Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

Ich wünsche Florian einfach viel Glück. Er hat nun aber einen Sportchef, der öfters sehr absurde Entscheidungen trifft und menschlich alles andere als einfach zu bezeichnen ist.
Florian ist super reflektiert und ich teile zu 100 % den Beitrag von Euagoras.
Ich würde ihn gern wieder mal als Trainer in Bremen sehen.

Man muss oder sollte, denke ich, hier ganz klar unterscheiden.
Der Großteil, so behaupte ich, mag Kohfeldt als Mensch und Typ.
Er ist seit 20 Jahren bei Werder und verkörpert den Club auch bzw. identifiziert sich zu 100% damit, ausserdem ist er sympathisch, nahbar und eloquent (teilweise etwas zu sehr für meinen Geschmack).

Dann ist da noch seine Arbeit als Trainer, die darf man durchaus kritisch betrachten.
Er hatte gute Zeiten hier zu Beginn und auch im Pokal aber zuletzt in den letzten 2 Jahren darf man das schon als unglücklich bezeichnen, was er hier abgeliefert hat.
 
Man muss oder sollte, denke ich, hier ganz klar unterscheiden.
Der Großteil, so behaupte ich, mag Kohfeldt als Mensch und Typ.
Er ist seit 20 Jahren bei Werder und verkörpert den Club auch bzw. identifiziert sich zu 100% damit, ausserdem ist er sympathisch, nahbar und eloquent (teilweise etwas zu sehr für meinen Geschmack).

Dann ist da noch seine Arbeit als Trainer, die darf man durchaus kritisch betrachten.
Er hatte gute Zeiten hier zu Beginn und auch im Pokal aber zuletzt in den letzten 2 Jahren darf man das schon als unglücklich bezeichnen, was er hier abgeliefert hat.

Man darf es in Teilen auch als katastrophal bezeichnen.
 
Glückwunsch zum Sieg, Flo!

Schade, dass du nicht mehr Werder Trainer bist!

Zeig in Wolfsburg deinen Kritikern welch ein überragender Trainer du bist.

Vielleicht kommst du eines Tages zu uns zurück: lebenslang grün-weiß!
 
Ich war gestern im Stadion. Erstklassige Atmosphöre, leider zweitklassiger Fussball.
Ich respektiere Markus Anfang, aber irgendwie gehört er nicht nach Bremen und ich glaube auch nicht dass er lange hier sein wird. Ich bin bekennender Kohfeldt-Fan und wenn man ihn gestern als Wolfsburg-Trainer gesehen hat, dann fühlt sich das nicht gut an. Kohfeldt hat sicher Fehler gemacht in Bremen, aber das haben alle andere Bundesliga-Trainer auch. Warum sind sonst die Gisdols, Labbadias und wie sie alle heißen mehrmals entlassen worden.? Florian Kohfeldt hat für mich aber das verkörpert, was wir alle seit Jahrzehnten im Fussball vermissen. Und das ist eine Verbundenheit mit seinem Herzensverein. Sollte er jemals mit Wolfsburg gegen Werder spielen ( was für mich in den nächsten Jahren utopisch ist - ausser im Pokal) dann wird sein Herz bluten.
Er hätte Werder niemals von sich aus verlassen
Selbst wenn er nach dem Abstieg Trainer geblieben wäre, hätte es sich besser angefühlt als die Verpflichtung von Markus Anfang. Und an dem wird ja auch schon Kritik geübt.
Werder hat (den sportlichen Leistungen zum Trotz) nach Pizzaro, Gebre-Selassie und den Eggesteins eine ganz grosse Identifikationsfigur.
verloren.
Freiburg lässt grüßen......
 
Ich war gestern im Stadion. Erstklassige Atmosphöre, leider zweitklassiger Fussball.
Ich respektiere Markus Anfang, aber irgendwie gehört er nicht nach Bremen und ich glaube auch nicht dass er lange hier sein wird. Ich bin bekennender Kohfeldt-Fan und wenn man ihn gestern als Wolfsburg-Trainer gesehen hat, dann fühlt sich das nicht gut an. Kohfeldt hat sicher Fehler gemacht in Bremen, aber das haben alle andere Bundesliga-Trainer auch. Warum sind sonst die Gisdols, Labbadias und wie sie alle heißen mehrmals entlassen worden.? Florian Kohfeldt hat für mich aber das verkörpert, was wir alle seit Jahrzehnten im Fussball vermissen. Und das ist eine Verbundenheit mit seinem Herzensverein. Sollte er jemals mit Wolfsburg gegen Werder spielen ( was für mich in den nächsten Jahren utopisch ist - ausser im Pokal) dann wird sein Herz bluten.
Er hätte Werder niemals von sich aus verlassen
Selbst wenn er nach dem Abstieg Trainer geblieben wäre, hätte es sich besser angefühlt als die Verpflichtung von Markus Anfang. Und an dem wird ja auch schon Kritik geübt.
Werder hat (den sportlichen Leistungen zum Trotz) nach Pizzaro, Gebre-Selassie und den Eggesteins eine ganz grosse Identifikationsfigur.
verloren.
Freiburg lässt grüßen......

Das was du beschreibst, ist für viele Fans leider nur noch ein Auslaufmodell. Vielleicht war es das für sie schon immer.
Fußball Romantik, die Identifikation mit Werte und deren Figuren interessieren heute immer weniger. Fans werden immer mehr zu nüchternen Analysten, auch hier in Bremen. Vielleicht war auch das schon immer so. Was für "mich" verbindet, ist nicht der Standort (ich wohne nicht in Bremen) und ich wäre auch kein Lokalpatriot. Für mich sind es Werte und Identifikationsfiguren sowie Fans, welche diese vertreten.
Vermutlich habe ich somit auch mehr mit einigen Pauli Fans gemeinsam, als mit einigen Werder Fans.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist undurchdacht, vage, über-einen-Kamm-scherend, unwissenschaftlich, ... mir fallen bestimmt noch mehrere negative Adjektive ein. Letztendlich ist es einfach eine Nicht-Aussage. Es gibt so viele verschiedene Fan-Zusammensetzungen und Gründe, weshalb man Fan von einem Verein geworden ist. Wenn du da etwas kritisieren möchtest, dann nimm den Fußball an sich, der sich entwickelt, aber eben nicht die Fans, die es ja trotzdem sind und bleiben. Du kannst außerdem einfach nicht erwarten, dass man sich automatisch mit etwas oder jemandem identifiziert.

Du schreibst ja selbst von "einigen" Pauli-Fans, als wäre DAS der Ort wo noch 100% Identifikation herrscht, wobei es nur einige sind. Das ist so ein Bild was entstanden ist und in meiner persönlichen Erfahrung überhaupt nicht haltbar ist. Werte Schmerte. Oder vielleicht abgekürzt: "Meeensch, deine neuen Zähne interessieren gar nich!"
 
Meine Güte, es stellt doch niemand in Abrede, dass Kohfeldt Werder lebt.
Ich find das auch toll, wenn da jemand an der Seitenlinie steht mit dem man sich als Fan identifizieren kann oder im Verein als Manager oder sonstwas fungiert.
Wenn das aber zum Selbstzweck verkommt und die Ergebnisse gar nicht mehr stimmen haben wir auch nix davon.
Ich bin auch Traditionalist aber irgendwann ist auch mal gut.
 
Ich wünsche Florian einfach viel Glück. Er hat nun aber einen Sportchef, der öfters sehr absurde Entscheidungen trifft und menschlich alles andere als einfach zu bezeichnen ist.
Florian ist super reflektiert und ich teile zu 100 % den Beitrag von Euagoras.
Ich würde ihn gern wieder mal als Trainer in Bremen sehen.
Das kann doch nicht dein Ernst sein. Nie im Leben wollen wir diesen Dampfplauderer wieder in Bremen sehen. In WOB hat er einen sehr starken Kader, denke er wird ca 6 Monate brauchen bis alle Spieler schlechter werden dort.

Hoffe er wird nie wieder Werder Trainer.
 
Das kann doch nicht dein Ernst sein. Nie im Leben wollen wir diesen Dampfplauderer wieder in Bremen sehen. In WOB hat er einen sehr starken Kader, denke er wird ca 6 Monate brauchen bis alle Spieler schlechter werden dort.
Was für eine schwachsinnige Aussage. Nichts als Stammtischparolen. Den Satz' Hoffe das er nie wieder Werder-Trainer'wird hab ich bewusst ausgeklammert, denn diese Meinung steht jedem zu
 
Das ist undurchdacht, vage, über-einen-Kamm-scherend, unwissenschaftlich, ... mir fallen bestimmt noch mehrere negative Adjektive ein. Letztendlich ist es einfach eine Nicht-Aussage. Es gibt so viele verschiedene Fan-Zusammensetzungen und Gründe, weshalb man Fan von einem Verein geworden ist. Wenn du da etwas kritisieren möchtest, dann nimm den Fußball an sich, der sich entwickelt, aber eben nicht die Fans, die es ja trotzdem sind und bleiben. Du kannst außerdem einfach nicht erwarten, dass man sich automatisch mit etwas oder jemandem identifiziert.

Du schreibst ja selbst von "einigen" Pauli-Fans, als wäre DAS der Ort wo noch 100% Identifikation herrscht, wobei es nur einige sind. Das ist so ein Bild was entstanden ist und in meiner persönlichen Erfahrung überhaupt nicht haltbar ist. Werte Schmerte. Oder vielleicht abgekürzt: "Meeensch, deine neuen Zähne interessieren gar nich!"
Ich kenne/ kannte einige Pauli-"fans". Die Anführungszeichen sind gewusst gesetzt. Für Fußball interessieren sich die Mehrzahl davon nur am Rande. Es geht um den "Kult", die Szene, darum, dass der Verein politisch links(-radikal) verortet/ konnotiert ist. Mit Glück kennen rie ein paar der aktuellen Spieler, Fußballhistorie, Fußballtradition nullkommanull. Dass hier ein Kutzop mal einen wichtigen Elfer verschossen hat, dass Werder den SSC Neapel, Real und Olympique Lyon gedemütigt hat, so etwas gehört für mich zum Fansein dazu. Bei St Pauli geht es um ganz viel, vielen von deren Anhängern ist aber Fußball komplett egal, das Event, laut und wild im Stadion feiern, "Zecke" sein...Das ist da wichtig. Kann man ja machen und gut finden. Mit Fußballfandasein hat das für mich nichts zu tun. Da geht es um vieles,aber nicht um Fußball. Da sind mir tatsächlich die echten HSV- Fans näher. Wenn Werder so wäre wie Pauli, dann wäre das nicht mein Verein. Todsicher.
 
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