Das Wort Terrorr ist von mir in dem Fall nur als ein Wort genutzt worden. Gut daran kann man sich meinetwegen dran aufhängen. Es geht mir um den Inhalt und da sind diese unnötigen und gefährlichen Aktionen einfach nicht zielführend und schaffen nur eins Unruhe zwischen Gruppen und zusätzliche Gefahren im Straßenverkehr. Das einzige was es bewirkt ist mehr Aufmerksamkeit, weil die Medien davon berichten. Aber ist das wirklich die Aufmerksamkeit die es für eine gute Sache braucht? Das bezweifle ich stark. Auch das sich rausgenommen wird, dann kommt die Menschen eben später oder haben halt Pech. Was ist das bitte für eine Argumentation? Ganz ehrlich, das ist egoistisch und auch unfair. Eine Gruppe Aktivisten klebt sich fest und wieviele Menschen sind dann von der Aktion betroffen? Einfach schwach argumentiert.
Ich nehme jetzt mal ein anderes Beispiel: Die Tik Tok Dame, die sich für rein vegane Ernährung einsetzt um die Tötung von Tieren aufmerksam zu machen. Argument ist, das Tiere gequält werden und geschlachtet. Mag alles sein und viele Dinge finde ich da auch nicht gut. Aber was wäre die Folge, wenn das per se alle Menschen machen würden. Nutztiere werden abgeschafft, was durch wirtschafltiche Nöte und nicht Finazierbarkeit bereits passiert. Tiere die kein Geld erwirtschaften für Milch, Eier und Wolle oder oder wird es nicht mehr geben und damit werden Kühe und andere Nutztiere fast nur noch in Zoos zu sehen sein. Ist das das Ziel? Man muss sich auch mit den Folgen auseinandersetzen. Somal das vegane Essen sicher nicht für alle Menschen funtkioniert und viele dann krank werden. Warum nicht dafür werben weniger Fleisch zu essen?
Als dann häufig mit so einer extremen Haltung: Du bist Schuld das Tiere abgeschlachtet werden wenn du Fleisch ist. Ist das die Zukunft? Du bist nicht eins zu eins dafür, also bist du automatisch dagegen?
Mach ich so nicht mit und darum bildet Euch eure eigene Meinung auch im Bereich Klima- und Umweltschutz. Ein Aufzwingen ist nicht der Weg und Ziele werden damit nicht erreicht, im Gegenteil.Lager fvon Gruppen entfernen sich voneinander und werden eher radikaler für die eigene Sache. Gelingt die Umsetzung der Klimapolitik nicht (besonders auch im wirtschaftlichen Sinne), ist sie zum scheitern verurteilt und es werden wieder andere Wege eingeleitet, die für den momentanen Moment wirtschaftlicher sind, bei Krisen und Problemen die einfach existieren.
Ich verstehe deine Argumentation, allerdings kann ich sie nicht komplett teilen.
Wenn bspw. ein Prof. Hoimar von Ditfurth bereits vor über 40 Jahren (!) auf den bevorstehenden (weitgehend menschgemachten) Klimwandel hingewiesen hat und vor möglichen Folgen warnte und sich bis heute so gut wie nichts geändert hat, dann begreife ich persönlich jede aufsehenerregende Aktion als eine Art Alarmsirene an Bord eines sinkenden Schiffes.
Nein, ich klebe mich an keiner Straße oder Wand fest, schütte keine Sonnenblumen auf Tomatensauce (oder war es andersrum?) und halte mich von solchen Protestformen fern. ABER:
Ich mache mir die Mühe und versuche, mich in junge/jüngere Menschen einzufühlen, in z.B. die Angst, die sie um ihre Zukunft haben. Die wird nämlich seit Jahrzehnten an die Wand gefahren zu Gunsten von immer mehr Menschen, die immer mehr konsumieren (sollen, im Interesse der profitorientierten Teilnehmenden an der Wirtschaft).
Es scheint aber - gesamtgesellschaftlich - leichter, sich punktuell (und auch an der falschen Stelle) zu empören, zu schimpfen und zu urteilen statt sich über den eigenen Tellerrand hinaus schauend an einer umfassenden Debatte innerhalb der Gesellschaft zu beteiligen.
Stell dir einfach vor, jede, wirklich jede noch so kleine Konsumentscheidung wäre 1 kleiner Floh auf einem riesengroßen Hund.
Jetzt multipliziere diesen einen kleinen Floh mit 7,5 Milliarden (ja, ich weiß, kaum vorstellbar) und dann nimm das mit täglich 10 mal.
Wir alle, wir sind die Flöhe auf dem riesengroßen Hund 'Erde' - und wir saugen den Hund aus und kacken ihn voll. Unsere 'Blähungen' verseuchen die Luft.
Wäre ich heute 16, 17 oder 18, wäre ich vermutlich ähnlich engagiert wie Anfang der 80er gegen den
NATO-Doppelbeschluss. Ob das in solchen Formen wäre, wie sie zurzeit ablaufen, vermag ich nicht zu sagen. Aber ich verstehe die Dringlichkeit, die dahinter steckt.