RIP .... Wir denken an...

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas ssjali
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Auch wenn er noch nicht offiziell für tot erklärt werden kann, ist Daniel Küblböck ein Synonym für eine verfehlte und verantwortungslose Medienpolitik in D. Man hat einen Menschen in einer Castingshow DSDS sehr gehypt, obgleich damals schon nach seinem 3. Platz absehbar war, dass er mit dem Ruhm nicht klarkommt. Da gab es die Episode, in der er wohl volltrunken in einen Gurkenlaster geknallt ist. Jauch und Gottschalk berichteten per Direktübertragung aus dem Krankenzimmer und bei Ebay wurden die Gurkengläser versteigert. :wall::dagegen:
Dieser mediale Ruhm hat immer zwei Seiten, eine helle und eine dunkle. Die dunkle Seite mit Misserfolg, Umgang mit Erfolglosigkeit, Umgang mit Fans usw. usf., da lässt man sie allein. Viele verdienen an ihnen zu Anfang und sobald der Zug auf einem deadend endet, lässt man sie im Stich.
Und das Ergebnis ist, dass ein wahrscheinlich bipolarer Charakter den Freitod gewählt hat?! Wäre das nicht mit professioneller Hilfe zu verhindern gewesen, sofern überhaupt in dieser Branche der Bedarf gesehen worden ist. Er wird nicht der Letzte sein. Dieser Medienteil scheint aus so einer Tragödie keine Konsequenzen zu ziehen, geschweige denn ziehen zu wollen.
Deswegen lehne ich persönlich diese ganzen Castingshows schon seit Jahren konsequent ab und verweigere mich, diese überhaupt anzuschauen.
 
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Deswegen lehne ich persönlich diese ganzen Castingshows schon seit Jahren konsequent ab und verweigere mich, diese überhaupt anzuschauen.

Mal unabhängig davon, daß diese ganzen Castingshows unerträglich sind: Vorzeitiges Ableben von Schauspielern, Sängern, generell Musikern ist nun wirklich nichts ungewöhnliches. Ich sage nur Jimi Hendrix, Janis Joplin, Kurt Cobain, Amy Winehouse, Jim Morrison und Brian Jonson, aka Klub 27. Oder vor ein paar Jahren Philip Seymour Hoffman und so viele viele vor ihm auch. Über die jeweiligen Gründe lässt sich nur Spekulieren. Bei manchen war es ein "Unfall" (Überdosis) bei manchen Selbstmord....
 
Bohlen war menschlich schon immer n Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) :tnx:
Immer traurig, wenn Menschen nur so einen Ausweg aus ihrer Situation sehen. Aber ein Umdenken findet in der (Medien)Landschaft / Gesellschaft ja nicht statt.
Würde man entsprechend vorsichtig sein, wären ja die Auflagen nicht mehr so groß da die reißerischen Überschriften fehlen.
Was dachte man damals nach Enke, das endlich sich etwas ändert? Pustekuchen. Der gleiche Scheiß ging nur Wochen/Monate später mit Fromlowitz genau an gleicher Stelle weiter.
Hier ist (auch) das anonyme Internet als quasi Rechtsfreier Raum mit dran Schuld aber eine solche Diskussion ist im Grunde sinnlos, da schon X-Mal geführt und erledigt, auch hier im Forum.
 
Wahrscheinlich machen die demnächst erstmal auf RTL ein "Daniel Küblböck Special", um das alles noch schön ausschlachten zu können. Denen geht es doch nur um den Profit. Passt du in ihr Beuteschema, wirst du gnadenlos ausgenutzt und in jede ihrer Sendungen geschleift. Jeder kleine Ausrutscher deines Privatlebens landet in irgendwelchen Promi-Zeitschriften; fremde Menschen erkennen dich auf der Straße und werfen dir irgendwelche Wörter an den Kopf -- du seist ja schließlich selber Schuld, dass du dich in die Öffentlichkeit zwängen lässt, da dürfe man das dann..
Ich mache einzig und allein RTL verantwortlich für die ganze Sache.
Man kann das Schema einzig und allein brechen, indem man DSDS und Co. boykottiert.
 
Mal unabhängig davon, daß diese ganzen Castingshows unerträglich sind: Vorzeitiges Ableben von Schauspielern, Sängern, generell Musikern ist nun wirklich nichts ungewöhnliches. Ich sage nur Jimi Hendrix, Janis Joplin, Kurt Cobain, Amy Winehouse, Jim Morrison und Brian Jonson, aka Klub 27. Oder vor ein paar Jahren Philip Seymour Hoffman und so viele viele vor ihm auch. Über die jeweiligen Gründe lässt sich nur Spekulieren. Bei manchen war es ein "Unfall" (Überdosis) bei manchen Selbstmord....
Für mich wiegt der Effekt Castingshow schwer. Die von Dir genannten kommen mWn aus keiner. Man arbeitet wegen der Fernsehquote mit sehr jungen Menschen, die mit sehr viel Hoffnung und einem gehörigen Schuss Unbedarftheit sich in eine Situation begeben, die sie aufgrund ihres Alters schwerlich meistern können. Urplötzlich werden sie in den Mittelpunkt gestellt, sonnen sich darin, geniessen es und meinen, dass es ewig so weiter geht. Kann man das einem 20Jährigen verdenken, wenn man sich selbst reflektierend betrachtet? Sie werden aber fallen gelassen, wenn der nächste Schwung an Kandidaten kommt. Ist normales Business. Am Ende sind es shattered dreams.
Bei Küblböck konnte man sehr schnell sehen, dass er unter einer bipolen Störung leidet. Ein mit mir befreundeter Psychiater hat damals schon der Person Küblböck eine schlechte Prognose gegeben.
Natürlich haben viele Stars massive Probleme mit Drogen und dem Selbstwertgefühl. Alle diese Stars wollten aber auf Teufel komm raus, berühmt werden. Aber berühmt sein bedeutet im Umkehrschluss auch die dunkle Seite dieser Medaille zu akzeptieren. Die Flucht in die Drogen ist dort wenig hilfreich trotzdem leider Standard. Was ist, wenn der Scheinwerfer erlischt? Wer hilft dir dann? Und das ist bei diesen Castingdingern ein extremes Manko. Dazu kommt, dass die Kandidaten noch künstlich aufeinander losgelassen werden. Alles wegen der Quote. Tut mir leid, ich lehne diesen Schrott kategorisch ab.
 
Für mich wiegt der Effekt Castingshow schwer. Die von Dir genannten kommen mWn aus keiner. Man arbeitet wegen der Fernsehquote mit sehr jungen Menschen, die mit sehr viel Hoffnung und einem gehörigen Schuss Unbedarftheit sich in eine Situation begeben, die sie aufgrund ihres Alters schwerlich meistern können. Urplötzlich werden sie in den Mittelpunkt gestellt, sonnen sich darin, geniessen es und meinen, dass es ewig so weiter geht. Kann man das einem 20Jährigen verdenken, wenn man sich selbst reflektierend betrachtet? Sie werden aber fallen gelassen, wenn der nächste Schwung an Kandidaten kommt. Ist normales Business. Am Ende sind es shattered dreams.
Bei Küblböck konnte man sehr schnell sehen, dass er unter einer bipolen Störung leidet. Ein mit mir befreundeter Psychiater hat damals schon der Person Küblböck eine schlechte Prognose gegeben.
Natürlich haben viele Stars massive Probleme mit Drogen und dem Selbstwertgefühl. Alle diese Stars wollten aber auf Teufel komm raus, berühmt werden. Aber berühmt sein bedeutet im Umkehrschluss auch die dunkle Seite dieser Medaille zu akzeptieren. Die Flucht in die Drogen ist dort wenig hilfreich trotzdem leider Standard. Was ist, wenn der Scheinwerfer erlischt? Wer hilft dir dann? Und das ist bei diesen Castingdingern ein extremes Manko. Dazu kommt, dass die Kandidaten noch künstlich aufeinander losgelassen werden. Alles wegen der Quote. Tut mir leid, ich lehne diesen Schrott kategorisch ab.

Ich auch! Und stimme zum Rest 100%ig zu. Ich wollte nur sagen, daß es nicht soooo ungewöhnlich ist, ohne da jetzt den Eindruck erwecken zu wollen ich könnte Casting Shows irgendwas abgewinnen. Nein, ein großer Teil davon besteht darin Jugendliche oder junge Menschen vorzuführen und bloßzustellen, mit dem Gipfel dieses Klum-Castings.
 
So doof kann die nicht sein, wenn die aus einem zugegebenermaßen guten Aussehen dieses ja fast schon "Imperium" geschaffen hat.
Auf jeden Fall auch ein "geiler" Männergeschmack, wer da Alles dabei war von dem man weiß...naja aber muss jeder selber wissen, Briatore war auf jeden Fall der Knaller aber da wird sie finanziell auch nicht beschädigt rausgegangen sein aus der Nummer.
 
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