Ne, die waren für uns alle nicht gut genug...
Harnik wurde als RV-Back-Up gesehen, Petersen war kein mitspielender Stürmer, Füllkrug ohne Durchsetzungsvermögen und über Sandro Wagner wurde eh nur gespottet. Was soll(t)en wir auch mit solchen Luschen. Dafür haben wir jetzt lauter Granaten im Sturm mit supervielen Toren...
Naja, weil Spieler A bei Verein X funktioniert heißt das nicht automatisch, dass dies bei uns auch so wäre und wir deshalb idioten sind.
Beispiele in die andere Richtung gibt es sicherlich genau so viele.
Meiner Meinung nach resultiert unsere diesjährige Harmlosigkeit zum einen aus dem schwachen Mittelfeld und gekrönt wird es von einem langen fehlen von Kruse in der HR. Daneben gibt es keinen qualitativ guten Stürmer. Mit Bartels ist dieser für die RR auch ausgefallen.
In den wenigen Spielen der HR, wo Kruse und Bartels zusammen gespielt haben, hat man gesehen, dass Kruse einen spielstarken Mitspieler vorne braucht.
Wer soll das aus dem kader machen?
Belfodil? Der kann Bälle abschirmen, aber wirkt immer so langsam und behäbig.
Kainz? Sorry, aber harmloser geht es kaum.
Hajrovic? Der wird auch unter Kohfeldt nicht berücksichtigt. Was sagt das aus?
AronJo? Der ist doch schon seit Ewigkeiten ausgemustert. Wird jetzt wieder stark geredet, wahrscheinlich weil es keine Alternative gibt.
Xhang? Ein reiner PR Transfer.
Aus dem Mittelfeld?
Was soll da kommen? Mir fehlt da Qualität auf links und rechts. Junu kann das nicht alles alleine machen. Delaney und Eggestein sind ja eher der Defensive Part.
Dazu nicht unbedingt die Krönung in Sachen IV. Moisander gerne mal mit Fehlpässen im Aufbau, Sane immer angeschlagen und Caldirola? Ja was ist eigentlich mit dem? Kommt hier auch nicht in die Spur, obwohl er in Darmstadt eigentlich ganz ordentlich agierte.
Alles in allem hat unser Kader erheblichen Bedarf in allen Bereichen, dazu viele auslaufende Verträge und das Abstiegsgespenst kreist über uns. Das sind alles lähmende Faktoren.
Und die Spieler erkennen das, siehe Aussage Kruse.
Dann fängt man im Kopf über seine Zukunft nach zu denken, statt auf dem Platz alles zu geben.