Unterwegs... mit dem Flugzeug

Flugzeugabsturz an/auf der A28 zwischen Oldenburg und Hatten.

1 Toter, 3 Verletzte. Die Autobahn ist gesperrt, der Sportflieger liegt direkt an der Autobahn, teilweise sogar drauf...

Mein Beleid!

http://www.fotos-hochladen.net/thumbnail/image43wyknmi8o_thumb.jpg

Gar nicht auszumalen was gewesen wäre, wenn das Sportflugzeug auf die Autobahn geknallt wäre...

Mein Beileid.

http://www.nwzonline.de/blaulicht/sportflugzeug-neben-a28-abgestuerzt_a_26,0,1386592378.html
 
Bin wohlbehalten von den USA wieder zurück. :)

Eigentlich war es zunächst schon komisch, 3 Tage nach dem Absturz der German Wings-Maschine selbst in ein Flugzeug zu steigen. Aber nachdem recht schnell klar war, dass es kein technisches Versagen war, das jederzeit wieder hätte auftreten können, sondern ein so stranger iund krasser Einzelfall war, konnte ich mich schnell selbst beruhigen. Und das, obwohl ich immer ein wenig mit Flugangst fliege ...
 
wann gab es denn mal aufeinanderfolgende abstürze aufgrund gleicher ursachen?

ein flugzeugabsturz ist doch immer eine verkettung mehrerer unglücklicher umstände. deshalb ist imo die angst davor, nach einem kurz vorher stattgefundenen absturz in ein flugzeug zu steigen, zwar emotional durchaus verständlich, aber aus rationaler sicht völlig unbegründet.
 
wann gab es denn mal aufeinanderfolgende abstürze aufgrund gleicher ursachen?

ein flugzeugabsturz ist doch immer eine verkettung mehrerer unglücklicher umstände. deshalb ist imo die angst davor, nach einem kurz vorher stattgefundenen absturz in ein flugzeug zu steigen, zwar emotional durchaus verständlich, aber aus rationaler sicht völlig unbegründet.

Fliegen ist bei mir nie rational. :)

Und ich meinte, dass ich vor technischen Ursachen mehr Angst gehabt hätte, als vor menschlichem Versagen. Hört sich zwar komisch an, war aber so.
 
Zitat von Stürmerbraut;3115411:
Fliegen ist bei mir nie rational. :)

Und ich meinte, dass ich vor technischen Ursachen mehr Angst gehabt hätte, als vor menschlichem Versagen. Hört sich zwar komisch an, war aber so.

Nö, das kann ich absolut nachvollziehen. Geht mir genauso. Wir sind halt darauf gepolt, der Technik zu vertrauen, und wenn man selbst das nicht mehr kann, dann ist eigentlich nichts mehr kalkulierbar. Und Technik ist halt Kontrolle. Menschlichers Versagen, oder meinentwegen ein terroristisch Attentat, da kann können wir halt nichts dran ändern - ist der Gedankengang.

Ich hatte übrigens anfangs nie Flugangst, fand es anfangs sogar immer toll. Aber ich merke, wie es mit jedem Flug schlimmer wird. Mittlerweile habe ich ehrlich gesagt schon etwas Angst und versuche den Flug zu verschlafen - also so schlimm ist es bei mir noch nicht, das funktioniert zum Glück auch recht oft. Wünschte aber Fliegen wäre nicht so oft viel billiger als mit dem Zug zu fahren. Vom Umweltschutz will ich da gar nicht erst anfangen...
 
Wie ich schon sagte:
Flugangst ist nichts, wofür man sich schämen muss. Es ist meiner Meinung nach völlig normal und menschlich. Und die Ereignisse der letzten Wochen tragen natürlich nicht dazu bei, diese Flugangst zu besänftigen.

Vom Umweltschutz will ich da gar nicht erst anfangen...
:tnx:

Ja, das ist in der Tat ein Punkt, der mir persönlich die Freude am Fliegen verhagelt. Ein Sitzplatz im Flugzeug verbraucht im Durchschnitt so viel Sprit wie dieselbe Strecke mit einem ausgewachsenen Mittelklasseauto, während die Bahn bei einem Verbrauch unter 1L bleibt - also ungleich umweltfreundlicher fährt.

Natürlich ist das nur ein schwacher Trost, wenn man gerade 5.000 km überwinden möchte oder muss. Aber gerade auf den kurzen inländischen Strecken wäre die Bahn eine echte Alternative, wenn sie nicht solche Mondpreise verlangen würde. Hier ist in meinen Augen die Politik gefordert:
Als die Bahn einst in deutschen Landen aufgebaut wurde, sollte sie ein möglichst flächendeckendes Transportmittel für Jedermann werden, davon entfernt sich die gewinnorientiert operierende Deutsche Bahn AG immer weiter.

Ich meine, dass gerade die Bahn ein klassischer Fall ist, in dem sich Subventionierung auf Dauer positiv auswirken würde, auch in Sachen Umweltschutz.
 
Der IS hat sich wohl dazu bekannt, das Flugzeug abgeschossen zu haben...

Auch wenn es wahrscheinlich nur Propaganda ist: Putins Antwort dürfte dann wohl nicht lange auf sich warten lassen.
 
So langsam mehren sich die Anzeichen, dass es ein Anschlag war.

http://www.spiegel.de/politik/ausla...eise-auf-bombe-verdichten-sich-a-1061170.html

Putins Rache (im Fall eindeutiger Beweise) wird fürchterlich sein.

Nur damit ich da nicht missverstanden werde: der hat auch "Terroristen" angegriffen, gegen die es keine eindeutigen Beweise gab. Aber da passte es ihm halt gut in den Kram. Hier habe ich aber eher den Eindruck, dass es ihm missfallen würde, einzugestehen, dass seine Angriffe auf den IS ursächlich für den Anschlag war.
 
Wie immer bei Flugunfällen sollte man keine voreiligen Schlüsse ziehen.

Natürlich bricht so ein Flugzeug nicht einfach mal eben grundlos in der Luft auseinander, ein Anschlag ist hier also hoch wahrscheinlich.

Andererseits meine ich, gelesen zu haben, dass dieser Airbus bereits in zwei Kollisionen am Boden verwickelt gewesen war. Dieser Umstand kann, verbunden mit einer gewissen Sorglosigkeit bei der Wartung eines Flugzeuges, durchaus einen Materialbruch verursachen:
Ein winziger Haarriss in einem der tragenden Teile reicht schon, der weitet sich mit der Zeit, eines Tages ist es dann halt soweit, dass es die Kiste aus heiterem Himmel zerreist.

Und es wäre natürlich verlockend für Terroristen, sich dann als Trittbrettfahrer eines solchen Unfalls zu bedienen. An sich wäre es dem IS allerdings durchaus zuzutrauen, einen solchen Anschlag durchzuführen. An deren Stelle würde ich es aber wirklich vermeiden, Herrn Putin auf die Palme zu bringen...

Man muss auf jeden Fall die Auswertungen von Flugschreiber und Voicerecorder abwarten, vorher würde ich mich da nicht festlegen wollen.
 
Ein winziger Haarriss in einem der tragenden Teile reicht schon, der weitet sich mit der Zeit, eines Tages ist es dann halt soweit, dass es die Kiste aus heiterem Himmel zerreist.

Und es wäre natürlich verlockend für Terroristen, sich dann als Trittbrettfahrer eines solchen Unfalls zu bedienen.

Es wäre aber schon ein erstaunlicher Zufall, dass sich noch vor Bekanntwerden des In.der-Luft-Auseinanderfallens der IS sich des Anschlages rühmt.

Natürlich wird man noch abwarten müssen, aber so langsam werden es doch einige Anzeichen.
 
Es wäre aber schon ein erstaunlicher Zufall, dass sich noch vor Bekanntwerden des In.der-Luft-Auseinanderfallens der IS sich des Anschlages rühmt.

Haben die das schon vor dem Vorfall bekannt gegeben? In den Berichten steht "unmittelbar" nach dem Absturz, dachte ich? Hätten die Herrschaften des IS sich natürlich schon vor dem Fall gemeldet, wäre die Sache klar. So muss man erst noch schauen, ob die sich nicht mit fremden Federn schmücken wollen, würde ich sagen.

Einstweilen ist wohl der Voicerecorder derart beschädigt, dass eine Auswertung noch Zeit braucht.
 
Haben die das schon vor dem Vorfall bekannt gegeben? In den Berichten steht "unmittelbar" nach dem Absturz, dachte ich?

So meinte ich das ja. Die IS meldet, dass sie den Absturz verursacht hätten. Nun erst erfahren wir, dass die Maschine wohl in der Luft zerbrochen ist.

Bei der umgekehrten Reihenfolge (man erfährt über das Auseinanderbrechen, dann sagt IS "wir waren das") wäre ich skeptischer, ob das der Wahrheit entspricht - wobei ich gelesen habe, dass der IS sich wohl noch nie mit fremden Federn geschmückt haben soll, weil man innerhalb der Dschihadisten "glaubwürdig" bleiben will.
 
So genau habe ich das nicht mitverfolgt. Leider habe ich gerade die Tagesschau mit Telefonieren verbringen müssen, habe nur die Schlagzeile "Terroranschlag wird immer wahrscheinlicher" gesehen.

Es ist klar, dass der IS Ägypten weiter destabilisieren will, und das erreicht man auch, wenn man die Tourismusbranche angreift. Es wäre ja nun auch nicht das erste Mal, man denke nur an die widerwärtige Attake auf Touristen am Hadschepsut-Tempel von 18 Jahren (übrigens der schönste Tempel, den ich je gesehen habe).

Putins Rache (im Fall eindeutiger Beweise) wird fürchterlich sein.

Habe ich ja schon weiter oben geschrieben: Aus eben diesem Grund wäre es nicht besonders schlau, ausgerechnet ein russisches Flugzeug auf diese Art anzugreifen - gerade Russland, das sich im Moment wieder Geltung als militärische Großmacht in der Welt verschaffen will. Gerade Putin, der bei der Krim-Krise eher einen Atomkrieg in Kauf genommen hätte, statt einen Rückzieher zu machen.

Klingt für mich, als wolle der IS sich selbst ruinieren...
 
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