Es ist sehr lobenswert von ME, daß er das Signal VVL oder Verkauf im Sommer dieses Jahres aussendet, damit Werder ihn 2020 nicht für Lau gehen lassen muss.Das heißt aber auch, daß Werder so langsam in die Hufe kommen muß, weil sowohl ME als auch der Club Planungssicherheit brauchen, zumal die Aktivitäten in der kommenden Sommer-TP stark davon abhängig sein werden, ob ME bleibt oder geht.
Daß nach 22 Spieltagen schlecht abzuschätzen ist, ob in der kommenden Saison Mehreinnahmen durch EL-Spiele generiert werden können oder nicht, ist vollkommen verständlich, so daß sich die Dotierung des Angebots an ME als schwierig gestaltet. Dennoch wird einem dadurch vor Augen geführt, daß sich durch die mehrheitlich mehr verschenkten als gerade noch geretteten Punkte die wirtschaftliche Verhandlungsposition Werders nicht verbessert hat, das Gegenteil ist zweifellos der Fall. Selbstverständlich wären aktuell 5, 6 oder 7 Punkte mehr auf dem Konto auch kein Garant dafür, daß am Ende der 6. Platz herausspringt, doch es würde zumindest die Risiken bei einem entsprechend gut dotiertem Angebot an ME minimieren. Auch deshalb muß jedes Spiel mit 100% Einsatz und 100% Konzentration angegangen werden, um die von FK zu Rückrundenbeginn eingeforderten Siege einzufahren, damit sowohl finanziell (nicht nur Gehalt, sondern auch Höhe des prozentualen Anteils an der Ablösesumme) als auch sportlich ME zu einer VVL bei Werder bewegt werden kann.