100 % Zustimmung!
Ich frage mich dabei auch, was diese quantitativ (leider nicht qualitativ) stark besetzte Scoutingabteilung eigentlich so in den letzten Jahren geleistet hat, zumal Werder sich in der Zeit eigentlich fast nur mit teuren, älteren, verletzungsanfälligen, zumeist ausgedienten Spielern aus der Bundesliga oder 2. Liga "verstärkt"

hat. Und wie Du richtigerweise geschrieben hast, nahezu alles Spieler ohne einen (größeren) Wiederverkaufswert.
Eine gut funktionierende Scoutingabteilung ist gerade für die kleinen Vereine nahezu überlebenswichtig geworden. Was macht z.B. Freiburg hier deutlich besser?
Es wird allerhöchste Zeit, diesen irrwitzigen Personalapparat dort a) personell zu reduzieren (kein Zweitligist kann sich sowas leisten) und b) dabei qualitativ zu verbessern.
Problem ist nur, das diese Abteilung quasi zum Auffangbecken verdienstvoller ehemaliger Spieler geworden ist bzw. zur Arbeitsvermittlungsstelle von Clemens Fritz. Und intern wird dort niemals aufgeräumt werden, dazu sind die Seilschaften und Beziehungskisten viel zu ausgeprägt. Hier müßte mal ein externer Sanierer knallhart tätig werden, quasi eine Art Unternehmensberatung für Profifussballvereine. Warum gründet eigentlich nicht Eichin mal sowas?
Eine mögliche Lösung könnte z.B. sein, das man sich von den meisten hauptamtlichen Mitarbeitern trennt und dafür auf freie Mitarbeiter setzt, die man größtenteils erfolgsbezogen bezahlt. Und dann könnte man auch die Dienste von z.B. einem Valdez oder Ailton in Anspruch nehmen, die den Markt in ihren Heimatländern kennen und entsprechend "beackern" können. Wer hat denn früher Spieler wie die beiden genannten oder Pizarro entdeckt? Das war doch in zwei Fällen z.B. ein Jürgen Born mit seinen Beziehungen, Kontakten und Kenntnissen dort...