Ich bin als Mitte 50jähriger für mein Alter voll abgesichert (gesetzlich und privat). Insofern stellt sich diese Frage nicht für MICH. Da ich mich mit fondsgebundener Altersvorsorge wenig auskenne, kann und möchte ich dazu wenig sagen.
Es zeigt sich lediglich das, was die (zumindest seriösen) Finanz-/Bank- und Renten-Berater seit Jahren und Jahrzehnten schon sagen: Breit aufstellen ist das richtige. Wer sich einzig und allein euf die normale Rentenversicherung verlässt, sieht heute auch, dass er verlassen ist. Wer seine Anlage/seine Altersvorsorge einzig und allein im Wertpapierbereich aufgebaut und auch innerhalb dessen wenig gestreut hat, hat aktuell ebenfalls keine guten Karten. Auch wenn es dem Wertpapiersparer (um es mal allgemein zu halten), der jetzt über das Geld verfügen muss, nichts hilft: Auf lange Sicht liegt und lag die Rendite fast immer (selbst in Krisenzeiten) über dem des allgemeinen, vermeintlich "sicheren" Kapitalmarktes. Und, machen wir uns nichts vor: 30 % Verlust hat derjenige, der vor ca. 3 Wochen eingestiegen ist... wer das in dem Glauben getan hat, dass es auch die nächsten 10 Jahren weiter "nur" bergauf geht oder Geld investierte hat, dass er eigentlich kurzfristig wieder braucht, der hat entweder den Knall nicht gehört oder hat einen mehr als windigen Berater.
Ich habe einen großteil meiner privaten Altersvorsorge auf Wertpapieren aufgebaut bzw. baue das nach und nach auf (habe allerdings auch noch ein paar Jährchen bis es so weit ist) und bin, was den aktuellen Kursrückgang angeht, tiefenentspannt. Im Gegenteil bin ich aktuell sogar ganz froh: Denn ähnlich wie an der Tanksäule oder beim WSV/SSV kauft man aktuell günstig ein.
Zum eigentlichen Thema:
Ob mit der normalen Grippe vergleichbar oder nicht, kann kaum jemand von uns verlässlich sagen. Die Frage, die ich mir stelle ist: Liegt die Panikmache, die harten Konsequenzen, die Verbote von Großereignissen tatsächlich daran, dass man einfach wenig über das Virus weiss oder weiss man tatsächlich mehr und man sagt es einfach nicht?!
Denn um doch mal beim vergleich zur normalen Grippe/dem grippalen Infekt zu bleiben: Ich persönlich, sowie meine Familie (auch im weiteren Kreis) sind bis jetzt glücklicherweise verschont geblieben. Allerdings habe ich Erkrankte im weiteren Bekanntenkreis/Umfeld - diese zeigen aber durch die Bank eines: Als fitter, größtenteils gesunder Mensch hast du wenig Symptome, die über die einer normalen Grippe hinausgehen. Teilweise sind die "Infzierten" (hier eine Reisegruppe die vor kurzem im Skiurlaub in Ischgl war) lediglich positiv getestet worden, aber zeigen ausser einiger Erkältunssymptome (teilweise nicht mal das) seit über einer Woche keinerlei weitergehende Anzeichen für einen schlimmeren Verlauf... woher kommt also dieser teils mMn hysterische Umgang?

