Aber noch ist es nicht soweit, noch geht es zwischen Geschäftsführung und Aufsichtsrat darum, Vorschläge zu bewerten, abzuwägen, für gut oder schlecht zu befinden. Eichin muss diese Vorschläge liefern – sprich: Er muss einen Trainer präsentieren, dem zugetraut werden darf, es besser zu machen, als es Viktor Skripnik gemacht hat. Mit welchen Namen dabei jongliert wird? Geheim, geheim. Eine Lösung mit Wunschkandidat Lucien Favre ist nicht umsetzbar, der Schweizer steht bei europäischen Top-Clubs hoch im Kurs, hat die freie Auswahl. Ein anderer Kandidat ist ebenfalls bereits aus dem Rennen. Der Niederländer Jos Luhukay hat bei Erstliga-Absteiger VfB Stuttgart unterschrieben. Es bleiben noch Andre Breitenreiter und Markus Gisdol, die immer wieder genannt werden. Doch mehr als unbestätigte Gerüchte sind es eben nicht. Eichin aber braucht den einen Kandidaten, der alle überzeugt. Findet er eben diesen nicht, wird es eng für ihn. Dann steht am Ende auf dem Auflösungsvertrag sein und nicht Skripniks Name.