Premier League

Wer wird Meister 2019 /2020

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Als ich damals mit der Schule in Canterbury war, 1993, hatte ich meinem Gastvater mitgeteilt, dass ich aus Duisburg komme.
Da meinte er nur: "Oh, the Zebras!" :D
 
Fussballfans in England (in unserem Alter) werden sie auf jeden Fall in Erinnerung behalten haben....
Ist ja bei uns nicht anders.... QPR, Millwall, Sunderland, Portsmouth oder Sheffield.... Die Klubs kennt man einfach!!
Und sei es von "Peter Shilton´s Handball Maradonna" auf dem C-64 oder dem uralten Football Manager.
Da gab es noch so Knaller wie Port Vale, Bury, Charlton Athletic, Stockport, Hartlepool, Wrexham und wie se alle heissen.:D
 
Brasilien hat als Retourkutsche alle Premier League Spieler sperren lassen die nicht zur Nationalmannschaft durften.

https://www.kicker.de/fifa-verbiete...klubs-einsatz-von-brasilianern-870918/artikel

Steht nicht im Artikel, aber ich erinnere mich, dass die Spieler nach einer Rückkehr aus Brasilien in England 14 Tage in Quarantäne hätten gehen müssen. Darum keine Abstellung. Insofern sind fünf Tage immer noch besser, aber albern ist es trotzdem.
 
Das stimmt wohl.... In Schottland wird dir der Verein mit der DNA weiter gegeben
Ja, die Religion spielt eine sehr große Rolle.
Celtic ist der "irische" Verein. Er stammt ab von einem katholischen Heim, in dem sich irische Einwanderer nach der Ankunft in Schottland trafen. Bei denen sieht man immer noch die irische Nationalflagge.
Rangers sind die Protestanten.
Lange Jahre wurden in beiden Vereinen keine "Andersgläubigen" aufgenommen oder verpflichtet. Heute ist das aber schon ziemlich aufgeweicht.
 
Lange Jahre wurden in beiden Vereinen keine "Andersgläubigen" aufgenommen oder verpflichtet. Heute ist das aber schon ziemlich aufgeweicht.
Das ist so nicht ganz richtig. und das nicht nur, weil ein solchen Bann beim Celtic F.C. nicht existierte. Zumal auch der Rangers F.C in seinen ersten Jahrzehnten auch vereinzelnd katholische Spieler verpflichtete.

Zum Bann von bekennenden Katholiken kam es bei den Rangers erst in den 1920er Jahren. Ausschlaggebend hierfür war die wachsende Einfluss des ultra-konservativen protestantischen Oranier-Orden im Glasgower Stadtteil Govan, der Heimat der Rangers. Begünstigt wurde diese Entwicklung dadurch, dass die Belfaster Werft Harland & Wolff (Erbauer der HMS Titanic) aufgrund der mit dem Osteraufstand1916 stark ansteigenden Unabhängigkeitsbestrebungen in Irland im Jahr 1920 eine Niederlassung in Govan in Betrieb nahm und wie schon in Belfast das Prinzip hegte, dass katholische Arbeitnehmer unerwünscht waren. In den folgenden Jahrzehnten verpflichteten die Rangers zwar den einen oder anderen Katholiken, jedoch ohne Wissen über dessen Religion. Wenn dieser Glauben jedoch bekannt wurde, mussten diese katholischen Spieler den Club ebenso verlassen wie protestantische Spieler, die katholische Frauen heirateten - oder waren zumindest clubinternen Feindseligkeiten ausgesetzt, von denen Alex Ferguson (der selbst aus einem gemischtkonfessionellem Elternhaus stammt) aus eigener Erfahrung mit dem damaligen PR-Manager der Rangers berichtete. Dieses Sektierertum der Rangers sorgte in den 1970er Jahren für reichlich mediale Kritik doch es dauerte bis ins ins Jahr 1989, bis Graeme Souness nach über 70 Jahren der erste Rangers-Manager war, der mit "Mo" Johnston einen bekennenden Katholiken (zudem auch Ex-Celtic-Spieler) verpflichtete. Der zweite folgte erst 1998 mit Neil McCann.

Celtic war dagegen in der Vergangenheit deutlich liberaler. Denn die Hoops verpflichteten z.B. bereits 1951 einen protestantischen Spieler Namens Jock Stein - jener Jock Stein, der später als Manager vom Celtic F.C. (ab 1965) u.a. 9x in Folge Schottischer Meister wurde (1966-74) und 1967 mit den "Lisbon Lions" den Europapokal der Landesmeister (2:1 gegen den haushohen Favoriten Inter Mailand) gewann. Somit ist er als Protestant bis heute der erfolgreichste Manager des katholischen Celtic F.C. Nur mal so zum Vergleich: erster katholischer Manager der Rangers der Franzose Paul Le Guen im Jahr 2006 - 41 Jahre nach Stein. Und ebenso holte Celtic u.a. 1967 bzw. 1969 die Protestanten Danny McGrain und Kenny Dalglish, die beide als Kind Rangers-Fans waren (wobei Daglish wie schon zuvor Alex Ferguson im protestantischen Stadtteil Govan, der Heimat der Rangers aufwuchs) ins Glasgower East End, die ebenfalls zu Schlüsselfiguren bei Celtic wurden.
 
:tnx:

So tief musste ich allerdings nicht graben, ich interessiere mich schon seit vielen Jahren für Schottland (und auch Irland). Wegen Land und Leute, historisch, fußballerisch - und auch aufgrund der hochprozentigen Destillate ;)
Das Verstehen der Leute im Land ist allerdings heftig. Ich hab' eine Zeitlang in Dublin gewohnt und wenn mir da jemand etwas auf englisch erzählt hat mit richtig schön breitem Akzent tappte ich doch meist im Dunkeln. Unterstelle mal, dass das in Schottland ähnlich ist, auch wenn ich da noch nie war.
 
Das Verstehen der Leute im Land ist allerdings heftig. Ich hab' eine Zeitlang in Dublin gewohnt und wenn mir da jemand etwas auf englisch erzählt hat mit richtig schön breitem Akzent tappte ich doch meist im Dunkeln. Unterstelle mal, dass das in Schottland ähnlich ist, auch wenn ich da noch nie war.
Mein Aufenthalt in Dublin war noch erträglich, die Leute , mit denen ich zu tun hatte, gaben sich Mühe Englisch deutlich zu sprechen :D
Anders war es bei Dienstreisen nach Newcastle Upon Tyne, der dort oft gesprochene Geordie Accent liess mich manchmal ratlos zurück :D
Da Schottland nur 50 Meilen weg war, kann ich mir vorstellen, dass es dort ähnlich ist.
 
Das Verstehen der Leute im Land ist allerdings heftig. Ich hab' eine Zeitlang in Dublin gewohnt und wenn mir da jemand etwas auf englisch erzählt hat mit richtig schön breitem Akzent tappte ich doch meist im Dunkeln. Unterstelle mal, dass das in Schottland ähnlich ist, auch wenn ich da noch nie war.
Da musst du nicht erst nach Schottland.... In Glasgow habe ich allerdings nicht viel verstanden... Gebe ich zu.
In England sind die Dialekte in Bristol, Newcastle und speziell Scouse in Liverpool mehr als eine Herausforderung!!! Wobei die "Brummies" aus Birmingham (war ich noch nicht) oder die Yorkshire Men sicher auch nicht ohne sind. War aber nur in York und da ist mir nichts aufgefallen....
Da musste ich dann und wann höflich bitten, nochmal den Satz zu wiederholen....
Sehe gerade @Lübecker hat die Geordies schon erwähnt.... :D
 
Mein Aufenthalt in Dublin war noch erträglich, die Leute , mit denen ich zu tun hatte, gaben sich Mühe Englisch deutlich zu sprechen :D
Anders war es bei Dienstreisen nach Newcastle Upon Tyne, der dort oft gesprochene Geordie Accent liess mich manchmal ratlos zurück :D
Da Schottland nur 50 Meilen weg war, kann ich mir vorstellen, dass es dort ähnlich ist.

Besonders schlimm ist es in Glasgow. Wenn die Menschen dort mit ihrem Glaswegian loslegen, weiß man in etwa, wie sich fremdsprachige Menschen selbst mit fundierten Deutschkenntnissen z. B. Baden-Württemberg, Bayern oder Sachsen verloren vorkommen.
 
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