Borussia Dortmund

Ich finde den nach wie vor furchtbar. Diese gekünstelte Lässigkeit, die pseudolockeren Sprüche und dann immer wieder diese durchkommende immense Aggressivität. Passt für mich nicht zusammen. Da Lob ich mir doch den Skripnik, der ist irgendwie echt in seinem Auftreten.

Authentisch (echt) ist der Kloppo auf jeden Fall......gibt kaum einen Trainer, der seine Emotionen so wenig verbergen kann....ich mag ihn....absolut wichtiger Typ für die Bundesliga mMn.:daumen:
 
@ mezzo19742

1899% Zustimmung :tnx:

Klopp macht gerne einen auf "Everybody's Darling", aber seine wiederholten Ausraster zeigen ein ganz gegenteiliges Gesicht.


Ich sehe das jedenfalls nicht so...
War es nicht vielmehr die Öffentlichkeit, die ihn zu "Everybody's Darling" stilisiert hat? Okay er hat sich bereitwillig in diese Ecke stellen, drängen, vereinnahmen oder abstempeln lassen.
Mit steigendem medialen Interesse steigt auch der Druck und man bekommt Dinge vorgehalten, von denen man vorher nie zu träumen wagte.
Damals beim ZDF war er nur der nette Experte am Rande, jetzt beim BVB steht er im Focus und es wird an seiner Arbeit kritisiert bzw. muss er seine eigene Arbeit und nicht nur irgendein nettes Spiel irgendeiner Mannschaft kommentieren.
Du musst nur mal ein paar PK's von ihm ansehen und du wirst sehen, er versucht in keinster Weise irgendwie gefällig oder sympathisch zu wirken.
Ich jedenfalls würde ihn nicht als Schauspieler was sein Verhalten oder seinen Charakter betrifft bezeichnen, was deine Aussage ja nahe legt.
 
Ich find den Klopp super, der soll bloß nicht geschickter werden im Umgang mit den Medien, da laufen schon genug Spieler und Trainer in der Bundesliga rum, die ihr Arsenal an Plattitüden nach einem Spiel oder auch generell aufsagen.
Finde ihn einfach wohltuend ehrlich, wenn er auch schon mal ausrastet, das sind Emotionen und die finde ich sehr gut!
 
Ich finde den nach wie vor furchtbar. Diese gekünstelte Lässigkeit, die pseudolockeren Sprüche und dann immer wieder diese durchkommende immense Aggressivität. Passt für mich nicht zusammen. Da Lob ich mir doch den Skripnik, der ist irgendwie echt in seinem Auftreten.

Ich finde Klopp authentisch. Und genauso wird es Leute geben, die Skripnik aufgesetzt finden.
 
Also ich nehme dem Klopp das ab, dass er sauer ist, wenn er den Schiri oder vierten Offiziellen bearbeitet. Wirkt auf mich nicht gekünstelt oder geschauspielert. Ebenso sein Unverständnis für manche Fragen von Journalisten in Interviews oder Pressekonferenzen...

Da denke ich eher, mein Gott Kloppo, bleib doch mal lockerer. Doch Schauspielkunst erkenne ich da wenig.
Eher sehe ich da jemanden, der das ausspricht, was er gerade denkt und so reagiert, wie seine Gefühlslage gerade ist.
Ich glaube das nennt man wohl authentisches Verhalten, oder? ;)

Man kann ja sagen, das man das nicht toll oder als schlechten Stil empfindet oder aber auch sagt er hat sich gefühlsmäßig nicht unter Kontrolle. Das bleibt jedem selbst überlassen, doch ihm gerade deswegen die Authentizität abzusprechen finde ich abenteuerlich. :cool:
 
Es gibt immer mehr englische Fans die auch "normale" spiele regelmäßig bei deutschen Vereinen gucken. habe schon mit n paar vorm Weserstadion darüber geredet. die finden die Atmosphäre und auch die spielweise gut.

Wg. Klopp:
Sein Image ist ja n Mix: Seine mainz zeit, wo man ihn Sympathien entgegenbrachte aufgrund derer er zum "Fernsehexperte" wurde, wo er mit einfachen worten komplizierte Sachverhalte erklärte und dann eben seine BVB Zeit - wo er sich binnen kürzester zeit mit dem Verein identifizierte und ihn lebt und seine eigene Art so beibehalten hat wie sie war.
Dazu gehören dann eben auch auftritte wie damals in Hamburg wo er 50m lang die außenlinie runterschreddert weil seine Mannschaft noch den entscheidenden treffer erzielte. Dazu gehört auch, daß er auch anderen Vereinen gönnt, gegen ihn gewonnen zu haben (ich glaube der nimmt tatsächlich erstmal alles pauschal peersönlich). Und mit sicherheit fallen seine Bonmots positiver auf, wenn seine mannschaft gewonnen hat.

Das sich das "abnutzt" wie alles im Leben ist doch klar. Wir Werderaner müssen ihn ja auch nicht gutfinden (Zu Werder hätte er im Übrigen damals auch gut gepasst, aber da war TS noch mehr oder weniger voll im saft bei uns).

Deswegen: Ich finds spannend zu sehen ob und wie er den BVB da unten rausholt und dann im zweiten Gang, wie lange Zorcs und Watzkes Beschäftigungsgarantien für Klopp gelten.

Das gute daran ist: Da kann man sich als Werderaner echt entspannt in den sitz zurücklegen und zu gucken wie "die" das machen. wir haben andere Sorgen als die Borussia (denke ich zumindest).
 
Ich sehe das jedenfalls nicht so...
War es nicht vielmehr die Öffentlichkeit, die ihn zu "Everybody's Darling" stilisiert hat? Okay er hat sich bereitwillig in diese Ecke stellen, drängen, vereinnahmen oder abstempeln lassen.

Genau das ist der springende Punkt, denn JK hat den Hype um seine Person mitgemacht. Und dieser von ihm mitgetragene Hype um seine Person schuf die Basis dafür, daß JK zusammen mit dem Bayern-Spieler Thomas Müller derzeit zu den Protagonisten des Deutschen Fußballs gehört, die in der Werbung omnipräsent sind.
 
Authentisch (echt) ist der Kloppo auf jeden Fall......gibt kaum einen Trainer, der seine Emotionen so wenig verbergen kann....ich mag ihn....absolut wichtiger Typ für die Bundesliga mMn.:daumen:


Diese Diskussion habe ich im echten Leben schon öfter geführt und das, was ihr Authentizität nennt, nenne ich gewollt aufgesetzt. Dass er als Trainer ein Großer ist, steht natürlich außer Frage, aber Sympathie bleibt subjektiv und die geht mir halt bei diesem Mann gänzlich ab.
 
Diese Diskussion habe ich im echten Leben schon öfter geführt und das, was ihr Authentizität nennt, nenne ich gewollt aufgesetzt. Dass er als Trainer ein Großer ist, steht natürlich außer Frage, aber Sympathie bleibt subjektiv und die geht mir halt bei diesem Mann gänzlich ab.

Da kann man trefllich drüber streiten, ich finde ihn nicht aufgesetzt.
Ich glaube sein großes Problem ist, dass er so gar nicht verlieren kann und da dann teilweise über die Stränge schlägt, auch zu beobachten wenn er sich ungerecht behandelt fühlt.
Ist mir letztlich aber immer noch lieber als wenn da 18 Lobanovskis in der Bundesliga auf der Trainerbank hocken.
 
Diese Diskussion habe ich im echten Leben schon öfter geführt und das, was ihr Authentizität nennt, nenne ich gewollt aufgesetzt. Dass er als Trainer ein Großer ist, steht natürlich außer Frage, aber Sympathie bleibt subjektiv und die geht mir halt bei diesem Mann gänzlich ab.
Eben und anstatt mal selbst zu reflektieren, warum das so ist, denkst du lieber darüber nach, was mit dem anderen nicht stimmt. Daraus entsteht dann die rein willkürliche und irrelevante Beurteilung, dass es ja nur aufgesetzt sei. Und man kann sich eine objektive Wertung einreden, dass das was mir sauer aufstösst eben schlecht sei, damit man sich bloss nicht selbst hinterfragen brauch. So einfach ist das.

Wichtig ist doch nur, wie sich mir jemand gegenüber jemand verhält und wie ich dabei empfinde und nicht warum er sich so verhält. Dieser schwachsinnige geschwafel von authentisch oder aufgesetzt ist doch völlig banane.
 
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