Hamburger SV - Die Wiederaufgestiegenen

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Der HSV hat dermaßen das Glücksschwein gebumst.... ab sofort gibt es für mich keinen Bayerndusel mehr.

Aber was will man sich beschweren. Wir hätten das Hinspiel gewinnen müssen, so müssen wir das Maul halten.

Die Relegation ist bei Drittletzten in Ordnung. Fände es sogar beim Zweitletzten in Ordnung. Was aber eben gar nicht ginge, wäre wenn der Meister der 2. Liga nicht direkt aufstiege.
Finde es ja schon bescheuert, dass die Meister der Regionalligen nicht direkt aufsteigen. Für mich müssen Meister unterer Klassen einfach immer direkt aufsteigen.
Der HSV hat bisher ungeheures Glück, aber wenn man sich überlegt welch finanziellen Aufwand die betreiben und seit Jahren kommt dabei nichts rum. Zum zweiten Mal in Folge springt trotz immenser Transferinvestitionen und einem Etat von über 50 Mio Euro nur die Relegation rum. Welch erbärmliche Arbeit dort doch gemacht wird.

1899% Zustimmung :tnx:


Und seien wir ehrlich, für Werder ist es auch im nä. Jahr hilfreich das es die Relegation gibt

"Ist" durch "kann" ersetzen, dann paßt es.
 

Das allein ist Dir Grund genug, eine Aussage wie diese...

...
Die Relegation ist bei Drittletzten in Ordnung. Fände es sogar beim Zweitletzten in Ordnung.....

abzunicken??

Geld?

Wegen Geld kein sportlich gerechter Abstieg, damit auch kein Aufstieg? (bzw. nur ein einziger??) Keine neuen Besen in der Liga, kein frischer Wind? Keine Chance für Newcomer, für kleinere Vereine wie Paderborn, Mainz, Freiburg?? :confused:

Welchen Grund sollte es geben, sportlich abgestiegene Vereine "künstlich" in der Liga zu halten??
 
Die Relegation der 16./3. finde ich eine gute Sache, trotz der Tatsache, dass der HSV davon profitiert. Schlichtweg, weil es sonst keinen Vergleich zwischen den Ligen gäbe. Während die ersten und letzten Plätze oft ziemlich klare Angelegenheiten sind (außer in diesem Jahr), kann es dahinter sehr eng zugehen.

Wer also auf Platz 3. landet, muss sich direkt mit einem Erstligisten messen, und kann ihm seinen Platz abjagen. Dieses System sorgt auch für weniger Leistungsgefälle in der Bundesliga, weil es nur einem starken Zweitligaverein gelingen wird, den Bundesligisten auszuschalten.

Man kann natürlich auch argumentieren, dass die Ligen getrennte Wettbewerbe sind, und man sich allein in seiner Liga durchzusetzen hat. Ich finde die Relegations-Variante trotzdem sympathischer, weil sie eben das direkte Duell von "ziemlich guter Zweitligist" vs. "ziemlich schlechter Erstligist" ermöglicht.

Abgesehen davon passt das System gut in das Europäische, das ebenfalls zwischen direkten Plätzen (EL, CL) und Qualifikationsplätzen unterscheidet.

Die Frage ist doch, würde ein Verein, der es nicht schafft, den Hamburger SV in zwei Spielen auszuschalten, überhaupt in der Liga bestehen können? Man schaue sich Fürth an, das morgen sogar aus der zweiten Liga absteigen könnte.
 
Abgesehen davon passt das System gut in das Europäische, das ebenfalls zwischen direkten Plätzen (EL, CL) und Qualifikationsplätzen unterscheidet.

Das sind ja nun zwei Paar Schuhe. Für Europa (oder die Quaifikation) haben sich alle Teilnehmer sportlich qualifiziert (klammert man mal die Fair-Play-Plätze aus), für die Relegation einer, der andere hat sich eher disqualifiziert.
 
Das sind ja nun zwei Paar Schuhe. Für Europa (oder die Quaifikation) haben sich alle Teilnehmer sportlich qualifiziert (klammert man mal die Fair-Play-Plätze aus), für die Relegation einer, der andere hat sich eher disqualifiziert.

Naja, das ist ja nun auch Definitionssache. Hätte sich Paderborn noch auf Platz 16 geschoben, hätte man wohl davon gesprochen, dass sie sich für die Relegation qualifiziert haben.

Weil man beim HSV mehr erwarten kann (oder einige es tun), haben sie sich eher disqualifiziert.

Wie auch immer hat der 16. aber zwei Vereine in der Liga hinter sich gelassen. Das ist sozusagen das Minimal-Ziel, um die zweite Chance Relegation zu erhalten.

Aber ich verstehe durchaus, dass man das auch ganz anders bewerten kann. Die klaren Verhältnisse von 3 rauf - 3 runter hatte auch seinen Reiz.
 
Das Gute: Hamburg spielt einfach schlechten Fußball und sind nur durch Glück und ein unmotiviertes Scheisse04 in der Liga geblieben. Ein Zweitligist wird sich da mehr einsetzen u kämpfen. Das wird kein Selbstläufer!!!

Ich hoffe auf Lautern! Die bringen viele Fans mit, die sorgen für die richtige Stimmung!
 
Die Frage ist doch, würde ein Verein, der es nicht schafft, den Hamburger SV in zwei Spielen auszuschalten, überhaupt in der Liga bestehen können? Man schaue sich Fürth an, das morgen sogar aus der zweiten Liga absteigen könnte.

Ich denke, daß ein Scheitern in der Relegation für den Dritten der 2. Liga keinen entscheidenen Einfluß auf die Folgesaison hat. Augsburg (2010) schaffte im Folgejahr den direkten Auftieg, der VfL Bochum (2011) spielt seitdem immer noch in der 2. Liga (auch wenn es zwischenzeitlich eng wurde) und Kaiserslautern (2013) kann morgen direkt aufstigen bzw. erneut die Relegation erreichen.
 
Das allein ist Dir Grund genug, eine Aussage wie diese...

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abzunicken??

Geld?

Wegen Geld kein sportlich gerechter Abstieg, damit auch kein Aufstieg? (bzw. nur ein einziger??) Keine neuen Besen in der Liga, kein frischer Wind? Keine Chance für Newcomer, für kleinere Vereine wie Paderborn, Mainz, Freiburg?? :confused:

Welchen Grund sollte es geben, sportlich abgestiegene Vereine "künstlich" in der Liga zu halten??

Ab wann ist den Abstieg sportlich gerecht? Es ist doch reine Willkür, dass man irgendwann mal entschieden hat, dass die letzten Drei absteigen. Es gab mal Zeiten da stiegen die letzten vier der 2. Bundesliga ab. Jetzt steigen nur noch die letzten zwei direkt ab und der Drittletzte die Relegation.
Man könnte es auch schlicht wie in den USA oder DEL machen und gar keine sportlichen Auf- und Absteiger mehr haben.
 
Geld?

Wegen Geld kein sportlich gerechter Abstieg, damit auch kein Aufstieg? (bzw. nur ein einziger??) Keine neuen Besen in der Liga, kein frischer Wind? Keine Chance für Newcomer, für kleinere Vereine wie Paderborn, Mainz, Freiburg?? :confused:

Ich meinte mit Geld in die Kassen primär in die des DFB.

Keine Chance für Newcomer bzw. kleinere Vereine ist so nicht richtig. Denn Energie Cottbus wäre 2009 direkt abgestiegen, hatte aber durch die Relegation die Chance, doch noch die Klasse zu erhalten, scheiterte jedoch am "Club".
 
Ich meinte mit Geld in die Kassen primär in die des DFB.

Keine Chance für Newcomer bzw. kleinere Vereine ist so nicht richtig. Denn Energie Cottbus wäre 2009 direkt abgestiegen, hatte aber durch die Relegation die Chance, doch noch die Klasse zu erhalten, scheiterte jedoch am "Club".

Korinthenkackermodus: Ein

DFL

Persönlich bin ich allerdings kein Freund der Relegation, auch wenn sie dem BVB in den 80ern einmal den Ar...ch gerettet hat.

Drei direkte Auf- sowie Absteiger wären mir allemal lieber.
 
Ab wann ist den Abstieg sportlich gerecht? Es ist doch reine Willkür, dass man irgendwann mal entschieden hat, dass die letzten Drei absteigen. Es gab mal Zeiten da stiegen die letzten vier der 2. Bundesliga ab. Jetzt steigen nur noch die letzten zwei direkt ab und der Drittletzte die Relegation.
Man könnte es auch schlicht wie in den USA oder DEL machen und gar keine sportlichen Auf- und Absteiger mehr haben.

Ob 2 oder 3 Absteiger, ist letztlich egal. Bei einer Gesamtzahl von 18 Teilnehmern halte ich persönlich 3 Absteiger für sinnvoll. Als wichtig und ehrlich erachte ich allerdings das Schaffen klarer Verhältnisse. Insofern bin ich auch überhaupt kein Freund von Playoffs im Eishockey, Basketball usw. Das stellt die wahren sportlichen Verhältnisse nicht selten auf den Kopf.
 
Ob 2 oder 3 Absteiger, ist letztlich egal. Bei einer Gesamtzahl von 18 Teilnehmern halte ich persönlich 3 Absteiger für sinnvoll. Als wichtig und ehrlich erachte ich allerdings das Schaffen klarer Verhältnisse. Insofern bin ich auch überhaupt kein Freund von Playoffs im Eishockey, Basketball usw. Das stellt die wahren sportlichen Verhältnisse nicht selten auf den Kopf.

Kann man so sehen, muss man aber nicht.

In der NASCAR beispielsweise hat man ja vor ein paar Jahren einen PlayOff-Modus eingeführt, den man zur letzten Saison noch verschärft hat, in dem man nun Ausscheidungsrennen fährt bis im letzten Saisonrennen, dann noch vier um den Titel kämpfen. Die anderen geigen weiter um die Rennsiege und Punkte mit, aber die die weiterkommen werden punktemäßig so gestellt, dass sie von den ausgeschiedenen nicht mehr eingeholt werden können. Wieso hat man das gemacht? Weil man nicht mehr die Konstanz über die Saison belohnen wollte, sondern Siegen in den Einzelrennen wieder mehr gewicht einräumen wollte. Denn als Sieger aus einem der Rennen bis du so gut wie Sicher im "Chase". Dabei muss du gleichzeitig bei allen 36 Rennen starten (Ausnahmen sind möglich, wenn du beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen fehlst) und du musst unter die Top 30 punktemäßig.
Es hat die Rennen wieder deutlich spannender gemacht, weil du eben nicht mehr einfach auf ankommen fahren kannst, sondern Siege wieder deutlich mehr Gewicht bekommen haben. Man hatte nämlich den Fall, dass einer Meister wurde, der keines der 36 Saisonrennen gewonnen hatte, aber eben immer in die Top10 fuhr.

Play-Offs können also durchaus Sinn machen. Ich finde sie eigentlich auch in Ordnung. Letztendlich setzt schon die sportliche Qualität durch, da du ja nicht zwei KO-Spiele hast sondern meist best-of-seven Serien.

Aber davon ab, kann ich es auch verstehen, wenn man mehr für klare Verhältnisse ist. Finde die Relegation allemal besser als wenn man nur noch zwei feste Absteiger hätte. Mir ist das eh alles nicht mehr durchlässig genug. Aber das ist eh ein Thema für sich.
 
Die NASCAR ist überhaupt eine extrageile Rennserie :daumen:

Ich komme immer noch nicht darüber hinweg, dass die Stellinger schon wieder ihren A**** gerettet haben. Es ist doch wirklich das Hinterletzte...
 
Noch haben sie ihren A... nicht geretten. Sie haben, je nach Ansicht, eine 2. Chance bekommen oder müssen nachsitzen; in Anbetracht der Konstellation vor dem SPieltag ist es aber wohl eher eine 2. Chance.
 
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