Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Es spricht auch wenig dagegen, dass wir einfach die nächsten Spiele abwarten, unabhängig davon, ob der Trainerwechsel sich als komplett richtig etabliert hat.

Die ersten beiden Ligaspiele 2013 von Robin Dutt verliefen auch siegreich ohne Gegentreffer gegen Augsburg und Braunschweig.
Mit Victor gab es einen Gegentreffer gegen Mainz mit vielen Großchancen der Mainzer und Stuttgarter in der ersten Halbzeit.

Ich habe das Gefühl es werden meist nur die letzten Spiele für RD's 1,5 Jahre berücksichtigt. Immerhin konnte im ersten Jahr nach den Abgängen von de Bruyne und Sokratis ein besseres Saisonergebnis erzielt werden, als 2012/2013 unter TS.

Betrachtet man die zum Sieg herausgespielten Tore der letzten beiden Ligaspiele:
Mainz - Bremen 1 : 2
Bremen - Stuttgart 2 : 0
so beruhen die Tore in erster Linie auf die individuelle Klasse von Franco di Santo/ Fin Bartels, sowie auf eingespielte Standardsituationen, wie sie es schon unter RD gab.

Sicherlich gibt es auch den altbekannten Trainer-Effekt, der die Mannschaft für ein paar Wochen Selbstvertrauen einimpft. Gib der Mannschaft als Alternative ein paar Trainingseinheiten Kurzpassspiel + Selbstvertrauen, und schon läuft der Kahn ganz anders. Es werden teilweise Dinge abgerufen, die im Training über Monate auf dem Trainingsplatz einstudiert waren, aber kaum auf den Platz gebracht wurden.
Jetzt bekommt Victor seine Zeit. Hoffentlich erfolgreich und damit länger als 1,5 Jahre. :schal:
 
Ein Unterschied zu den ersten beiden Ligaspielen unter Dutt ist z.B. der, dass wir in den Spielen unter Skripnik auch Torchancen hatten. Das Spiel Werder gegen Augsburg im August 2013 war doch ähnlich einseitig wie das Spiel der Bayern gegen Werder von vor einigen Wochen. Bloß war Augsburg rekordverdächtig im Auslassen vom Großchancen (wohlgemerkt als Auswärtsteam) und Werder hat dank des Augsburger Torhüters aus einer Nicht-Chance ein Tor gemacht.

Nichts destotrotz hatten wir gegen Mainz und Stuttgart Glück. Auch deshalb halte ich es für Träumerei zu meinen, wir könnten uns jetzt schnell aus dem Abstiegskampf befreien.
 
Ein Unterschied zu den ersten beiden Ligaspielen unter Dutt ist z.B. der, dass wir in den Spielen unter Skripnik auch Torchancen hatten. Das Spiel Werder gegen Augsburg im August 2013 war doch ähnlich einseitig wie das Spiel der Bayern gegen Werder von vor einigen Wochen. Bloß war Augsburg rekordverdächtig im Auslassen vom Großchancen (wohlgemerkt als Auswärtsteam) und Werder hat dank des Augsburger Torhüters aus einer Nicht-Chance ein Tor gemacht.

Nichts destotrotz hatten wir gegen Mainz und Stuttgart Glück. Auch deshalb halte ich es für Träumerei zu meinen, wir könnten uns jetzt schnell aus dem Abstiegskampf befreien.

:tnx:

...und, dass wir überhaupt selbst am Spiel teilgenommen haben. Sowohl gegen Braunschweig als auch gegen Augsburg haben wir von unserer Mannschaft reinen "Verhinderungs-Fußball" gesehen. "Verschanzen" vor dem eigenen Tor. Das war leider nichts, gar nichts, außer jeweils eines äußerst glücklichen Tores.
 
Wer immer noch nicht begriffen hat, dass die einigermaßen brauchbare Punktausbeute letzte Saison erstens immensem Glück und zweitens einer moralisch einwandfreien Truppe geschuldet waren und mit dem Wirken von Robin Dutt höchstens insofern zu tun hatten, dass wir diese Punkte trotz ihm und seinem Trainerteam geholt haben, dem kann ich auch nicht mehr helfen.
 
:tnx:

...und, dass wir überhaupt selbst am Spiel teilgenommen haben. Sowohl gegen Braunschweig als auch gegen Augsburg haben wir von unserer Mannschaft reinen "Verhinderungs-Fußball" gesehen. "Verschanzen" vor dem eigenen Tor. Das war leider nichts, gar nichts, außer jeweils eines äußerst glücklichen Tores.

Gegen Augsburg sind wir seinerzeit fast in Glückseligkeit ertrunken. Wie sonst hätten wir wohl zwei weitere Treffer erzielen können, von denen eines mit Recht und das andere zu Unrecht aberkannt worden sind?

Wer immer noch nicht begriffen hat, dass die einigermaßen brauchbare Punktausbeute letzte Saison erstens immensem Glück und zweitens einer moralisch einwandfreien Truppe geschuldet waren und mit dem Wirken von Robin Dutt höchstens insofern zu tun hatten, dass wir diese Punkte trotz ihm und seinem Trainerteam geholt haben, dem kann ich auch nicht mehr helfen.

:lol:

Made my day... Mehr davon!
 
Wer immer noch nicht begriffen hat, dass die einigermaßen brauchbare Punktausbeute letzte Saison erstens immensem Glück und zweitens einer moralisch einwandfreien Truppe geschuldet waren und mit dem Wirken von Robin Dutt höchstens insofern zu tun hatten, dass wir diese Punkte trotz ihm und seinem Trainerteam geholt haben, dem kann ich auch nicht mehr helfen.
Selten so einen Quark gelesen. Dann koennen wir ja gleich auf den gesamten Trainerstab verzichten. Bitte erst denken und dann schreiben... :daumen:
 
Du siehst eben ein System, welches die Spieler verstehen und relativ schnell umsetzen können. Raute, ohne Ball geschickt zum 4-3-3 formiertes Verschieben, mit klar definierten Abständen. Bei Ballgewinn der Versuch, stets flach in die Halbräume zu spielen und der Vertikalidee der Raute Sorge zu tragen. Die vorderen Drei rochieren viel, ohne dabei die Zuordnungen zu verlieren und arbeiten ordentlich gegen den Ball wie auch in der Rückwärtsbewegung und stets im Bemühen, das Zentrum zuzustellen und gegen zu pressen.

Nö, gegen Stuttgart war es ein 4-4-1-1, mit zwei Viererketten und "Manndeckung" des DM, nur Di Santo arbeitete da wirklich gegen den Ball. Und durch die Manndeckung von Romeu war das Spiel hauptsächlich auf der linken Angriffsseite, da der Ball oft nicht den Weg auf die anderen Seite gefunden hat. Sieht also stark danach aus, als ob es einen Matchplan gibt, und nicht "alle rennen vorne wild an und die Räume dahinter sind frei" - Pressing welches Dutt zuletzt versucht hat.
Aber egal ob zwei Viererketten oder eine Dreierkette davor, das Verschieben und die Räume eng machen klappte eigentlich in allen drei Spielen hervorragend.
 
Ich dachte bei meinem Statement daran, dass die Truppe nach einer Reihe absurd vercoachter Spiele zum letztjährigen Hinrundenende in einem Kraftakt und tollen Kampfspiel Bayer Leverkusen 1:0 besiegte und damit erstens Robin Dutt unverdienterweise den Pöter rettete und eine einigermaßen sorgenfreie Rückrunde einleitete.
 
Im Prinzip ist das absoluter Unsinn. Wie gesagt, dann koennen wir das Training dem Mannschaftsrat ueberlassen und sparen uns die Kohle fuer den Trainerstab. Ein Mindestmass an Logik darf man doch noch erwarten, auch wenn es das www ist.

Ich kann zwischen der Aussage von maddin und der deinigen keinen logischen Zusammenhang erkennen.

Von der Moral gab es unter Dutt sicher einen Vorwärtsschub gegenüber Schaaf. Spielerisch schien am Anfang zumindest die Abwehr sicherer, aber die Balance wurde nie gefunden, insofern hat er uns dahingehend nicht weitergebracht. Spätestens diese Saison war Dutt endgültig gescheitert.

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger wurde Dutt nicht ein bis zwei Jahre, sondern "nur" zwei Spiele zu spät entlassen.
 
Das hängt davon ab, ob wir ein Trainerteam (Skripnik und co.) oder einen Trainerdarsteller (Dutt) beschäftigen. Zweiteres kann man sich in der Tat sparen.
Ob Skripnik eine bessere Quote aufzuweisen in der Lage ist, wird die Zeit zeigen. Natuerlich wuenschen wir uns alle das es jetzt auch spielerisch wieder aufwaerts geht und es dem Trainer gelingt eine Taktik zu finden, die aus der Mannschaft das Optimum, gemessen and deren Leistungsvermoegen, herausholt. In den kommenden Wochen werden wir sehen ob VS den Vorschusslorbeeren gerecht werden kann. Im uebrigen kann man Dutt neben all den Fehlern die er gemacht hat eines nicht absprechen, das Team ist fit wie schon lange nicht mehr.
 
Ob Skripnik eine bessere Quote aufzuweisen in der Lage ist, wird die Zeit zeigen. Natuerlich wuenschen wir uns alle das es jetzt auch spielerisch wieder aufwaerts geht und es dem Trainer gelingt eine Taktik zu finden, die aus der Mannschaft das Optimum, gemessen and deren Leistungsvermoegen, herausholt. In den kommenden Wochen werden wir sehen ob VS den Vorschusslorbeeren gerecht werden kann.

Jepp, drei Pflichtspielsiege in Folge sind ein toller Auftakt, aber auch gleichzeitig eine Hypothek für die kommenden Partien, denn wenn dann die Erfolge ausbleiben sollten, was wir nicht hoffen, kann schnell das Wort vom Strohfeuer die Runde machen.
 
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