Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Also 9 oder 6 Punkte?? VS holt maximal noch einen Punkt und zwar zuhause gegen Köln. Die anderen Spiele gehen samt und sonders mit Pauken und Trompeten verloren, inklusive Pokalspiel in Gladbach.
VS und sein Megamind Kohfeldt haben kein Konzept. Defensiv eine einzige Katastrophe, offensiv kaum existent, spielerisch schlecht.
Stuttgart hat gute Offensivleute, die auf unsere grandiosen Abwehrstrategen treffen. Es ist nur noch "spannend", wer dieses Mal seinen Blackout am WE haben wird, Kandidaten haben wir genug.
VS ist an seinem eigenen Anspruch gescheitert, nämlich der Weiterentwicklung der Talente sowie des Kaders insgesamt. Sein permanenter Wechsel in den einzelnen Spielsystemen setzt einen gefestigten Kader voraus, der nun wirklich in Bremen dank jahrelanger Misswirtschaft nicht vorhanden ist. Das muss ein Trainer erkennen und gehört zur Grundvoraussetzung des Berufes.
Die Verunsicherung der Mannschaft ist förmlich greifbar bei allen Spielern. Und totale Überzeugung auf der Trainerbank sieht anders aus. Da ist auch Ratlosigkeit Trumpf.
Mal sehen, was in Bremen in Bezug auf den Trainer in der WP geschehen wird? Vielleicht folgt man auch lieber weiter dem alternativlosen Werderweg und orientiert sich an der Kanzlerin mit "Wir schaffen das".

Sollte es so kommen, muss man ihn IMO zwingend noch vor Silvester freistellen.
 
Bis zu dem letzten Spiel gegen Hamburg war ich der Meinung das Skripnik bleiben soll, aber als vergangenen Samstag gegen 15 Uhr bei Sky die Aufstellung gezeigt worden ist, da habe ich die Welt nicht mehr verstanden. Ich denke mir dann immer "gut, das Trainerteam sieht die Mannschaft die ganze Woche". Aber diese Ausrichtung war ein ins Messer laufen mit Ansage. Zwei Stürmer war ein Selbstmord. Warum Eggestein nach seiner Einwechslung gegen hannover und seiner da ansprechenden Leistung keine richtige Chance mehr bekommt, erschließt sich mir nicht.
Die taktischen Fehler sind leider inzwischen gravierend.
 
Gut, fairer Punkt.

Dann änder ich meine Meinung folgender Weise:

Holen wir da jetzt glückliche 9 Punkte in den nächsten 3 Spielen gehört er trotzdem für mich entlassen.

Falls er es schafft eine deutliche Trendwende in der wir auch spielerisch überzeugen, änder ich meine Meinung nochmal ;).

Ansonsten ist meine Meinung halt schon fix, für mich hätte gestern die Kündigung passieren sollen. 30 Spiele Abwärtstrend reichen halt.
Bis auf die verbohrten Rechthaber duerfte mittlerweile jeder zu dem Schluss gekommen sein das VS fuer diesen Job weitgehend ungeeignet ist. Die Wahrheit liegt auf dem Platz und ist seit Monaten grausam anzuschauen.
 
Sportlich sehe ich keine Weiterentwicklung des Teams, die jungen Spieler, die unsere Zukunft darstellen, werden ein - zweimal reingeworfen und danach nicht mehr berücksichtigt. Ältere gestandene Profis machen zig schlechte Spiele hintereinander und spielen weiterhin.
System werden entwickelt und verworfen - Keine klare Linie ist erkennbar.
Das einzige Problem ist die Sympathie....
Es sind noch drei Spiele bis zur Winterpause, ein neuer Trainer könnte die Mannschaft intensiv vorbereiten, beobachten und gemeinsam mit dem Vorstand neue Spieler verpflichten die innerhalb des Budgets seinen Vorstellungen entsprechen.
Warten wir bis zur Winterpause muss eine Mannschaft ergänzt werden auf gut dünken...
Stuttgart hat das meiner Meinung nach besser gemacht.
Das einzige Problem ist die Sympathie....
Aus wirtschaftlicher Sicht darfst Du vor der Investition in einen neuen Trainer und entsprechende Spieler nicht zurückschrecken, denn ein Abstieg kostet definitiv mehr, aber
das eine Problem ist die Sympathie und das man evtl. keinen geeigneten Nachfolger findet, denn dann geht es den Herren weiter oben an den Kragen.......
 
Stuttgart hat das meiner Meinung nach besser gemacht.

Indem sie den Trainer rausgeworfen haben und (momentan) ohne einen dastehen, der nun Dutt Vorschläge machen könnte, welchen Spielertyp man denn verpflichten soll?

Gerade solche Rauswürfe sind für mich ein gutes Beispiel für Aktionismus. Nur weil der aktuelle Trainer nicht fehlerfrei ist, heißt es eben nicht, dass man auf jeden Fall jemanden finden wird, der besser ist.
 
Indem sie den Trainer rausgeworfen haben und (momentan) ohne einen dastehen, der nun Dutt Vorschläge machen könnte, welchen Spielertyp man denn verpflichten soll?

Gerade solche Rauswürfe sind für mich ein gutes Beispiel für Aktionismus. Nur weil der aktuelle Trainer nicht fehlerfrei ist, heißt es eben nicht, dass man auf jeden Fall jemanden finden wird, der besser ist.

Das Kramny als Interimstrainer eingesetzt wird, heißt ja nicht unbedingt das man mit ihm nicht plant !
Viktor ist auch nicht sofort als Chef auf die Bank gesetzt worden...
Ich empfinde nur den Zeitpunkt besser, als auf die Winterpause zu warten.
 
Das Kramny als Interimstrainer eingesetzt wird, heißt ja nicht unbedingt das man mit ihm nicht plant !

Noch sucht man ja offenbar nach Alternativen. Mag sein, dass Kramny sogar dauerhaft bleibt, aber ich denke nicht, dass das wesentlich vor der Winterpause feststehen wird. Insofern hat man keinen zeitlichen Vorsprung durch die Entlassung. Kramny gibt dann in drei Wochen Empfehlungen für Transfers, nicht anders als Skripnik oder eben sein Nachfolger bei uns.

Ich sehe Skripnik nicht als unrettbar gescheitert an, und auch keinen Trainer auf dem Markt, der momentan zu uns kommen würde aber in zwei Wochen weg sein wird.
 
ich weiß, das ist eher Wunschdenken, aber Favre ist frei. Sicherlich nicht mehr seine Liga, aber ich würde es versuchen. Auch wenn er bei Gladbach zum Schluss eher der Schaaf Typ war, beweisen hat er, dass er mit jungen Spielern auch in der Bundeliga kann.

Ich sehe den Punkt der Sympathie bei Skripnik ähnlich. Fand und finde ihn gut, aber eher als Kulttyp. Die letzten Spiele war das eher Marke Armutszeugnis
 
Ich sehe das so:

Einen Trainer herauszuwerfen, halte ich - konservativ wie ich bin - für unanständig, das habe ich schon bei Dutt geäußert.

Andererseits habe ich schon lange erkannt, dass Skripnik - so sympathisch er persönlich ist - dem BL-Trainerjob nicht (mehr) gewachsen. Er dürfte auch so schnell keinen jeuen Job in der Bundesliga finden.

Deshalb schlage ich vor, Skripnik eine andere Aufgabe bei Werder zu geben (Nachwuchs-Koordinator, Trainer B-Jugend oder Werder III) und sich um Jens Keller zu bemühen, solange er noch auf dem Markt ist. Dabei bin ich realistisch genug, zu erkennen, dass Werder einen echten Spitzentrainer nicht bekommen wird und man das Machbare anstreben sollte.

Euagoras
 
Ich bin mir recht sicher das schon nach einem Nachfolger gesucht, mit einem verhandelt wird.
zur Winterpause wird dann wohl ein neuer kommen (Oh Gott, bitte einer mit einem Plan).

Man kann Skripnik NICHT einfach entlassen, ohne bereits einen Nachfolger zu haben, der ihn sofort ersetzt.
Wer sollte für die Übergangszeit den Trainer geben? Frings? Kohfeldt? Die gehören für mich zu Skripnik.
Nouri aus der U23? Der bekommt ja nichtmal die in den Griff ( ist auch nicht leicht, bei ständig wechselndem Personal)

WIR HABEN KEINEN der Skripnik ersetzen könnte!

Daher muss Skripnik bis zum Nachfolger weitermachen.
 
KDF hält heute ein Plädoyer für VS und sein Team in der SKZ. Er nennt den Weg alternativlos mit VS.
KDF hat immer noch seine Seilschaften im Verein, so dass davon auszugehen ist, dass der ASR ein ähnliche Meinung vertritt. Eine Frage bleibt: warum ausgerechnet der ausgeschiedene KDF und nicht M. Bode, der sich klar zu seinem Trainer positioniert?
Der ASR nimmt sehr großen Einfluss auf die GF. Das sollte man hier nicht unterschätzen.
Insofern kann sich VS derzeit sicher sein, seinen Job ungeachtet der Ergebnisse und des Auftretens zu behalten.
An anderen Standorten hätte er längst seine Papiere bekommen.
 
KDF hält heute ein Plädoyer für VS und sein Team in der SKZ. Er nennt den Weg alternativlos mit VS.
KDF hat immer noch seine Seilschaften im Verein, so dass davon auszugehen ist, dass der ASR ein ähnliche Meinung vertritt. Eine Frage bleibt: warum ausgerechnet der ausgeschiedene KDF und nicht M. Bode, der sich klar zu seinem Trainer positioniert?

Ein Außenstehender hat den großen Vorteil, daß wenn sich die Trainerpersonalie gegenteilig zu der eigenen Äußerung entwickelt, kaum jemeand einem die eigenen Worte "um die Ohren hauen" wird. Bei einen AR-Chef sieht das dagegen ganz anders aus. Denn wenn ein AR-Chef sich öffentlich zu einem Trainer bekennt, dann setzt er (ob nun gewollt oder nicht) den Sportvorstand unter den Zugzwang, im Sinne des AR-Chefs zu handeln, auch wenn der Sportvorstand für eine Trennung vom Coach plädiert.

Bei Werder bzw. der Personalie MB kommt noch der Aspekt hinzu, daß MB eine sehr integere Persönlichkeit ist. Wenn also MB sich öffentlich zu VS bekennt und zu einem späteren Zeitpunkt sich dann doch für die Trennung von seinem ehemaligen Mitspieler entscheidet oder zumindest diesen Entschluß mittragen muß, dann widerspräche dies dem Grundsatz der persönlichen Integrität, wodurch das Image von MB als integere Person einen nicht unerheblichen Schaden nehmen könnte.
 
Eine integre Persönlichkeit verliert nicht automatisch dadurch, dass sie ihre Meinung äußeren Veränderungen anpasst, an Integrität.
 
Abgesehen davon, daß "könnte" und nicht "automatisch" geschrieben wurde:

Die Meinungsäderung allein wird sich in der Tat wohl eher nicht negativ auf die Integrität auswirken. weil es bei Integrität auch nicht um bloße Meinungsänderungen geht, sondern dieser Begriff für das Festhalten an grundsätzlichen Dingen wie z.B. ethischen, religiösen oder humanistischen Werte, Maßstäbe, Prinzipien etc. steht. D.h, um bei den Beispiel MB zu blleiben, wenn er als Mensch für die Integrität bekannt ist, nicht A zu sagen und nach B zu handeln, aber nach einem Fürsprechen für VS doch für dessen Ablösung votiert, dann (Achtung Konjunktiv) könnte das Image der Integrität durchaus darunter leiden - nicht wel er seine dahingehende Meinung geändert hätte, sondern weil diese Meinungsänderung für ihn eine Abkehr von seinen eigenen Prinzipien zwingen würde. Und auch deshalb ist/wäre es naheliegend, daß sich MB sich mit einem öffentlichen Bekenntnis zu VS zurückhält, um gar nicht erst in die mißliche Lage zu geraten, nicht mehr zu seinem Wort stehen zu können.
 
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