VfL Wolfsburg

Wird der VFL Woflsburg auf Dauer die Nummer 2 in Deutschland?

  • Ja ich denke schon

    Votes: 18 4,1%
  • Nein, das werden sie nie schaffen

    Votes: 339 76,5%
  • Hm Ich denke sie werden auch die Bayern hinter sich lassen

    Votes: 13 2,9%
  • Mir egal

    Votes: 73 16,5%

  • Total voters
    443
Gab ja nun wahrlich schon genug "normale" Traditionsvereine die ihr Geld zum Fenster rausgeworfen haben, ist z.B. in Dortmund gar nicht so lange her.

Insgesamt guter Transfer von Wolfsburg, wenn auch etwas zu teuer. Aber wer kann der kann.
Und warum können die? Weil sie über Jahrzehnte solide gewirtschaftet und große sportliche Erfolge national und international erzielt haben?

Dass sich ein Verein wie Wolfsburg einen solchen Transfer leisten kann, lässt mich daran zweifeln, ob mich Profifußball überhaupt noch interessieren sollte.
 
Und warum können die? Weil sie über Jahrzehnte solide gewirtschaftet und große sportliche Erfolge national und international erzielt haben?

Und warum ist dann Bayern kein normaler Traditionsverein? :D

Ist ja richtig, dass der VfL sich das Geld nicht auf herkömmliche Weise verdient hat. Ich finde aber, dass man es ihnen nicht wirklich zum Vorwurf machen kann, dass sie das Geld jetzt auch endlich mal richtig ausgeben. Viel Kohle hatten die auch schon früher, hat nur kaum was gebracht, weil da immer Ahnungslose am Werk waren. Entgegen der landläufigen Meinung ist viel Geld zu haben nämlich eben kein Selbstläufer zum Erfolg, man muss es nämlich auch für die richtigen Spieler und Trainer ausgeben.
 
Damit hat Schürrle einen weiteren sympathischen Verein in seiner Vita stehen. Als nächste Karriereschritte könnte er dann ja mal über Leipzig, Paris oder ManCity nachdenken.

Dass Wolfsburg solche Transfers tätigen kann ist zwar nichts Neues, aber trotzdem jedes mal wieder pervers. Eigentlich wäre ich immer dafür, dass der Zweitplazierte den Bayern Konkurrenz macht, damit es mehr Spannung und Abwechslung gibt, aber wenn dahinter nur Vereine wie Wolfsburg und Leverkusen (im Vergleich zu Wolfsburg fast schon ein normal wirtschaftender Verein) liegen, kann Bayern von mir aus doch zur x-ten ungefährdeten Meisterschaft spazieren.

Wenn sich dann tatsächlich demnächst noch Ingolstadt und Leipzig zu Hoffenheim, Wolfsburg und Leverkusen dazugesellen und dafür Vereine wie Hamburg, Stuttgart, Werder oder Dortmund runter müssen, kann man vielleicht mal überlegen einfach eine Konzernliga zu gründen für diese Vereine, in der die dann vor einem Zuschauerschnitt von fünf Personen gegeneinander spielen können, während die normalen Vereine unter sich bleiben.
Schade, dass die 50+1 Regel nicht konsequent angewendet wird.
 
Und warum ist dann Bayern kein normaler Traditionsverein? :D

Ist ja richtig, dass der VfL sich das Geld nicht auf herkömmliche Weise verdient hat. Ich finde aber, dass man es ihnen nicht wirklich zum Vorwurf machen kann, dass sie das Geld jetzt auch endlich mal richtig ausgeben. Viel Kohle hatten die auch schon früher, hat nur kaum was gebracht, weil da immer Ahnungslose am Werk waren. Entgegen der landläufigen Meinung ist viel Geld zu haben nämlich eben kein Selbstläufer zum Erfolg, man muss es nämlich auch für die richtigen Spieler und Trainer ausgeben.
Habe ich das behauptet?
 
Damit hat Schürrle einen weiteren sympathischen Verein in seiner Vita stehen. Als nächste Karriereschritte könnte er dann ja mal über Leipzig, Paris oder ManCity nachdenken.

Dass Wolfsburg solche Transfers tätigen kann ist zwar nichts Neues, aber trotzdem jedes mal wieder pervers. Eigentlich wäre ich immer dafür, dass der Zweitplazierte den Bayern Konkurrenz macht, damit es mehr Spannung und Abwechslung gibt, aber wenn dahinter nur Vereine wie Wolfsburg und Leverkusen (im Vergleich zu Wolfsburg fast schon ein normal wirtschaftender Verein) liegen, kann Bayern von mir aus doch zur x-ten ungefährdeten Meisterschaft spazieren.

Wenn sich dann tatsächlich demnächst noch Ingolstadt und Leipzig zu Hoffenheim, Wolfsburg und Leverkusen dazugesellen und dafür Vereine wie Hamburg, Stuttgart, Werder oder Dortmund runter müssen, kann man vielleicht mal überlegen einfach eine Konzernliga zu gründen für diese Vereine, in der die dann vor einem Zuschauerschnitt von fünf Personen gegeneinander spielen können, währrend die normalen Vereine unter sich bleiben.
Schade, dass die 50+1 Regel nicht konsequent angewendet wird.
:tnx::tnx::tnx:
 
Und warum ist dann Bayern kein normaler Traditionsverein? :D

Ist ja richtig, dass der VfL sich das Geld nicht auf herkömmliche Weise verdient hat. Ich finde aber, dass man es ihnen nicht wirklich zum Vorwurf machen kann, dass sie das Geld jetzt auch endlich mal richtig ausgeben. Viel Kohle hatten die auch schon früher, hat nur kaum was gebracht, weil da immer Ahnungslose am Werk waren. Entgegen der landläufigen Meinung ist viel Geld zu haben nämlich eben kein Selbstläufer zum Erfolg, man muss es nämlich auch für die richtigen Spieler und Trainer ausgeben.

Früher haben die aber nicht in dem Maß mit Geld um sich geschmissen. Und um zu erkennen, dass Schürrle, de Bruyne oder Luiz Gustavo gute Spieler sind, braucht man nicht viel Ahnung. Auf die Idee, die zu verpflichten, wenn man für jeden mal eben so 20 bis 30 Millionen raushauen kann und außerdem noch genug Gehalt bieten kann, wären glaube ich nicht nur die meisten Bundesligamanager sondern auch ein Großteil der Hobbytrainer und -manger, die am Wochenende im Stadion oder auf der Couch Fußball schauen, gekommen.
 
Ich kann mir irgendwie kaum vorstellen, dass bei diesen inzwischen zusammengekauften Namen und den Ansprüchen des Plastikclubs ein Dieter Hecking immer noch der richtige, erwünschte Trainer sein kann.

Vermutlich spekulieren sie schon längst mit der baldigen Verpflichtung Ancelottis oder Mourinhos! :lol: :face:
 
Es ist zwar aus diversen Gründen nicht realisierbar, aber so langsam wünsche ich mir ein System wie in der NBA mit Draft-System und Salary Cap.
 
Es ist zwar aus diversen Gründen nicht realisierbar, aber so langsam wünsche ich mir ein System wie in der NBA mit Draft-System und Salary Cap.

Also vom Draft-System halte ich mal gar nichts, aber nen Salary Cap fänd ich auf jeden Fall sehr interessant (zumindest, wenn es europaweit umgesetzt wird), da es die Vereine wohl wieder näher zusammen bringen würde. Am Vorteil von Werksklubs würde aber auch das nur bedingt was bringen.
 
Gab ja nun wahrlich schon genug "normale" Traditionsvereine die ihr Geld zum Fenster rausgeworfen haben, ist z.B. in Dortmund gar nicht so lange her.

Ja, aber wenn normale Vereine, Tradition hin oder her, solche Transfers stemmen, setzen sie damit das Wohl oder Wehe ihrer Existenz aufs Spiel. Wolfsburg nicht. Da ist die Pleite vollkommen ausgeschlossen.


Dass sie können ist es ja, was mich so aufregt.
Denn weder haben sie das Geld erwirtschaftet wie die Bayern, noch müssen sie dafür Kredit aufnehmen wie der HSV.
Die kriegen es einfach.
Wir, und viele andere, haben da einfach keine Chance gegen.
 
In meinen Augen ist das ist Wettbewerbsverzerrung, und nichts anderes.
Die FFP-Regel ist doch ne Lachnummer. :kotz:
WOB hat für 3 Spieler (Schürrle, de Bruyne, Gustavo) mal eben ~75 Mio.
ausgegeben. Vereine wie Werder, Stuttgart, Frankfurt oder
(mit Abstrichen) Gladbach können eine derartige Summe nicht mal in 10
Saisons ausgeben...

Ich war früher ein strikter Befürworter der 50+1-Regel. Mittlerweile
wäre es mir schei.egal, wenn die (ganz) gekippt würde. Die ist mit
"Ausnahmen" wie WOB, LEV, SAP, RB, ... eh schon aufgeweicht.
Der Profifußball wird so immer mehr kaputt gemacht.
 
In meinen Augen ist das ist Wettbewerbsverzerrung, und nichts anderes.
Die FFP-Regel ist doch ne Lachnummer. :kotz:
WOB hat für 3 Spieler (Schürrle, de Bruyne, Gustavo) mal eben ~75 Mio.
ausgegeben. Vereine wie Werder, Stuttgart, Frankfurt oder
(mit Abstrichen) Gladbach können eine derartige Summe nicht mal in 10
Saisons ausgeben...
:tnx::tnx::tnx:
Allerdings könnte der VFL mit diesem Transfer selbst die Regeln der Lachnummer FFP verletzt haben. Wenn ich das richtig verstanden habe, dürfen durch einen Eigner/eine mit dem Verein in Verbindung stehende Partei maximal 45 Millionen Euro pro Saison an Defiziten (Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben aus dem Fußballgeschäft) ausgeglichen werden.

Wenn man sich allein die Transfers aus dieser Saison anguckt, könnte sich Wolfsburg mit diesem Transfer auf einem verdammt schmalen Grat bewegen.
 
:tnx: - Aber was sollen da großartige Sanktionen kommen? DFB/DFL scheint es offensichtlich egal zu sein, daß nicht autak finanzierte "Clubs" sich in den oberen Ligen breit machen.
Ich mag mich irren, aber so weit ich weiß gilt FFP auf Bundesliga-Ebene überhaupt noch nicht, sondern erst ab der nächsten Saison. DFB/DFL wären also noch gar nicht zuständig.

In Kraft sind die wachsweichen Regeln allerdings für die CL und EL. Ich würde mir einen Ast ablachen, wenn die Radkappen sich für die CL qualifizieren und dann von der UEFA für den Wettbewerb gesperrt werden.

Das bleibt aber wohl reines Wunschdenken. Wenn es eine Sanktion geben sollte, dann wohl so etwas Sinnfreies wie 500.000 Euro Geldstrafe.
 
Kenne mich nicht so aus damit, aber kann es sein dass in ein paar Jahren erst das Financial Fairplay so richtig greift und dann solche Transfers für Wolfsburg nicht mehr möglich wären, sodass man nun dass Geld zum Fenster rauswirft solange es noch geht?
 
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