Aktionsspieltag gegen Faschismus

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Da MB hier ja mit liest und sagt, dass man Politik und Sport wohl nicht trennen kann, sage ich Dir MB, dass man aber eine Sportveranstaltung, sprich ein Bundesligaspiel, sehr wohl unpolitisch veranstalten kann. Ich schlage alternativ vor, dass Du ja eine Antifa Montagsdemo im Weserstadion und umzu initiieren kannst. Das Weserstadion kann auch vollgehängt werden mit Antifa-Transparenten. Wer weiß, vielleicht macht das Schule und andere Vereine kopieren diese Aktion.
Dafür bleibt dann der Bundesligaspieltag frei von Politik. Sollte während eines Spiels was "Verbotenes" vorkommen, werden die Vernünftigen unter den Fans den unerwünschten Mob eh kurzerhand aus dem Stadion komplimentieren - was dann zwar in dem Moment auch politsch wäre, aber unerwünscht, da es die Freude am Fußballsport nimmt.
 
wer sogar eine durch und durch friedliche aktion gegen rassismus doof findet, die zudem das spielgeschehen auf dem rasen 0,0 beeinflussen wird, der sollte sich ernsthaft fragen weshalb. niemand ist gezwungen sich der aktion anzuschließen oder sich mit ihr zu beschäftigen. um die worte von fattony aufzugreifen: nur eins wäre nett - geht leuten, die sich wenigstens irgendwie engagieren nicht auf den sack.
 
Den TOTEN OPFERN aus Chemnitz und Köthen sollte gedacht werden!!!
Diesem Land ist echt nicht mehr zu helfen
Ja das ist selbstverständlich.

Aber die Frage ist ob solche Leute wie du das auch bei den Opfern des NSU geschrieben hätten oder es getan haben?

Wo war das ganz Nazi-Pack bei den 10 Opfern des NSU? Natürlich nicht da, weil man diese Taten ja für gut und richtig hielt.
 
Ich finde, man kann Aktionen gegen die rechte Gesinnung gut im Stadion durchführen, das zeigt, wo die Fans stehen und es wird gesehen.
Aber, nach meinem Befinden macht sich in Deutschland eine regelrechte Phobie breit gegen konservatives Denken, was gleichgesetzt wird mit nationalsozialisteschem Gedankengut. Demonstrierende in Chemnitz werden pauschal als Nazis tituliert, was mich als Beteiligten auf die Palme bringen würde. Klar laufen da auch rechte Spinner mit, aber das ist nicht DIE Menge. Es wird nicht mehr differenziert, es gibt kein Grau mehr in der jeweiligen Betrachtung. Warum werden nicht auch die linken Spinner an den Pranger gestellt? Aber auch das ist nicht DIE Menge, die meisten glauben an das was sie postulieren, und es ist ihr gutes Recht, das Recht, was auch die Konservativen haben.
Wenn ich mich recht erinnere, war es Bremen, wo mit der DVU die erste rechte Fraktion in einem Parlament vertreten war, und, wo ist die Partei geblieben? Ein wenig mehr Gelassenheit im Umgang z.b. mit der AfD würde uns gut tun, dafür mehr Politik im Sinne der Bürger betreiben und ich bin sicher, diese Partei wäre bald Geschichte. Statt dessen pöbelt die ehemalige Volkspartei SPD, namentlich Schulz (der vom 100 auf 0%) und Kahrs, im Bundestag, das es einen schaudert. So machen sie die AfD zur treibenden Kraft.
 
Ein wenig mehr Gelassenheit im Umgang z.b. mit der AfD würde uns gut tun

Wo hab ich das nur schon mal gehört... So ähnlich. Müsste so vor knapp 90 - 95 Jahren gewesen sein. Dieses "ein wenig mehr Gelassenheit, diese komische Partei mit dem kleinen Redner kommt eh auf keinen grünen Zweig."

Eigentlich sollte man meinen, man könnte aus Vergangenheit lernen.
 
Wo hab ich das nur schon mal gehört... So ähnlich. Müsste so vor knapp 90 - 95 Jahren gewesen sein. Dieses "ein wenig mehr Gelassenheit, diese komische Partei mit dem kleinen Redner kommt eh auf keinen grünen Zweig."

Eigentlich sollte man meinen, man könnte aus Vergangenheit lernen.
Wenn Du dich schon erinnern willst: auch damals war die schlechte Politik letztendlich schuld am Elend der Bevölkerung und zwar schon vor WK1 und erst recht danach.
 
Demonstrierende in Chemnitz werden pauschal als Nazis tituliert, was mich als Beteiligten auf die Palme bringen würde. Klar laufen da auch rechte Spinner mit, aber das ist nicht DIE Menge.

egal wie man sonst dazu steht: man muss von "der menge" erwarten können, dass sie nicht weiter fröhlich mitmarschiert wenn "ausländer raus" und menschenverachtende parolen gerufen, wenn das ganze unter einem "wir sind das volk" banner angeführt wird und sich stolze nazis dort präsentieren. das ist das mindeste. zumal diese demonstration auf dem rücken des toten ohnehin niederträchtig war. wenn sogar die witwe, welche sicher genug mit ihrer trauer zu kämpfen hat, sich genötigt fühlt öffentlich zu äußern, dass das alles nicht im sinne ihres verstorbenen mannes war, sagt das sicher einiges aus.


Ein wenig mehr Gelassenheit im Umgang z.b. mit der AfD würde uns gut tun, dafür mehr Politik im Sinne der Bürger betreiben und ich bin sicher, diese Partei wäre bald Geschichte. Statt dessen pöbelt die ehemalige Volkspartei SPD, namentlich Schulz (der vom 100 auf 0%) und Kahrs, im Bundestag, das es einen schaudert. So machen sie die AfD zur treibenden Kraft.

ich würde behaupten, dass die afd gar nicht das problem ist. sie hat sich lediglich das problem zu nutze gemacht. denn sie macht es nicht mal besonders gut und funktioniert dennoch. die tendenz nach rechts gab es nämlich schon lange vor dieser partei. und genau dieser muss man sich mit aller entschlossenheit entgegenstellen. denn das verschwindet nicht einfach so wenn man es aussitzt.
 
Wenn Du dich schon erinnern willst: auch damals war die schlechte Politik letztendlich schuld am Elend der Bevölkerung und zwar schon vor WK1 und erst recht danach.

Ein Grund mehr nicht die gleichen Fehler zu wiederholen und eine Partei, die die Demokratie inkl ihrer Rechte wie Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, Kunstfreiheit und Demokratierecht, abschaffen will, auf die leichte Schulter zu nehmen.
 
Ein Grund mehr nicht die gleichen Fehler zu wiederholen und eine Partei, die die Demokratie inkl ihrer Rechte wie Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, Kunstfreiheit und Demokratierecht, abschaffen will, auf die leichte Schulter zu nehmen.
Na, da hast Du aber eine Auflistung hingelegt, wo einzelne Punkte gerade massiv mit Füssen getreten werden
Pressefreiheit? De facto noch vorhanden, obwohl viel Gleichlautendes im Umlauf ist.
Meinungsfreiheit? De facto noch vorhanden, aber kann man seine Meinung noch wirklich kundtun, ohne Stigmatisierung?
Kunstfreiheit? So wie bei dem Gedicht "Avenidas" von Gomringer oder das Abhängen von "sexistischen" Bildern (z.B. Stiefel) im Rathaus?
Demokratierecht? So wie im BT praktiziert mit dem abschneiden von Redezeit durch einbeziehen von Zwischenfragen?
So gesehen sind wir in D mit den von Dir genannten Punkten auf einem guten Weg.
 
egal wie man sonst dazu steht: man muss von "der menge" erwarten können, dass sie nicht weiter fröhlich mitmarschiert wenn "ausländer raus" und menschenverachtende parolen gerufen, wenn das ganze unter einem "wir sind das volk" banner angeführt wird und sich stolze nazis dort präsentieren. das ist das mindeste.

:tnx::tnx: Stimmt.

So wie auf der anderen Seite "die Menge" nicht weiter mitmarschieren sollte, wenn fröhlich zur Gewalt gegen den rechten Mob und / oder Polizei aufgerufen wird. Weswegen ich mich an solchen Bewegungen idR nicht beteilige.


Leider ist der Mensch selten durchweg rational und logisch, sondern im höchsten Maße irrational und emotional, besonders wenn es um die "Hassobjekte" geht. Extreme Linke sehen im wahrsten Sinne Rot, wenn ihnen n Nazi übern Weg läuft und der rechte Extreme sieht Braun, wenn er, wen auch immer, Moslems, Islamisten, Araber / Ausländer im Allgemeinen ect, gerade zum Feindbild hat und etwas passiert.

Extremismus auf beiden Seiten ist gefährlich und nicht gut.
Da die Masse der Bevölkerung aber doch recht mittig eingestellt ist, denke ich nicht, das wir übermäßige Panik haben müssen, das die nächste Regierung braun versucht sein wird.
Da mache ich mir eher um unsere Politiker, insbesondere unsere Frau Kanzlerin Sorgen, aber im Grunde soll das ja hier auch keine Politikdiskussion sein.
 
@Lübecker

Wenn deine Ansicht über unsere Grundrechte aus deinen "alternativen Medien", die deiner Aussage nach nicht mein Niveau sind und über den medialen Tellerrand schauen, stammen, dann sollte der Teller dringend mal in die Spülmaschine. Denn da klebt jahrzehntelanges altes schimmeliges Essen dran. ;)

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Extremismus auf beiden Seiten ist gefährlich und nicht gut.
Da die Masse der Bevölkerung aber doch recht mittig eingestellt ist, denke ich nicht, das wir übermäßige Panik haben müssen, das die nächste Regierung braun versucht sein wird.

Da wäre ich mir mittlerweile nicht so sicher. "Verschwörungstheorien" bzgl unseren Grundrechten, s. oben, sind wesentlich gesellschaftsfähiger geworden, und je mehr es behaupten desto mehr Schafe glauben es und denken, sie wären schlauer.

Wenn ich dann noch sehe dass die AfD im Osten bei Umfragen stärkste Partei ist, und dem Rest der Parteien nichts ausser hohle Sprüche ggü der AfD einfällt (zumindest dbzgl hat @Lübecker recht) dann bin ich mir deiner Theorie nicht so sicher.
 
Leider ist der Mensch selten durchweg rational und logisch, sondern im höchsten Maße irrational und emotional, besonders wenn es um die "Hassobjekte" geht. Extreme Linke sehen im wahrsten Sinne Rot, wenn ihnen n Nazi übern Weg läuft und der rechte Extreme sieht Braun, wenn er, wen auch immer, Moslems, Islamisten, Araber / Ausländer im Allgemeinen ect, gerade zum Feindbild hat und etwas passiert.

dass es aber schon einen unterschied dazwischen gibt bei einem nazi rot zu sehen oder bei einem, der halt einfach anders aussieht, darüber sollte ja hoffentlich schon einigung herrschen.

Da die Masse der Bevölkerung aber doch recht mittig eingestellt ist, denke ich nicht, das wir übermäßige Panik haben müssen, das die nächste Regierung braun versucht sein wird.

und mir kommt es eher so vor, dass die masse der bevölkerung relativ gleichgültig / bequem ist. da bringt es dann nur beschränkt etwas, wenn extremisten in der unterzahl sind, da der antrieb / die motivation dann dort eine viel größere ist. und in welche richtung es sich aktuell bewegt, kann ja auch kaum jemandem entgangen sein. wenn man dieser richtung nicht entgegenwirkt, dann wüsste ich nicht weshalb sie sich ändern sollte.
 
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