Robin Dutt

:tnx:



Tja, da bin ich auch unschlüssig.
Ich sehe noch nichts, was sich verbessert hat.
Und wenn es stimmt, dass er das Training um seine persönliche Freizeit herumplant, dann halte ich ihn für untragbar.

Zum Thema Training u seine Freizeit sag ich nichts. Ich kann es nicht beurteilen. Dazu fehlen mir die Internas. Darüber sollte niemand urteilen, der keine Ahnung hat, da es unfaire Unterstellungen sind...

Mir gefällt das Hier und Jetzt so nicht. Und ich finde es nicht gut, wenn ein Trainer nicht in der Stadt wohnt, wo er arbeitet... Denn man sollte die totale Identifikation haben.
 
Moin zusammen!

Das letzte Wochenende geht mir nicht aus dem Sinn. Nicht wegen des Spieles, aber wegen des Drumherum. Robin Dutt stellt sich vor die Mannschaft, verteidigt sie und gibt ihr im Anschluß an jenes Spiel die folgenden zwei Tage frei. - Ok, so weit, so gut. - Dann kommt der Werderbus morgens um 4 Uhr wieder in Bremen an und die Spieler laufen ihre Runden auf dem Platz. - Irgendetwas ist hier völlig diametral, auf der einen Seite wird sich vor das Team gestellt, auf der anderen Seite setzt es Schlafentzug. Wo bin ich hier eigentlich? Ich verstehe nur noch Bahnhof.:confused:

Und dann diese Begründung, die zwei Tage dienten der Regeneration. Dann ist nicht nachzuvollziehen, wozu man morgens um 4 Uhr über den Platz läuft, dann ist doch schlafen angesagt und schlafen ist ein verdammt probates und gutes Mittel zum Regenerieren.
Für mich ist das reiner Schlafentzug und das verstehe ich nicht als Trainingsmaßnahme, mir gefällt das überhaupt nicht.
Das ist schlicht nicht Werder Bremen like.:motz:

Ich habe Dutt in Freiburg als Trainer kennengelernt, der mit den vorhandenen Mitteln des SC etwas daraus machte und das nimmt mich für ihn ein. Aber Laufeinheit/Training morgens um 4 Uhr ist indiskutabel.

Gruß und schönen Abend
 
Zum Thema Training u seine Freizeit sag ich nichts. Ich kann es nicht beurteilen. Dazu fehlen mir die Internas. Darüber sollte niemand urteilen, der keine Ahnung hat, da es unfaire Unterstellungen sind...

Mir gefällt das Hier und Jetzt so nicht. Und ich finde es nicht gut, wenn ein Trainer nicht in der Stadt wohnt, wo er arbeitet... Denn man sollte die totale Identifikation haben.

wo wohnt dutt denn? umland?
 
Es wäre also sein Job gewesen, der Mannschaft durch ein einfach strukturiertes System zu helfen, in dem die Schwächen der Defensivspieler kaschiert und die der Offensivspieler genutzt werden können.
Das hat er am Anfang versucht. Erinnere Dich noch mal an die Spiele. In Braunschweig standen unsere AV`s tief, was beim mannschaftlichen Verschieben immer ein großer Nachteil ist und eigentlich nicht sein darf. Doch zumindest hatten wir drei Mittelfeldleute, von denen Makiadi und Kroos stetig in die Halbräume zwischen AV und IV einrückten, davor zudem Junuzovic der zusätzlich streng die Horizontale bearbeitete. So haben wir defensiv ordentlich gestanden. Das wirkt freilich vordergründig ängstlich, aber es erfüllte zumindest ersteres in Deinem zuletzt zitierten Satz.
Es stimmt, dass vieles Stückwerk und Zufall war, besonders im Umkehr-/ Offensivspiel, wo Hunt und Ekici als quasi einzig vorgesehene Kreativentlastung nicht zuammenpassten, da der eine die Wege und Räume sucht und der andere kein Spieler ist, der den Ball laufen lässt. Und dann hast Du halt den Effekt, wenn viele tief stehen und die davor keine Passwege oder Raumgewinne anbieten, dass zahlreiche lange Bälle kommen. Gegen Augsburg war es kaum anders. Nur ist vieles davon wie gesagt zu Saisonbeginn eher normal.

Ausserdem fand ich, dass wir die Spiele mit strategisch guter Ausrichtung angegangen sind, will sagen wir waren durchaus geduldig und haben die Schwächen des Gegners gesucht unter Berücksichtigung der eigenen (vielen) Schwächen.
In Gladbach hat Favre das Taktikpuzzle in der zweiten HZ gegen Dutt klar gewonnen, weil Dutt nicht imstande war, auf den (zu diesem Zeitpunkt etwas unglücklichen) Rückstand zu reagieren.

Auch find ich richtig, dass das gegen Frankfurt und in Gladbach (hier allerdings erst gegen Spielende) nicht reichte, aber in beiden Spielen kamen halt mehrere Umstände zusammen. Die Spiele, in denen es klappt und in denen es nicht klappt, werden sich bei einer Mannschaft der Qualität wie unsere und in der Lage, in der sich unsere Truppe befand und befindet, die Waage halten, es gleich sich halt aus. Wir haben fussballerisch (auch da stimme ich Dir zu) wenig zuzusetzen, aber es ist eben nur ein Teilaspekt, nicht der einzige Punkt.

Deshalb fand ich`s umso unverständlicher, dass wir obige Ausrichtung völlig grundlos aufgegeben haben. Eine Mannschaft, die verunsichert ist und spielerisch aus genannten Gründen wenig zustande bringt, aber gerade anfängt, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Systeme zu lernen, der kannst Du nicht auch noch die wenigen gechaffenen Grundlagen sofort wieder unter dem Hintern wegziehen. Sowas kannst Du versuchen, wenn der Rahmen stimmt und die Mechanismen einigermaßen ineinandergreifen.

Was Du zu Bargfrede/ Makiadi sagst, okay, wenn Du Bargfrede als den in Zweikampf und Dynamik ausgleichenden Faktor zu Makiadi siehst, stimmt das natürlich. Aber auch hier beschreibst Du nur einen Teil. Makiadi hat kein strategisches Gespür, deshalb hilft hier auch nicht ein Spieler daneben, der noch weniger davon hat. Dann brauchen wir nicht über "Balance finden" reden. Klar fehlen die Alternativen, aber Bargfrede deswegen einzubauen, ist keine Lösung, sondern bloßes Hin- und Herschieben, Rein- und Raus ohne nennenswerte Wirkung. Nur dass Du damit die Mannschaft noch mehr verwirrst.

Ja, klar fehlt uns dort so ein Akteur, das ist nichts Neues. Schaaf wollte immer Spieler, die besonderes anbieten und hat dafür eher auf Strukturspieler verzichtet. Als TS ging, hat Werder auf dieser "Balance"- Position konsequent gesucht. Nach Caldirola und di Santo, die Eichin gemeinsam mit der sportlichen Abteilung klargemacht hat, hatte Werder zwei Spieler für das ZM im Visier, die den Anspruch von Mannschaftsdienlichkeit, Raumdenken und einfachem Fussball erfüllten, darunter einen holländischen Juniorennationalspieler. Doch dann wollte Dutt unbedingt Makiadi, der wiederrum fast so viele kostete, wie die anderen beiden zusammen, so dass beiden abgesagt werden musste.
 
Zum Thema Training u seine Freizeit sag ich nichts. Ich kann es nicht beurteilen. Dazu fehlen mir die Internas. Darüber sollte niemand urteilen, der keine Ahnung hat, da es unfaire Unterstellungen sind...

Mir gefällt das Hier und Jetzt so nicht. Und ich finde es nicht gut, wenn ein Trainer nicht in der Stadt wohnt, wo er arbeitet... Denn man sollte die totale Identifikation haben.

Es gab vor etlichen Wochen einen Bericht wo drin stand das Dutt aus dem Hotel ausgezogen ist und mit seiner Frau jetzt in der eigenen Wohnung lebt.
 
Es ist sein gutes Recht in Stuttgart wohnen wollen zu bleiben. Machen andere Berater auch. Frage nur ob gut für Werder...

Es geht hier nicht darum, ob es sein Recht ist. Natürlich können wir juristisch nicht einfordern, dass er in Bremen wohnt.
Aber eine derart große räumliche Distanz ist eben nicht nur eine räumliche, sondern immer auch eine mentale Distanz. Man kann nicht 100 % für Werder geben, wenn man nicht vor Ort ist.

Also noch einmal: Es geht nicht darum, ob es sein Recht ist.
Es geht darum, was gut ist für Werder.
Und ein Trainer, der nicht 100 % dabei ist, kann nicht gut für Werder sein.

Übrigens ist ein Trainer etwas anderes als ein Berater-Hansel.
 
Ehrlich gesagt langweilen mich die Aussagen von Robin Dutt nach einem halben Jahr schon so sehr wie die von Thomas Schaaf nach 14 Jahren.

Man hat das Gefühl, dass der Mann nichts bewegen kann - insbesondere kann er Werder nicht helfen ...
 
Moin zusammen!

Das letzte Wochenende geht mir nicht aus dem Sinn. Nicht wegen des Spieles, aber wegen des Drumherum. Robin Dutt stellt sich vor die Mannschaft, verteidigt sie und gibt ihr im Anschluß an jenes Spiel die folgenden zwei Tage frei. - Ok, so weit, so gut. - Dann kommt der Werderbus morgens um 4 Uhr wieder in Bremen an und die Spieler laufen ihre Runden auf dem Platz. - Irgendetwas ist hier völlig diametral, auf der einen Seite wird sich vor das Team gestellt, auf der anderen Seite setzt es Schlafentzug. Wo bin ich hier eigentlich? Ich verstehe nur noch Bahnhof.:confused:

Und dann diese Begründung, die zwei Tage dienten der Regeneration. Dann ist nicht nachzuvollziehen, wozu man morgens um 4 Uhr über den Platz läuft, dann ist doch schlafen angesagt und schlafen ist ein verdammt probates und gutes Mittel zum Regenerieren.
Für mich ist das reiner Schlafentzug und das verstehe ich nicht als Trainingsmaßnahme, mir gefällt das überhaupt nicht.
Das ist schlicht nicht Werder Bremen like.:motz:

Ich habe Dutt in Freiburg als Trainer kennengelernt, der mit den vorhandenen Mitteln des SC etwas daraus machte und das nimmt mich für ihn ein. Aber Laufeinheit/Training morgens um 4 Uhr ist indiskutabel.

Gruß und schönen Abend

Du verstehst das Laufen vermutlich als Straftraining oder Schlafentzug. Das Auslaufen hatten aber nur regenerative Zwecke, nach einem anstrengenden Spiel und anschließend langer Busfahrt, wo man nur steif rumsitzt war er für einen Profi gar nicht so verkehrt, damit die muskeln gelockert werden - man muss es natürlich lange genug machen, damit die Muskeln auch nochmal war werden, aber man darf die Spieler auch nicht überbelasten. Die Maßnahme an sich würde ich deshalb gar nicht mal kritisieren, auch nicht die 2 freien Tage, aber das sich mit Hunt und Petersen gleich 2 Spieler Muskelverletzungen zugezogen haben, kann ein komischer Zufall sein, kann aber auch daran liegen, dass die Laufeinheit eine Überbelastung dargestellt hat...
 
Du verstehst das Laufen vermutlich als Straftraining oder Schlafentzug. Das Auslaufen hatten aber nur regenerative Zwecke, nach einem anstrengenden Spiel und anschließend langer Busfahrt, wo man nur steif rumsitzt war er für einen Profi gar nicht so verkehrt, damit die muskeln gelockert werden - man muss es natürlich lange genug machen, damit die Muskeln auch nochmal war werden, aber man darf die Spieler auch nicht überbelasten. Die Maßnahme an sich würde ich deshalb gar nicht mal kritisieren, auch nicht die 2 freien Tage, aber das sich mit Hunt und Petersen gleich 2 Spieler Muskelverletzungen zugezogen haben, kann ein komischer Zufall sein, kann aber auch daran liegen, dass die Laufeinheit eine Überbelastung dargestellt hat...

So ist es. Dutt ist nicht der einzige Trainer der seine Spieler noch nachts auslaufen lässt. Das machen viele andere Trainer auch.

Wenn sie nach dem Berlin-Spiel nachts um 4 Uhr in Bremen wieder ankommen und direkt auslaufen ist es besser für die Spieler als wenn sie nach Hause fahren und um 12 Uhr zum Auslaufen auf der Matte stehen.
 
So ist es. Dutt ist nicht der einzige Trainer der seine Spieler noch nachts auslaufen lässt. Das machen viele andere Trainer auch.

Wenn sie nach dem Berlin-Spiel nachts um 4 Uhr in Bremen wieder ankommen und direkt auslaufen ist es besser für die Spieler als wenn sie nach Hause fahren und um 12 Uhr zum Auslaufen auf der Matte stehen.

Wenn man in der jetzigen Situation von RD steckt, wird jede Handlung die nicht sofort eine sensationelle Wende bringt als Fehler dahingestellt - so ist das nunmal. Gewinnen wir gegen Leverkusen wird bestimmt die ganze Winterpause von einem Auwärtstrend und einer jetzt gehts los Stimmung begleitet. Die gesamte Wahrnehmung ist mir in Stück weit zu emotional derzeit.
 
Wenn man in der jetzigen Situation von RD steckt, wird jede Handlung die nicht sofort eine sensationelle Wende bringt als Fehler dahingestellt - so ist das nunmal. Gewinnen wir gegen Leverkusen wird bestimmt die ganze Winterpause von einem Auwärtstrend und einer jetzt gehts los Stimmung begleitet. Die gesamte Wahrnehmung ist mir in Stück weit zu emotional derzeit.

Jein - Zeit genug hatte er, dass zumindest ein positiver Trend sichtbar sein müßte. Statt dessen wird die Tristesse immer trister.
 
Tolle Grafik heute im WESER-KURIER. Natürilch zeigt man dort nur, von wo letztendlich der Ball ins Tor geht. Aber auffällig wie rechtslastig das ganze ist. Dort muss gehandelt werden. RV und RIV ganz klar.
 
Es geht hier nicht darum, ob es sein Recht ist. Natürlich können wir juristisch nicht einfordern, dass er in Bremen wohnt.
Aber eine derart große räumliche Distanz ist eben nicht nur eine räumliche, sondern immer auch eine mentale Distanz. Man kann nicht 100 % für Werder geben, wenn man nicht vor Ort ist.

Also noch einmal: Es geht nicht darum, ob es sein Recht ist.
Es geht darum, was gut ist für Werder.
Und ein Trainer, der nicht 100 % dabei ist, kann nicht gut für Werder sein.

Übrigens ist ein Trainer etwas anderes als ein Berater-Hansel.

Das war ironisch gemeint, Alfred E.Neumann ! Ich dachte du verstehst meine Ironie.
:beer:
Ich habe Dutt mit einem Berater verglichen - aber Werder braucht keine Berater
 
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