Das ist für mich eine der schlimmsten Hinterlassenschaften der Nichtdenker und ich frage mich, woher dieser Drang nach Relativierung stammt. Denn nach dieser Logik gibt es beispielsweie keine 36mio AIDS-Toten weltweit sondern genau NULL. AIDS tötet nämlich niemanden, es zerstört nur dein Immunsystem und den Rest erledigt dann eine andere Krankheit. Also fangen wir an darüber zu reden ob jemand an oder mit HIV/AIDS gestorben ist?
Weil es eben teilweise in der Beurteilung / Einordnung von Dingen (Panik gegen Sachlichkeit) schon ein Unterschied ist. Z.B. ob jemand durch einen Genickbruch stirbt, oder ob dieser tödliche Genickbruch in Folge eines Autounfalls passierte.
Corona gibt, ähnlich wie viele andere Krankheiten, die Lunge und Herz anfallen, auch, "schwachen" Leuten eben oft den Rest.
Schwach im Sinne von u.A. entsprechend alt, ein geschwächtes Immunsystem durch z.B. Vorerkrankungen, ungesunde Ernährung..., nicht so resistent aus welchen Gründen auch immer...
Aber "nur" an Corona sterben nach medizinischer Meinung die wenigsten. Jeder, der das behauptet betreibt in meinen Augen unverhältnismäßige Panikmache.
Und bei Aids heißt es immer "In Folge von... verstorben". Also "relativiert" man da sehr wohl, denn das Virus selbst ist eben nicht tödlich und zum Glück mittlerweile (wenn rechtzeitig erkannt) auch sehr gut unterdrückbar. Mittlerweile gibts ja immer mal Berichte, das teilweise der Virus nach einger Zeit Behandlung gar nicht mehr nachweisbar ist.