Damals wurden die persönlichen Differenzen der Verantwortlichen erstmals publik.
Die Misere begann schon eher. Mit dem kollektiven Rausch am eigenen Erfolg, mit der ausgegebenen Maxime, auch am Standort Bremen dauerhafte CL-Teilnahmen gewährleisten zu wollen, mit dem "Überbordwerfen" hanseatisch vorsichtiger Finanzierungsplanungen.
Born als Bänker hatte sicher andere Vorstellungen davon, wie eine dauerhafte CL-Teilnahme, ein immer teurerer Kader, ein Stadionumbau finanziert werden kann als ein sozialromantischer Willi Lemke.
Gescheitert sind sie am Ende beide. Es ist keinem von ihnen (neben anderen) gelungen (Born als Geschäftsführer, Lemke als AR-Vorsitzendem), den Verein vom sportlichen Erfolg unabhängiger zu machen, Einnahmen auf verschiedene Kanäle zu verteilen, das Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgabe nachhaltig positiv zu stabilisieren.
Bleibt zu hoffen, dass der Verein noch irgendwie die Kurve kriegt!
Sehr richtig.




Eine bleibende Erinnerung...für mich...und hoffentlich auch für die weitangereisten Werderfans *fg*