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Daran wird schon seit den 1950er Jahren geforscht, ohne die Hauptprobleme in den Griff zu bekommen: mehr Energie zu produzieren als Fusionsreaktoren verbrauchen und somit diese Technik trotz jahrzehntelanger Forschung immer noch nicht wirtschaftlich ist.Ich hoffe noch miterleben zu dürfen, dass in der Kernfusion der Durchbruch gelingt.
Diese wird mMn gegenüber der Kernspaltung viel mehr toleriert werden, weil immer gesagt werden kann: „Die Sonne tut es auch.“
Es verläuft eben ähnlich zäh.Das erklärt sich dadurch, dass die technische Entwicklung, die Windkraft für die Stromgewinnung zu nutzen, sehr zäh verlief. In der Bundesrepublik Deutschland wurde der erste Großversuch erst in den 1980er Jahren mit der Versuchsanlage Growian gestartet, bevor in den 1990er Jahren der Bau von Windkraftanlagen "in Serie" ging.
Dass die Entwicklung der Windenergie ähnlich zäh verlief, daraus hatte in in Post #254 bereits hingewiesen.Das ist richtig, aber wie lange dauerte es von der ersten Windkraftanlage zur Erzeugung von elektrischer Energie:
Däne Poul La Cour 1891
Bis zur ersten Großanlage Gowian?
Es verläuft eben ähnlich zäh.
Aber das macht das Warten auf die wirtschaftliche Funktionalität der Kernfusion nicht wirklich "besser". Denn anders als bei der Entwicklung der Windenergie befindet sich unser Planet derzeit in einer von uns Menschen gemachte Klimakrise, in der sich der CO2-Ausstoß sich von 1995 - 2019 um ca. 56% erhöhte. Und selbst der an der Forschung beteilige Plasmaphysiker Hartmut Zohm räumte ein, dass eine Lösung der technischen Herausforderungen von Fusionsreaktoren ggf. nicht gelöst werden können, weil z.B. dass selbst wenn die Kernfusion prinzipiell funktionieren sollte, es derzeit nicht bekannt ist, dass sich damit verlässliche Kraftwerke konzipieren lassen.Die Chancen dass diese Technik zum gewünschten Ziel führt, stehen bei 50:50. Daher ist nur rhetorische Haarspalterei, darauf hinzuweisen, wenn ein Mitdiskutant sich auf eine Metapher mit einem halb vollen bzw. halb leeren Glas bezieht@Bremen
Ich kann mir gut vorstellen, du hast dir ausgerechnet ein Zitat heraus gesucht, wo das Glas mal eher halb leer, als halb voll war![]()

Vollständige Bedarfsdeckung aus Wind, Solar und Wasser ist grüne Träumerei.

Dazu müsste doch in großen Teilen Süddeutschlands der Widerstand gegen diese "Windspargel" oder, fast noch schlimmer, gegen Überlandleitungen überwunden werden. Nein, gerade in Bayern ist man (sprich: Die Söder-CSU) der Ansicht, dass man weder Windkraftanlagen noch solche Überlandleitungen vor der eigenen Haustür möchte, aber auch den Atommüll aus dem AKW Isar 2 soll man irgendwo anders lagern, während in Niedersachsen doch bitteschön Erdgas per Fracking aus dem Boden geholt werden soll. Alles möglichst weit weg. A never (?) ending story...Das ist also keine Träumerei sondern Realität. Und es wird in Norddeutschland ohne Schwarze Bremser und Blaue Protestler auch schon in ein paar Jahren Vollständig Funktionieren. Und wenn die Schwarzen in Süddeutschland Norddeutschland dann als Vorbild nehmen würden, dann ist es auch dort möglich.
Da gibt es diese Vollständige Bedarfsdeckung aus Wind, Solar und Wasserstoff bereits jetzt.
Das ist Humbug. Dort wird zwar in Summe soviel produziert wie auch verbraucht wird, aber das hat mit Bedarfsdeckung wenig zu tun. Wenn die Windräder eine Nacht still stehen, nutzt das garnichts wenn sie eine Nacht später den doppelten Bedarf erzeugen. Rechnerisch wäre der Bedarf dann gedeckt, praktisch sitzen die Leute aber eine Nacht im Dunkeln.
[...] Alles möglichst weit weg. A never (?) ending story...

Du meinst jetzt nicht den Stromspeicher bei Flensburg allein. Sicher gibt es eine Reihe von Entwicklungsprojekten, aber m.M. noch nichts, was längerfristig umfassend eine Flaute überbrücken kann.Das heißt, du gehst davon aus das keine Ausreichende Speicherkapazität gibt um überflüssigen Strom Speicher zu können. Das ist aber Falsch, die gibt es in Unterschiedlichen Formen in Schleswig-Holstein auch wenn es nicht glaubst. Aber der Bedarf ist gedeckt. Du kannst dich auch gerne vor Ort erkundigen. Oder selbst entsprechende Quellen heraussuchen , die das bestätigen was ich geschrieben habe.
Dazu müsste doch in großen Teilen Süddeutschlands der Widerstand gegen diese "Windspargel" oder, fast noch schlimmer, gegen Überlandleitungen überwunden werden. Nein, gerade in Bayern ist man (sprich: Die Söder-CSU) der Ansicht, dass man weder Windkraftanlagen noch solche Überlandleitungen vor der eigenen Haustür möchte, aber auch den Atommüll aus dem AKW Isar 2 soll man irgendwo anders lagern, während in Niedersachsen doch bitteschön Erdgas per Fracking aus dem Boden geholt werden soll. Alles möglichst weit weg. A never (?) ending story...
So gerne, wie ich dir glauben möchte, aber nimm Abschied von der Vorstellung, S-H kann stand-alone seine Bedarfe dauerhaft alleine decken. Allein aus Norwegen kommen Leitungen zum gegenseitigen Stromaustausch in den Norden, NordLink, NorGer und NorNed in die Niederlande, die wiederum im Austausch mit Deutschland sind. Weiterhin gibt es Stromkabel zwischen Schweden und Deutschland. Alle diese Kabel liegen nicht ohne Grund.Dann frag mal in Schleswig Holstein nach. Da gibt es diese Vollständige Bedarfsdeckung aus Wind, Solar und Wasserstoff bereits jetzt. Ohne das man aus den Nachbarländern Atomstrom dazu kaufen müsste. Da ist kein einziges Kohlkraftwerk oder Gaskraftwerk was derzeit für Schleswig Holstein Strom produziert.
Das ist also keine Träumerei sondern Realität. Und es wird in Norddeutschland ohne Schwarze Bremser und Blaue Protestler auch schon in ein paar Jahren Vollständig Funktionieren. Und wenn die Schwarzen in Süddeutschland Norddeutschland dann als Vorbild nehmen würden, dann ist es auch dort möglich.im Austausch
Wir könnten bereits Heute 10 GBite mehr Strom produzieren wenn man diese genehmigungsverfahren viel früher entschlackt hätte. Aber da hätten die Merkel Union mit machen müssen. Nur deshalb hinken wir immer noch hinterher.![]()
So gerne, wie ich dir glauben möchte, aber nimm Abschied von der Vorstellung, S-H kann stand-alone seine Bedarfe dauerhaft alleine decken. Allein aus Norwegen kommen Leitungen zum gegenseitigen Stromaustausch in den Norden, NordLink, NorGer und NorNed in die Niederlande, die wiederum im Austausch mit Deutschland sind. Weiterhin gibt es Stromkabel zwischen Schweden und Deutschland. Alle diese Kabel liegen nicht ohne Grund.
Das Beispiel zeigt ja nur, wie es wirklich laufen sollte. Mit friedlichem Gedanken sollte der Mensch in der Lage sein, seinen Energiebedarf komplett regenerativ zu decken. Ende.So gerne, wie ich dir glauben möchte, aber nimm Abschied von der Vorstellung, S-H kann stand-alone seine Bedarfe dauerhaft alleine decken. Allein aus Norwegen kommen Leitungen zum gegenseitigen Stromaustausch in den Norden, NordLink, NorGer und NorNed in die Niederlande, die wiederum im Austausch mit Deutschland sind. Weiterhin gibt es Stromkabel zwischen Schweden und Deutschland. Alle diese Kabel liegen nicht ohne Grund.
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Noch ein paar Sätze zu den Fridays for Future : Solange die Panzen sich tgl. von ihren Eltern vom Schulhof abholen lassen werde ich sie nicht für
voll nehmen . Die sollen erst mal selbst für sich sorgen müssen , dann denken sie mal über die Situation nach .
Es war kein Vergleich der Bewegungen, sondern der Reaktionen darauf.Fff geht den allermeisten Jugendlichen komplett am Ar... vorbei, glaube mir. Das kannst du nicht mit der Massenbewegung und politischen Motiviertheit/ Informiertheit der 68er vergleichen.
