Ja, das ist in der Tat verwunderlich. Gerade Petersen, der im Dortmundspiel ja wohl ziemlich eindeutig Opfer des neuen Systems war, nimmt anscheinend jede Schuld auf sich und lässt sich nicht ein Wort der leisesten Kritik entreißen. Ich meine, ich finde es ja gut, dass wir bei Werder die Spieler nicht sofort vor die Mikrofone laufen und sich öffentlich ausheulen ... aber dass so gar kein Wort der Kritik aufkommt ist schon bemerkenswert und macht es nicht einfacher, sich darauf einen Reim zu machen.
Ist denn vielleicht sogar umgekehrt? Geht es den Spielern bei uns zu gut? Haben wir ne Truppe die mehr Arschtritte braucht? TS stellt sich ja immer vor die Mannschaft und gerade jetzt wird alles unter dem Aspekt "Umbruch" auch ein wenig beschönigt. Ist das ein zu großes Alibi für die Spieler?
TS ermutigt die Spieler Risiko zu gehen, Fehler dürfen gemacht werden, er stellt sich hinter sie und bringt sie immer wieder, auch wenn sie Fehler machen. Eigentlich finde ich das gut, aber braucht unsere Mannschaft vielleicht mehr Zug und Härte?
Ich kann es mir eigentlich nciht vorstellen, aber irgendwo muss man ja mal eine Erklärung für die Leistungen finden. Oder war es wirklich zu oft nur Pech und wir hätten so viel mehr Punkte verdient?
Wir haben teilweise ja echt ansehnlich und viel besser als in der letzten Rückrunde gespielt, aber die letzten Spiele stimmen einen doch wieder pessimistischer. Damit meine ich nicht unbedingt die Schlappe gegen Dortmund, sondern auch die letzten Spiele der Vorrunde.
Oder ist es ein Fehler dieses System zu spielen, wenn man mit Arnautovic nur einen guten Außenstürmer im gesamten Kader hat? Liegt es daren, dass unsere Zentrale mit Juno, Hunt und KdB doch zu offensiv ist?
Man müsste mal bspw. einen Theo GS fragen, ob er wirklic genau weiß, was er in den 90 Minuten zu tun hat. Ob er genau weiß, wie er in welcher Situation agieren bzw. sich verhalten soll. Oder ob der Trainer ihm da zuviele Freiheiten lässt und ihn überfordert.
Wir sollten eine Art Unternehmensberater engagieren, der intern solche Fragen klären kann und dann ein Lösungskonzept aufstellt.


