Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

@ Nicole
dass Votava und Wolter nicht besonders erfolgreich als Trainer sind bzw waren zeigt dass das nicht entscheidend ist, ob jemand jahrelang bei Werder gespielt hat oder nicht. Aber es ist natürlich vom Vorteil, wen jemand wie Viktor, schon jahrelang erfolgreich bei Werder im Jugendbereich gearbeitet hat.
Ich bin mir sicher, dass VS auch bei jeder anderen Bundesligamannschaft erfolgreich arbeiten kann
 
@ Norge: aber du schreibst es ja selber. VS macht es dadurch möglich, das Besondere rauszukitzeln. Das ist es doch! Natürlich muss man auch gute Trainerqualitäten haben, aber letztendlich spielt eben diese Werdervergangenheit ne große Rolle.

Ein Trainer erwartet 110 % vom Team. Doch was vermittelt er selbst? Werder ist "nur" ein Arbeitgeber - klar. Aber was man für diesen tut, steht auf einem anderen Blatt Papier. Aber wenn ich als Werderspieler u Trainer etwas vermittele, wirkt es anders, als wenn es irgendwer, von irgendwo anders tut. Die Aussagen sind die selben, nur von einen wirkt sie glaubhafter, weil er es mehr vorlebt. Und gerade, wenn du ganz unten stehst, ist das noch wichtiger!
 
@ Norge: aber du schreibst es ja selber. VS macht es dadurch möglich, das Besondere rauszukitzeln. Das ist es doch! Natürlich muss man auch gute Trainerqualitäten haben, aber letztendlich spielt eben diese Werdervergangenheit ne große Rolle.

Klopp hat es auch jahrelang geschafft aus den Dortmundern das Besondere rauszukitzeln. Das hat doch mit Vereinsvergangenheit überhaupt nix zu tun.
 
Klopp hat es auch jahrelang geschafft aus den Dortmundern das Besondere rauszukitzeln. Das hat doch mit Vereinsvergangenheit überhaupt nix zu tun.

:tnx:

Die Vergangenheit im Verein kann durchaus ein Vorteil sein, aber sie ist wahrlich nicht einer der entscheidenen Faktoren, denn es sind auch schon genug Trainer trotz einer teilweise sehr langen Vereinvergangenheit bei "ihren" Clubs gescheitert, z.B. Labbadia und Magath beim HSV, Bundesligarekordspieler Karl-Heinz "Charlie" Körbel bei Eintracht Frankfurt (für die er alle seine 603 Buli-Einsätze bestritt), Sammer, Babbel, Jens Keller und Thomas Schneider in Stuttgart, Slomka in Hannover, Günter Sebert in Mannheim (spielte wie TS bei Werder dort von der Jugend an) Rainer Bohnhof, Horst Köppel (gleich 2x), Jupp Heynckes (2. Amtzeit) Michael Frontzeck in Mönchengladabch
 
In einem Interview hat Kohfeldt einmal gesagt, Viktor würden jede Menge Einzelheiten auffallen, wenn man mit ihm zusammen Fußball gucken würde.

Daher kann ich mir sehr gut vorstellen, dass Skripnik ein ausgefuchster Taktiker ist, der über die Stärken und Schwächen seiner Gegener ziemlich gut im Bilde ist. So sind dann auch vielleicht Tore wie das eine Eckball-Tor mit dem unkonventionellen Laufweg von Bartels erklärbar.
 
In einem Interview hat Kohfeldt einmal gesagt, Viktor würden jede Menge Einzelheiten auffallen, wenn man mit ihm zusammen Fußball gucken würde.

Daher kann ich mir sehr gut vorstellen, dass Skripnik ein ausgefuchster Taktiker ist, der über die Stärken und Schwächen seiner Gegener ziemlich gut im Bilde ist. So sind dann auch vielleicht Tore wie das eine Eckball-Tor mit dem unkonventionellen Laufweg von Bartels erklärbar.
Wobei letzteres ja keine Erfindung von Skripnik war. Die Idee hat Vander vom DFB mitgebracht und es wurde bereits unter Dutt getestet, aber hat nie funktioniert.
 
In einem Interview hat Kohfeldt einmal gesagt, Viktor würden jede Menge Einzelheiten auffallen, wenn man mit ihm zusammen Fußball gucken würde.

Daher kann ich mir sehr gut vorstellen, dass Skripnik ein ausgefuchster Taktiker ist, der über die Stärken und Schwächen seiner Gegener ziemlich gut im Bilde ist. So sind dann auch vielleicht Tore wie das eine Eckball-Tor mit dem unkonventionellen Laufweg von Bartels erklärbar.

Laut Bartels kam die Idee zu dieser Variante von Vander, der sowas mal beim DFB gesehen haben soll.
Aber dein Gedanke ist dennoch schlüssig. Vieles, was wir in letzter Zeit bewundern dürfen, sieht nicht nur nach Zufall aus.
 
@ Norge: aber du schreibst es ja selber. VS macht es dadurch möglich, das Besondere rauszukitzeln. Das ist es doch! Natürlich muss man auch gute Trainerqualitäten haben, aber letztendlich spielt eben diese Werdervergangenheit ne große Rolle.

Nein, ich schrieb, dass diese Identifikation und Begeisterung für Werder evt. zu Beginn eine Rolle gespielt hat, als Skripnik eine verunsicherte, am Boden liegende Mannschaft wieder aufbauen musste. Ich bin mir aber sehr sicher, dass sich dieser Effekt mittlerweile nur noch peripher auswirkt, da sich sowas sehr schnell abnutzt. Auf Dauer geht es um die fachliche Qualität des Trainers VS und nicht um die Farbe seiner Vergangenheit (s. auch Campinos Klopp-Vergleich).
 
Nein, ich schrieb, dass diese Identifikation und Begeisterung für Werder evt. zu Beginn eine Rolle gespielt hat, als Skripnik eine verunsicherte, am Boden liegende Mannschaft wieder aufbauen musste. Ich bin mir aber sehr sicher, dass sich dieser Effekt mittlerweile nur noch peripher auswirkt, da sich sowas sehr schnell abnutzt. Auf Dauer geht es um die fachliche Qualität des Trainers VS und nicht um die Farbe seiner Vergangenheit (s. auch Campinos Klopp-Vergleich).


Dann hab ich Dich falsch verstanden...

Naja, so haben wir halt unterschiedliche Meinungen...
 
Die Viktor-Story wirkt sich jedenfalls in und um Bremen sehr positiv aus. Fußballvereine werden ja immer mehr zu völlig austauschbaren Fußballunternehmen und da muss natürlich jeder Verein irgendwas bieten, womit die Konsumenten sich "identifizieren" können, wie man so schön sagt.
 
Wiederholt sich Geschichte wirklich?

Ein Werder-Eigengewächs übernimmt in höchster Abstiegsgefahr und führt den Verein besseren Zeiten entgegen.

Soll es ja schon mal gegeben haben, sogar inkl. Pokalsieg.
 
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