Man bräuchte zB auch validierte Tests zu gruppendynamischen Prozessen vor und nach dem Trainerwechsel. Am besten wäre eine Doppelblindstudie, was das Setting nicht zulässt.
Ganz genau. Deswegen sind solche Studien ja auch nicht als Handlungsempfehlung zu sehen, was ich ja schon schrieb, sondern eben wie von dir bestätigt: Rein deskriptiv.
aktuelles Beispiel: Bayern München unter Kovac und Hansi Flick. Flick ist zB gelungen, Th Müller wieder voll in die Spur zu bringen, so dass er der entscheidende Mann für das Tripple war.
Das war nicht nur Thomas Müller. Niko Kovac wurde einerseits bei jeder Gelegenheit von KHR angeschossen und hatte darüber hinaus, was man so gelesen hat, generell im Verein ein sehr schweres Standing. Ich würde als Ferndiagnose sagen, daß sich Kovac und Bayern verhoben haben, er war nicht in der Lage eine Gruppe von Topstars bei Laune zu halten. Genau das ist aber eine der wichtigsten Eigenschaften eines Toptrainers bei so einem Verein, denn die Spieler an sich sind so stark, das sie wohl sogar ganz ohne Trainer in der Lage wären fast jeden Gegner der Bundesliga zu besiegen. Der Trainer muss dann "nur" dafür sorgen, daß die Mannschaft fit ist und nicht in Lager zerfällt.



Natürlich, man kanns auch übertreiben mit dem Werder-Klüngel-Argument. Das hier ist wohl eher was für die Aluhut-Fraktion.