Robin Dutt

Dazu gebe ich zu bedenken:

Eine sehr offensive Ausrichtung verlangt ein kluges Defensivkonzept und eine defensive Ausrichtung verlangt ein kluges Offensivkonzept. Wenn wir tiefer stehen und die Abwehr stabilisieren wollen, dann doch wohl nicht zum Selbstzweck, sondern um mit schnellen Gegenangriffen zum Erfolg zu kommen. Wie das aber gehen soll, kann ich noch nicht sehen. Die wenigen Tore, die wir gemacht haben, fielen zufällig.
 
Das Problem ist das selbst wenn Dutt hier grandios Scheitern sollte, wonach es momentan absolut aussieht, dann kann auch ein neuer Trainer dieser Herz und Seelenlosen Truppe kein Leben einhauchen.
Thomas Schaaf und Klaus Allofs haben in den letzten Jahren sehr viel Mist gebaut, und Schaaf den ich nach wie vor für einen sehr guten Trainer halte ist an seiner eigenen Mannschaft gescheitert und es sieht so aus als ob Dutt nun auch an dieser Elf kaputt gehen wird.
Aber was soll er auch machen?
Die Truppe zusammen schreien oder weiterhin behaupten das mit dieser Mannschaft etwas möglich ist?
Es sieht alles sehr sehr hoffnungslos aus.
Das einzige was ich Dutt wirklich ankreide ist das er und Eichin in der Sommerpause die Mannschaft nicht komplett umgebaut haben.
Klar, dass ist nicht einfach aber man hätte trotzdem deutlich stärker auf dem Transfermarkt agieren müssen.
 
Welches Konzept ist denn deiner Ansicht nach das richtige? Die Offensivausrichtung, mit der wir in den Jahren zuvor zu oft ausgekontert wurden?

Komischerweise wurden wir gegen Frankfurt mit einem Defensivkonzept oft ausgekontert.

In den Spielen zuvor war klar erkennbar, dass es nur um´s Verhindern von Tore ging und man hoffte, durch ein Zufallsprodukt, einen Treffer zu erzielen.

Was aber am Samstag gespielt wurde, ist mir schleierhaft.
 
Das einzige was ich Dutt wirklich ankreide ist das er und Eichin in der Sommerpause die Mannschaft nicht komplett umgebaut haben.
Klar, dass ist nicht einfach aber man hätte trotzdem deutlich stärker auf dem Transfermarkt agieren müssen.

Es ist nur "nicht einfach" sondern unmöglich; Begründung s. letzter Absatz meins vorletzten Beitrags.

Aber ebenso wie die Arbeit von TERD momentan noch nicht endgülig bewertbar ist, genauso kann man noch nicht beurteilen, ob die bisherigen Transferaktivitäten ausreichend waren. Vor allem muß man hierbei berücksichtigen, daß die Neuen in eine alles andere als funktionierenden Mannschaft gekommen sind, was ihnen das Zeigen ihres Leistungsvermögens nicht wirklich erleichtert.
 
Ich weiß nicht einmal, ob wir bis zum Platzverweis offensiv oder defensiv gespielt haben.

Wir kamen gar nicht dazu irgendetwas zu "spielen" weil uns das Pressing der Frankfurter derart überfordert hat, dass jeder den Ball nur schnell loswerden wollte.

Gestern in der Spieltaganalyse hat man wieder mal schön gesehen, was Selbstbewusstsein und was auch Qualität auf der 6er-Position ausmacht. Eine Szene in der ein Hamburger 6er unter Pressing völlig überhastet agiert, weil er nur den Ball schnell loswerden will und prompt mit nem Fehlpass ein Gegentor einleitet. Eine andere Szene in der ein Leverkusener 6er die Ruhe bewahrt, einen pressenden Gegenspieler aussteigen lässt und danach den großen Raum zur Einleitung eines eigenen Angriffs nutzt, der zum Tor führt. Solche Nuancen entscheiden die Spiele heutzutage. Falsche Entscheidungen bedingt durch völlige Unsicherheit bedingt durch fehlendes Selbstbewusstsein und natürlich zugegebenermaßen auch fehlende individuelle Qualität.
Und genau so sind wir auch aufgetreten gegen Frankfurt. Ob offensiv oder defensiv, diese Frage stellt sich gar nicht, wenn jeder nur schnell den Ball loswerden will um bloß keinen Fehler zu machen.
 
Und täglich grüsst das Murmeltier: Debatte um Dutts Spielsystem

Ich sehe bis dato jegliche Debatte über Dutts Konzept als gescheitert an:

- die Mannschaft ist nicht bereit, ein Konzept umzusetzen,
- der Trainer fordert Zeit, um sein Konzept dem Spielmaterial anzupassen,
- die Fans wollen schnellstmöglichst Erfolg mit hoch spektakulären offensiven Kombinationsfussball.

Pattsituation.
 
Die entscheidende Frage ist doch: sind wir bis jetzt unter RD ein Stück vorangekommen? Damit meine ich, ob die Mannschaft auf dem Weg ist das System, so konfus und konzeptlos das Gekicke im Moment aussieht, zu verinnerlichen und es irgendwann Klick macht und dann sitzen gewisse Dinge auch im Spiel? Oder herrscht das totale Chaos und wir stehen quasi taktisch immer noch bei Null.

Das werden wohl nur die nächsten Wochen zeigen.
 
Dem Artikel nach scheint die Mannschaft wohl eher nicht in der Lage zu sein, die Vorgaben umzusetzen.

Was wohl auf dass selbe hinausläuft. Simiac hat den Kausus Knaktus eigentlich schon richtig benannt. Dieser jungen Mannschaft fehlt es in allen Belangen an Selbsteinschätzung, Selbstvertrauen und Erfolgsgeschichten.
Die spielen seit über neun Monate einen der atrigen Mist zusammen, das man sich wirklich Fragen muss, wie die aus dem Jammertal eigentlich wieder raus kommen wollen. Von daher ist mein plattes "die sind nicht bereit etwas umzusetzen" eigentlich gar nicht so verkehrt. Diese Mannschaft ist nicht mehr angzeählt, sondern Knockout. ;)
 
Wir kamen gar nicht dazu irgendetwas zu "spielen" weil uns das Pressing der Frankfurter derart überfordert hat, dass jeder den Ball nur schnell loswerden wollte.

Gestern in der Spieltaganalyse hat man wieder mal schön gesehen, was Selbstbewusstsein und was auch Qualität auf der 6er-Position ausmacht. Eine Szene in der ein Hamburger 6er unter Pressing völlig überhastet agiert, weil er nur den Ball schnell loswerden will und prompt mit nem Fehlpass ein Gegentor einleitet. Eine andere Szene in der ein Leverkusener 6er die Ruhe bewahrt, einen pressenden Gegenspieler aussteigen lässt und danach den großen Raum zur Einleitung eines eigenen Angriffs nutzt, der zum Tor führt. Solche Nuancen entscheiden die Spiele heutzutage. Falsche Entscheidungen bedingt durch völlige Unsicherheit bedingt durch fehlendes Selbstbewusstsein und natürlich zugegebenermaßen auch fehlende individuelle Qualität.
Und genau so sind wir auch aufgetreten gegen Frankfurt. Ob offensiv oder defensiv, diese Frage stellt sich gar nicht, wenn jeder nur schnell den Ball loswerden will um bloß keinen Fehler zu machen.

Völlig richtig, aber warum haben wir dann drei Millionen für Makiadi gezahlt, der dieses Problem keinen Deut behebt? Wenn man sagt, man könne es noch nicht bewerten, so ist doch gerade dieser Spieler kein Unbekannter und der bringt exakt das, was man erwarten konnte - und das ist nicht das, was wir für die 6 gebraucht hätten.
 
Welches Konzept ist denn deiner Ansicht nach das richtige? Die Offensivausrichtung, mit der wir in den Jahren zuvor zu oft ausgekontert wurden?

Ideal wäre natürlich eine ausbalancierte Spielanlage irgendwo dazwischen.

Ansonsten aber halte ich "die Flucht nach vorn" für sinnvoller als reines "Tore verhindern", ja! ;) Zweiteres signalisiert dem Gegner schon von vornherein nicht anderes als "Angst"!
 
Was wohl auf dass selbe hinausläuft. Simiac hat den Kausus Knaktus eigentlich schon richtig benannt. Dieser jungen Mannschaft fehlt es in allen Belangen an Selbsteinschätzung, Selbstvertrauen und Erfolgsgeschichten.
Die spielen seit über neun Monate einen der atrigen Mist zusammen, das man sich wirklich Fragen muss, wie die aus dem Jammertal eigentlich wieder raus kommen wollen. Von daher ist mein plattes "die sind nicht bereit etwas umzusetzen" eigentlich gar nicht so verkehrt. Diese Mannschaft ist nicht mehr angzeählt, sondern Knockout. ;)

Unter dem Aspekt stimme ich dir zu. Und wie bereits erwähnt haben es demzufolge @maddin auch höherpreisige Verpflichtungen schwerer, ihr Leistungsvermögen abzurufen. Einen kapitalen Motorschaden kann man nun einmal nicht alleine mit teuren Zündkerzen beheben.
 
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