Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Tja steinigt miCh. Wenn er aus den Fehlern dieser Saison lernt würde ich ihn gerne behalten.
 
VS hat doch selber nach dem Spiel die Antwort gegeben, in dem er zugegeben hat, dass speziell Pizarro und Fritz die Faktoren im Abstiegskampf waren. Wir haben 16 Spiele verloren und so manchen Negativrekord noch ausgebaut.
Seine größte Fehleinschätzung ist, dass er meint mit offensiven Powerfußball in der Liga bestehen zu können. Das können nur die Mannschaften um Platz 1-6 in der Liga, aber nicht Werder. Die SGE hat nicht viel gemacht, stand aber defensiv sicher. Damit haben sie Relegation erreicht, was man vor Wochen noch nicht erwartet hat. Der Schlüssel im Abstiegskampf heißt stabile Defensive.
VS will und kann das nicht. Damit ist er beim Abstiegskandidaten SVW falsch. Dazu seine mediale Präsenz ist erschütternd. Das ist aber auch Part of the Game, was er nicht beherrscht.
 
fällt mir schwer zu sagen, ob es mir lieber wäre mit einem neuen trainer weiterzumachen oder skripnik nochmal eine chance zu geben.
es kommt für mich dabei in erster linie auf die alternative an. die meisten interessanten trainer haben schon bei anderen vereinen zugesagt oder machen bei ihrem bisherigen definitiv weiter. zudem würde ich nicht aus dem grund "gelungener klassenerhalt" dazu tendieren mit skripnik weiterzumachen, sondern weil ich sehe, dass er aus seinen fehlern lernt, sich entwickelt. die rückrunde war gut. punkt. blöde punktverluste hat wohl jede mannschaft vorzuweisen.
insgesamt stehen 38 punkte. das ist gerade mal einer weniger als dutt in seiner "guten" saison. plus pokalhalbfinale. platz 8 in der rückrundentabelle. ohne argumente steht man eben nun auch wieder nicht da, wenn man eher dazu tendiert skripnik weiterhin die chance zu geben. natürlich gibt es auch genügend gründe um anderer meinung zu sein. oder ums eben auch weniger klar, schwarz oder weiß zu sehen.
 
fällt mir schwer zu sagen, ob es mir lieber wäre mit einem neuen trainer weiterzumachen oder skripnik nochmal eine chance zu geben.
es kommt für mich dabei in erster linie auf die alternative an. die meisten interessanten trainer haben schon bei anderen vereinen zugesagt oder machen bei ihrem bisherigen definitiv weiter. zudem würde ich nicht aus dem grund "gelungener klassenerhalt" dazu tendieren mit skripnik weiterzumachen, sondern weil ich sehe, dass er aus seinen fehlern lernt, sich entwickelt. die rückrunde war gut. punkt. blöde punktverluste hat wohl jede mannschaft vorzuweisen.
insgesamt stehen 38 punkte. das ist gerade mal einer weniger als dutt in seiner "guten" saison. plus pokalhalbfinale. platz 8 in der rückrundentabelle. ohne argumente steht man eben nun auch wieder nicht da, wenn man eher dazu tendiert skripnik weiterhin die chance zu geben. natürlich gibt es auch genügend gründe um anderer meinung zu sein. oder ums eben auch weniger klar, schwarz oder weiß zu sehen.

Hatte dir ja schon vor Wochen mal gesagt, dass er sich noch entwickeln muss. Für mich persönlich ist auch jetzt noch nicht soweit ein ausreichend guter Bundesligatrainer zu sein, um eine Mannschaft wie Werder zu führen.

Er hat jetzt die Möglichkeit mit einem Erfolg vielleicht erstmal wieder in die zweite Reihe zurückzurücken. Denke das wäre für Ihn und Werder die beste Lösung.

Heute ist ein hochemotionaler Tag. Alle sollten jetzt zur Ruhe kommen und dann die Saison aufarbeiten. Dann schauen wir weiter. Zumindest finanziell sollen wir ja mit entsprechenden Sponsorenverträgen in der Tasche nächste Saison wieder ein wenig potenter sein. Wir spannend sein wie der Kader nächste auch aussehen wird.
Breitenreiter ist ja auch wieder frei... Nur so am Rande.
 
Erleichterung pur und auch an Victor Gratulation.

Trotzdem war das hoffentlich sein letztes Spiel als Trainer an der Seitenlinie. In anderer Funktion kann er Werder aber gern erhalten bleiben!

Jetzt bitte einen Trainer mit Fußballsachverstand verpflichten, der dann den ganzen Sommer Zeit hat, Spieler und ein passendes System zu formen.

Noch so eine Saison hält doch kein Schwein durch.
 
Mein Bart ähnelt von der Farbe zunehemd dem von TE und das bereitet mir langsam Sorgen...

Dieser Bart


President-Ahmadinejad-claims-Iran-will-never-give-up-the-nuclear-program-and-do-not-need-the-nuclear-weapons.jpg


oder dieser?
eichin222_v-panorama.jpg
 
Hat einen unglaublich schweren Job am Ende erfolgreich gemeistert.

Die Art und Weise, wie er gerade immer wieder in den entscheidenden Spielen gepunktet hat, hat gezeigt, dass er etwas vom Geschäft versteht.

Er hat Fehler gemacht, wie jeder andere Entscheidungsträger auch. Insbesondere die fehlende Courage bei Spielen in Ingolstadt, vs Augsburg sind da zu nennen. Als relativ neuem Coach muss man ihm diese Fehler auch zugestehen. In der Summe waren sie nicht so entscheidend wie die der Geschäftsführung, die den Kader viel zu spät an Bundesliga- Verhältnisse angepasst und in der Kombination der Transfers Selke, di Santo, Ujah, Johannsson und Pizarro versagt hat sowie seit Jahren bekannte Defizite im Mittelfeld sträflich vernachlässigt hat.

Am Ende steht ein mühsam erkämpfter Klassenerhalt. Skripnik geht als " Retter" in die Geschichte ein. Dass ihm dieser Job nicht wirklich behagt hat, war offensichtlich. Insofern ist ihm persönlich zu wünschen, in die zweite Reihe zurückzutreten.

Für Werder wäre ein erneuter Trainerwechsel ein neues Risiko. Zu empfehlen wäre ein solcher Schritt nur, wenn eine echte Alternative zur Verfügung stuende. Ob ausgerechnet Eichin eine solche findet?

Danke Viktor, für diesen Perforce-Ritt.
 
Mit diesen Einzelspielern überhaupt bis zum Saisonende im Abstiegskampf zu stecken, ist wahrlich keine Auszeichnung für VS und Trainerteam. Sie haben es über weite Phasen der Saison nicht geschafft, eine bundesligataugliche Mannschaft auf den Platz zu schicken - und das ist ihre Hauptaufgabe.

Es ist doch ein Irrsinn, dass unser Trainerteam immer wieder Rückendeckung erhalten hat, obwohl in dieser Saison die Existenz des Gesamtunternehmens auf dem Spiel stand.
 
Ein am Ende 8. Platz in der Rückrundentabelle bei ausgeglichenem Torverhältnis sagt Vieles. Es entspricht dem Potential des Teams nach den dringend nötigen Verstärkungen in der Winterpause ebenso wie die zur Winterpause erreichte Punktzahl, wenn einige der zuvor wenigen Leistungsträger schwächeln.

Das Problem Werders in dieser Saison war nicht der Trainer.
 
Mit diesen Einzelspielern überhaupt bis zum Saisonende im Abstiegskampf zu stecken, ist wahrlich keine Auszeichnung für VS und Trainerteam. Sie haben es über weite Phasen der Saison nicht geschafft, eine bundesligataugliche Mannschaft auf den Platz zu schicken - und das ist ihre Hauptaufgabe.

Es ist doch ein Irrsinn, dass unser Trainerteam immer wieder Rückendeckung erhalten hat, obwohl in dieser Saison die Existenz des Gesamtunternehmens auf dem Spiel stand.

Jepp, Werder ist der Relegation gerade einmal 2 reguläre + 3 Nachspielminuten von der Schippe gesprungen, darüber können wir froh und erleichtert sein. Das darf aber nicht bedeuten, daß mit Trainer-Epen die Dinge, die neben und vor allem auf dem Platz überhaupt erst zu dieser prekären Situation führten, in typischer Werder-Familien-Manier wieder einmal unter den Teppich gekehrt werden. Wenn dies die Vorgehensweise wie in der jüngeren Jahren wieder die Art der Vergangenheitsbewältigung sein sollte, dann zählt Werder wahrscheinlich auch in der kommenden Saison erneut zu den Abstiegskandidaten.
 
Jepp, Werder ist der Relegation gerade einmal 2 reguläre + 3 Nachspielminuten von der Schippe gesprungen, darüber können wir froh und erleichtert sein. Das darf aber nicht bedeuten, daß mit Trainer-Epen die Dinge, die neben und vor allem auf dem Platz überhaupt erst zu dieser prekären Situation führten, in typischer Werder-Familien-Manier wieder einmal unter den Teppich gekehrt werden. Wenn dies die Vorgehensweise wie in der jüngeren Jahren wieder die Art der Vergangenheitsbewältigung sein sollte, dann zählt Werder wahrscheinlich auch in der kommenden Saison erneut zu den Abstiegskandidaten.

Genau das befürchte ich auch. Vermutlich wird es in den nächsten Tagen vonseiten der Vereinsleitung heißen, sie hätten alles richtig gemacht, da der Klassenerhalt erreicht wurde. Wenn diese Naivität die Handlungsgrundlage der Vereinsgremien bleibt, sehe ich weder kurz- noch mittelfristig strategische und konzeptionelle Entwicklungen.
 
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