Noch nachlegen, bei dem jetzt schon zweitteuersten Kader der Liga!?
Verstehe eh nicht, wie die wieviele Mio. Euro 200(?) abgebaut haben, klar gab es dicke Verträge mit Gazprom und Einnahmen aus der Champions League, dennoch ist der Kader für das Erreichte doch viel zu teuer, in meinen Augen, ausserdem muss das Stadion doch noch abbezahlt werden.
Ist aber letztendlich nicht mein Problem, ich finde es halt nur komisch.
Schalke konnte viele Millionen nur deswegen abbauen, weil
- in den letzten Jahren regelmäßig die CL erreicht und dort auch die Gruppenphase überstanden wurde
- fast nur ablösefreie Spieler verpflichtet wurden
- Schalke eine mittlerweile größere Zahl an Spielern aus der eigenen Jugend
in den Bundesligakader integrieren konnte
- einen Manuel Neuer zu glänzenden Konditionen nach München transferieren konnte.
Gazprom ist zwar als Sponsor eminent wichtig, wird aber von der Allgemeinheit überschätzt. Sie haben lediglich die Trikotwerbung und einen Teil der Arena mit Namen besetzt, die aber in einem überschaubaren Millionenbereich liegen.
Die wirklich interessanten Zusatzeinnahmen aus der Partnerschaft mit gazprom fließen erst bei Titelgewinnen und davon steht seit der Partnerschaft mit gazprom nur ein DFB-Pokalsieg zu Buche.
Für die Arena gibt es einen Tilgungsplan, der seit dem Bau auch immer eingehalten wurde. Deshalb bin ich, Stand heute, auch zuversichtlich, daß
diese so ca. im Jahr 2025 evtl. auch eher, abbezahlt ist.
Ob Schalke den zweitteuersten Kader hat? - Ich weiß es nicht. Denke aber eher, daß uns zumindest Wolfsburg überholt hat. Auch in Leverkusen wird sehr gut bezahlt.
Ist aber auch egal - Schalke muß auf Schalke schauen.
Ob der Kader für das Erreichte zu teuer ist? Weiß ich nicht.
Wenn man gute Spieler vom Markt will, kosten sie einfach was und wenn Schalke irgendwo anklopft, steigen gleich mal die Preise.
Momentan hat Schalke in finanzieller Hinsicht einen Grad erreicht, der vor einigen Jahren so nicht zu erwarten war.
Es ist zwar finanziell immer noch eng, aber wenn man weiterhin mit Augenmaß wirtschaftet, dann ist man auf dem richtigen Weg.




