Gleichberechtigung / Genderneutrale Sprache

Oh doch. Es zeigt wie gut es uns allen zum Glück geht. Wenn ein bißchen mehr sprachliche Gleichstellung einer "Schändung" gleich kommt, kann es uns ansonsten ja nicht so schlecht gehen ;)

Es gibt schon ernsthafte Themen.
Wir haben eine Pandemie, unsere Straßen sind rott, Schulen sind miserabel ausgestattet, das Bildungssystem ist sowieso miserabel,
immer mehr Leute leben in Armut, das Klima wandelt sich, Mietpreise steigen immer weiter usw.
Großprojekte zögern sich unnötig lange hin, Autobahnbaustellen bleiben über Jahre bestehen, einen Flughafen oder einen Bahnhof hätten die Römer unter Caesar schneller gebaut als unsere Experten. Mobilfunk läuft miserabel.
Das Land ist ziemlich heruntergewirtschaftet.

Aber man diskutiert über Gendersternchen. Das ist so unglaublich lächerlich.
 
Es gibt schon ernsthafte Themen.
Wir haben eine Pandemie, unsere Straßen sind rott, Schulen sind miserabel ausgestattet, das Bildungssystem ist sowieso miserabel,
immer mehr Leute leben in Armut, das Klima wandelt sich, Mietpreise steigen immer weiter usw.
Großprojekte zögern sich unnötig lange hin, Autobahnbaustellen bleiben über Jahre bestehen, einen Flughafen oder einen Bahnhof hätten die Römer unter Caesar schneller gebaut als unsere Experten. Mobilfunk läuft miserabel.
Das Land ist ziemlich heruntergewirtschaftet.

Aber man diskutiert über Gendersternchen. Das ist so unglaublich lächerlich.

Ja warum eigentlich? Mach doch einfach und diskutier nicht auch noch. Oder lass es sein und reg' dich nicht drüber auf, gibt wichtigeres :D
 
Frag Frauen!
Die große Mehrheit lehnt diese Sprache ab.
:tnx:
Ich oute mich als eine davon. Mir wäre es - nur ein Beispiel - deutlich lieber, wenn die Blicke der Herren in einer Besprechung nicht automatisch auf mich fielen, wenn es ums Protokoll schreiben geht (Ich bin oft die einzige Frau in einer Runde und mache den gleichen Job wie die Herren), als dass die Sprache für vermeintliche Gleichberechtigung verhunzt wird. Verzichten kann ich auch auf ältere männliche Externe, die nach dem Chef verlangen oder in einem Termin meinen Chef beachten und mich links liegen lassen, weil sie sich offenbar nicht vorstellen können, dass eine Frau ein Projekt betreut und nicht als Assistenz dabei ist (Das nimmt zum Glück deutlich ab, weil die sich in den Ruhestand verabschieden).

Gleichberechtigung zeigt sich für mich nicht in derartigem künstlich aufgebauschten Pillepalle wie *innen, sondern im aktiven Aufbrechen der überholten Rollenverteilung im Arbeitsleben und nicht zuletzt auch privat. Dabei ist die von @Cyril Sneer angesprochene Bezahlung ein wesentlicher Aspekt. Oder Macho Sprüche im Büro. Ich würde mir wünschen, dass diejenigen, die die Gleichberechtigung in der Sprache so forcieren, einmal in einem Bereich mit mehrheitlich Männern arbeiten. Dann würden sie sehen, dass es deutlich wichtigere Themen in Sachen Gleichberechtigung zu beackern gibt.

PS Das heisst mMn natürlich nicht, dass man nicht da anpasst, wo es einfach geht. In meiner Signatur steht "Managerin", da käme ich auch nie auf die Idee, darauf zu verzichten. In vielen anderen Signaturen bei uns, aber auch extern, sehe ich keine weibliche Form, obwohl es einfach wäre.

PS 2 - ich mache einen separaten Thread, sobald ich am PC bin. EDIT - erledigt.
 
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