommen sollte - flick's gesichtsausdruck während eines spiels ist seit 2014 auch der selbe geblieben und auch das sagt alles - der erwartete erfolg wird mit ihm nicht kommen, aber auch nicht mit dieser mannschaft - nur seine 6 titel mit bayern passen da nicht rein und das war wohl eher die mannschaft, die das geschafft hat - da die spieler in ihren vereinen aber natürlich leistung bringen, muß es eben doch am trainer liegen - watum konnte er eigentlich nicht havertz UND füllkrug bringen? unfähig! am besten die EM mit der U21 spielen!

Flick ist für mich halt eher ein "Moderator" denn ein "Macher" / "Motivator". Der benötigt eigentlich permanenten Zugriff auf die Mannschaft um entsprechend einwirken zu können - den hatte er als Vereinscoach, in der Nationalmannschaft halt nicht.

Genau so einen Typen haben die Bayern in der Zeit 2019 - 2021, als die Mannschaft nahezu perfekt zusammengestellt war, benötigt.

Und ja, man muss vermutlich auch anerkennen, dass die Qualität (da ist nicht nur das Fußballerische gemeint, sondern eben auch die Einstellung und das Mentale) der Spieler nicht mehr wirklich reicht um den höheren Ansprüchen gerecht zu werden. MMn. auch ein direkter Effekt der massiven Bayern Dominanz der letzten Jahr, da sich die Spieler kaum mehr mit einer größeren Konkurrenzsituation auf nationaler Ebene auseinander setzen müssen.
 
Die S11 und Auswechslungen lassen einzig den Schluss zu, dass Flick seit der WM exakt nichts dazugelernt hat. Die Gegentore zudem fast ein Spiegelbild zum Spiel gegen Japan.

Wie kann man Musiala und Füllkrug nur getrennt spielen lassen? Wie kann man nicht aus dem Spiel gegen Costa Rica lernen, dass man mit Musiala, Füllkrug und Havertz zusammen auf dem Platz offensiv eine Macht ist?!

Flick ist am Ende und vermutlich sollte besser heute als morgen jemand anderes übernehmen, um bei der Heim-EM nicht zur absoluten Lachnummer zu werden.
 
Vermutlich stehe ich da recht alleine mit meiner Einschätzung, aber ich denke schon lange, dass wir als Fußballnation ein erhebliches Problem dadurch haben, dass wir eine so große Fußballnation sind und es keineswegs zu wenig Talente gibt, sondern zuviele.

Es gibt so unendlich viele deutsche Fußballer, die auf oder über dem Niveau vieler anderer Nationen spielen, hier in Deutschland aber keine Rolle in der Nationalmannschaft spielen, weil diese voll ist mit den ganzen Rüdigers, Gnabrys, usw.
In anderen Ländern wären Spieler wie Bargfrede locker Nationalspieler gewesen, auf der anderen Seite wäre jemand wie Gebre-Selassie in Deutschland niemals Nationalspieler geworden, in Tschechien gehörte er zum Inventar.

Und genau hier liegt meiner Meinung nach das große Problem der N11 - und ganz besonders unter Hansi Flick. Die Nominierung richtet sich "fast" alleine danach bei welchem Verein man spielt und ob man schon länger N11 spielt, wenn nicht gerade enormer medialer Druck ausgeübt wird - siehe Füllkrug.

Was wir brauchen, ist eine gut funktionierende Einheit - eine Mannschaft - und keine egozentrischen Einzelspieler. Das betrifft sämtliche Mannschaftsteile, jeder ist sich selbst der beste Freund und will zeigen wie toll man doch ist.
Leider traut sich kein Bundestrainer - und vor allem nicht Flick - mal Spieler wie Musiala, Gnabry, usw. zuhause zu lassen und stattdessen auf Spieler zu setzen, die wirklich als Mannschaft zusammenpassen.
Das Ziel sollte es sein, ein erfolgreiches Spielsystem zu etablieren und anhand dessen dann die geeignetsten Spieler auszuwählen, nicht zwingend die besten und die halbe Bayern-Mannschaft, nur weil das in der Vergangenheit häufig mit anderen Spielertypen gut funktioniert hat.

Hmh, interessanter Beitrag, bei dessen Beantwortung ich gar nicht richtig weiß, wo ich anfangen soll.

Dass es zu viele Talente gäbe und dadurch unsere großen Probleme in der N11 zuvorderst zu erklären wären, würde ich auf den ersten Blick verneinen. Konkurrenz müsste doch eigentlich den Wettbewerb beleben. Seit mehreren Jahren ist das im deutschen Fußball aber eher nicht mehr der Fall. Warum nicht?

Ist der Profifußball ein Spiegelbild der Gesellschaft oder ist er isoliert davon zu betrachten? In der deutschen Gesellschaft haben sich in den letzten Jahren Tendenzen zu mehr persönlichem Wohlbefinden verbreitet, die in den Jahrzehnten zuvor undenkbar schienen, Stichwort "work-life-balance". Persönliches Wohlbefinden gegenüber der Mehrung materiellen Wohlstands in den Jahrzehnten zuvor. Eine neue Lebendshilosophie, die auch vor Fußballern nicht stoppt. Sind Jugendliche noch bereit, sich durch den Fußball nach oben zu kämpfen, den Lebensstandard zu erhöhen, "Dreck zu fressen"? Ist der absolute Wille dazu noch vorhanden, oder beobachten wie womöglich einen gewissen Wohlstands- sprich Sättigungseffekt?

Welcher Beschäftigte ist heute bereit, "Drecksarbeit" zu verrichten? Welcher Fußballer opfert sich selbst, seinen Körper, seine Fitness und Gesundheit für den Erfolg anderer? Gibt es noch genügend Spieler wie Vogts, wie Eilts, wie Rolf, wie Freund, die dazu beitragen andere gut aussehen zu lassen, anstatt selbst zu glänzen?

Die berufliche und akademische Ausbildung in Deutschland geht vielfach am tatsächlichen Bedarf vorbei oder hinkt zeitlich stark hinterher. Ist es im Profifußball, insbesondere in der N11 nicht ähnlich? Hat der Verband ein zielführendes Konzept, wo er den deutschen Fußball in 10 Jahren sieht? Gilt es zukünftig, die früher oft zitierten deutschen Qualitäten und Spezialitäten im Fußball wie Torhüter, Innenverteidigung, Kopfballstärke, Kampf, Ausdauer, zentraler Mitteldtürmer zu pflegen oder versucht man, wie zuletzt, die vorübergehend erfolgreichen Spielsysteme anderer zu kopieren? Bildet der DFB bedarfsgerecht aus?

Statt der scheinbar großen Auswahl an Spielern aufgrund der Größe des Verbands erscheint mir als großes Problem im deutschen Fußball eher der Druck vergangener Erfolge zu sein. Nehmen einige die Erfolge des DFB vielleicht als zu selbstverständlich hin? Ruhen sie sich drauf aus, statt um neue Erfolge zu kämpfen? Ist Deutschland, ist der deutsche Fußball noch hungrig genug?

Da schließt sich möglicherweise der Kreis zu dem, was Du im letzten Absatz geschrieben hast. Wenn 17 Vereine der 1. Liga mit einem 2. Platz hinter Bayern München zufrieden sind, hemmt das den Wettbewerb. 17 Vereine trauen es sich nicht zu, Bayern macht das, was nötig ist, zur Not auch mit ausländischen Spielern, sprich Nationalspielern anderer Nationen. Da die Mehrheit der deutschen N11-Spieler auch bei Bayern unter Vertrag stehen, reichen ihnen geringe Einsatzzeiten, um trotzdem für die N11 nominiert zu werden. Es wird oft behauptet, ein Training bei Bayern sei anspruchsvoller als viele Punktspiele ohne Beteiligung des FC Bayern München. Das ist "Gehirnwäsche", der sich auch Bundestrainer offensichtlich gern unterwerfen, insbesondere wenn sie Ehemalige des FC Bayern sind. Damit gebe ich Dir absolut Recht: Es muss wieder entscheidender werden, das jemand dauerhaft spielt, als dass er bei Bayern München unter Vertrag steht. Solch ein Berufungs-Vorgehen hätte auch Einfluss auf die Klubauswahl aktiver oder potentieller Nationalspieler.
 
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