Klaus-Dieter Fischer (Ehrenpräsident)

Interview mit KDF in der Kreiszeitung

Ein paar interessante Zitate:

Dass wir es von Klaus erst erfahren haben, nachdem eine Zeitung darüber berichtet hatte, hat uns getroffen. Wir haben uns dann im Gespräch mit Klaus Allofs gefragt: Wie gehen wir damit um, was machen wir bei Anfragen von Journalisten? Klaus Filbry und ich haben zu Klaus gesagt, es gibt nur eine Antwort: Ich habe einen Vertrag bis 2016, ich stehe nicht zur Verfügung. Dann wäre das Thema durch gewesen. Aber Klaus hat gesagt: Nein, ich möchte mir das anhören.

Es ist bitter. Wir haben gedacht, Klaus Allofs ist ein Familienmitglied mit längerer Bindung.

Das ist nach 13 Jahren im gleichen Job schon eine interessante Aussage. Das hört sich an, wie im Schwabenland, wo man auch noch 50 Jahre nach dem Zuzug als "Neigschmeckter" (oder so) gilt.

Dietmar Beiersdorfer war ein Kandidat. Aber ,Didi’ hat gesagt, er will bei St. Petersburg seinen Weg weitergehen. Eine ehrenhafte Haltung, wie ich finde.

Auch KDF kann die kleinen Seitenhiebe nicht lassen. :D

Klaus Filbry ist ein fantastischer Kollege, mit vielen kreativen Ideen. Da ist dem Aufsichtsrat ein richtig guter Griff gelungen. Ich denke, dass Klaus in naher Zukunft noch mehr Verantwortung übernehmen wird, zumal auch ich in zwei Jahren aus der Geschäftsführung aussteigen werde.

Ich bin mal gespannt, ob er wirklich schafft, in zwei Jahren den Absprung zu machen. Dann ist echt nur noch Filbry übrig. Wollen wir hoffen, dass Werder bis dahin gute Nachfolger findet.

- Haben Sie Angst, dass er Werder-Spieler nach Wolfsburg lockt?

Fischer:Man muss das ganz realistisch sehen. Klaus Allofs ist seit Mittwoch ein Konkurrent. Ich schließe das nicht aus, das ist das Geschäft. Rein finanziell sitzt er sicher am längeren Hebel. Aber es würde dem moralischen Ansehen des Fußballs sicher nicht schaden, wenn es eine Schamfrist gibt, bevor man sich beim Ex-Club bedient.

:tnx:
 
Wontorra ist auch nur die Marionette seines Senders! Oder glaubst Du er tut das vornehmlich aus Rache an KDF und WL? Ihm wird schon eindringlich klar gemacht worden sein wer sein Gehalt zahlt und was er zu tun und zu lassen hat um für Quote zu sorgen ...

:face:


Ansonsten zeigt das Interview eben die Fischer-Denke:
Wer Kritik übt, wie Wontorra, "bringt Unruhe von Außen in den Verein". Seine Reaktion im Frühjahr auf diese Kolumne im Weser-Kurier damals war schon so armseelig. Weiß nicht warum er das Fass jetzt nochmal aufmacht.

Das ist nach 13 Jahren im gleichen Job schon eine interessante Aussage. Das hört sich an, wie im Schwabenland, wo man auch noch 50 Jahre nach dem Zuzug als "Neigschmeckter" (oder so) gilt.

:D

Habe ich auch gedacht. Was wäre für ihn den eine "längere Bindung"? 64 Jahre?
 
Armselig war die Kolumne. Fischer und Lemke alte Zöpfe, Müller der Fachmann, Allofs entmachten, Schaaf Sportdirektor, Stani Trainer - das war an Wahnsinn schwerlich zu überbieten.

Jo, aber er hätte ja auch inhaltlich auf diese Dinge eingehen können und nicht wie kleiner Junge reagieren müssen. Aber das ist halt seine Art. Wenn er mal in den Medien ist, wirkt es meist so.
 
Armselig war die Kolumne. Fischer und Lemke alte Zöpfe, Müller der Fachmann, Allofs entmachten, Schaaf Sportdirektor, Stani Trainer - das war an Wahnsinn schwerlich zu überbieten.

Ich muss ganz ehrlich sagen das ich nach dieser Kolumne ernshafte Sorgen um seinem Geisteszustand hatte bei soviel wirrem Geschwaffel. Wontorra kann ich in Bezug auf Werder nicht mehr ernst nehmen.
 
Wontorra ist auch nur die Marionette seines Senders! Oder glaubst Du er tut das vornehmlich aus Rache an KDF und WL? Ihm wird schon eindringlich klar gemacht worden sein wer sein Gehalt zahlt und was er zu tun und zu lassen hat um für Quote zu sorgen ...[

Das weiß Wontorra sicherlich von alleine, so daß er darauf wohl kaum noch hingewiesen werden muß (auch weil er dafür lang genug im Geschäft ist), so daß dieses beim Thema Werder ./. Wontorra nur eine untergeordnete Rolle spielt. Viel entscheidender sind hierbei die Gegenpole Fischer, Lemke (und früher Rehhagel) auf der einen und Wontorra auf der anderen Seite.

Wontorra hat bei aller Verbundenheit zu Werder Bremen, er war auch mal Trainer in der Handball-Abteilung, schon als Sportchef von Radio Bremen in seinen Berichten (ganz anders als Heinz Fricke vom Weser-Kurier oder Rolf Töppelwien vom ZDF) bei Bedarf auch schon mal mediale Kritik über Werder geäußert, worauf Fischer, Lemke und Rehhagel stets sensibel reagierten.

Nach nach einer peinlichen 0:1-Heimniederlage im UEFA-Pokal gegen den norwegischen Club Mjöndalen IF im Sommer 1987 bewertete Wontorra in einem Interview mit Rehhagel dieses Spiel vom Vortag als "Arbeitsverweigerung", worauf werder-typische, dünnhäutige Reaktionen erfolgten: Rehhagel flüchtete beleidigt und schimpfend umgehend vor der laufenden Kamera, Fischer und Lemke wetterten öffentlich gegen Wontorra und sprachen ein für diese Wortwahl lächerliches Hausverbot gegen Wontorra aus.

Daraufhin reagierte Wontorra genau so dünnhäutig wie Werder-Troika Fischer, Lemke, Rehhagel und nutzte noch Jahre später, die laufende Kamera dazu, um Werder Bremen einen reinzuwürgen, statt sich auf die eigentlichen Adressaten Fischer, Lemke, Rehhagel zu beschränken. Und dieser Faden der persönlichen Animositäten zog sich auch auf die Zeit nach Rehhagel weiter fort: Wontorra wurde Mitglied des 1. Aufsichtsrats von Werder Bremen für die Neuwahl 2003 nur noch auf der Ersatzliste gesetzt, so daß er seine Kandidatur zurückzog (was die Spekulation zuläßt, daß Fischer und/oder Lemke bei dieser Personalie entscheidenden Einfluß auf den Wahlausschuß hatten).

Oder die bereits erwähnte Kolumne im Weser-Kurier vom Frühjahr dieses Jahres. Man kann diese sowohl als eine "normale" Meinungsaußerung als auch als Revancheakt von Wontorra ansehen. Daß er Kritik geübt hat, war sicherlich richtig, aber die darin geäußerten Vorschläge waren genau so fragwürdig wie die typsich dünnhäutige Reaktion von Werder in Person von Klaus-Dieter Fischer (der ja immer mal wieder die Abteilung verbale Attacke bei Werder miemt).

Fazit: die Fronten zwischen Werder also KDF/WL auf der einen und Wontorra auf der anderen Seite sind seit Jahrzehnten verhärtet und werden wohl auch nicht mehr aufgeweicht werden können. Ergründen zu wollen, welche der beiden Seiten hierfür die Ursache ist, ist so sinnvoll wie die Diskussion, ob zuerst das Huhn oder das Ei existent gewesen ist. Jedenfalls ist es kein Ruhmesblatt, wie kindisch sich diese gestandenen Ü60-Männer gegenüber verhalten; weder für Wontorra, noch für das Duo Fischer/Lemke.
 
Es gibt nur einen klitzekleinen Unterschied: die einen sind werder Bremen, der andere ein Schwätzer.
 
Wontorra ist einfach ein Schwätzer bei einem blöden Spartensender.
Auf den reagiere ich z.B. auch schon dann allergisch, wenn ich bloß Volkswagen Doppelpass höre.
 
Es hätte eine schöne Liäson sein können, aber wie so häufig, biedern sich solche Typen dann beim FCB an, um dem nachzukommen, wonach sie streben; Nutten und Koks!
 
Die beiden haben vor allem eines: einen Auftrag. Und dieser beinhaltet auch mit die Aufgabe, den Verein nach aussen zu vertreten und nach innen zusammenzuhalten.
Wontorra ist Sport"journalist". Sein Auftrag beinhaltet die Aufgabe, wahrheitsgemäß zu berichten und vorher ordentlich zu recherchieren. Aber sicher nicht, sich in die Vereinspolitik einzumischen. Und schon gar nicht, wenn Wontorra seine Position dazu benutzt, alte Rechnungen zu begleichen und verletzte Eitelkeiten zu rächen.
 
Also Leute Wontorra ist es doch nun wirklich nicht wert, dass er hier zum Thema gemacht wird :unfassbar:
Was kann dieser Mann, was Werder weiterbringt? Absolut überhaupt nix.
Ein paar Stammtischparolen raushauen, weil man denkt, damit der Masse zu entsprechen ist einfach nur unglaublich schlecht.

Und jetzt habe ich doch was zu ihm geschrieben :wild::lol:

btw: pro KDF :daumen:
 
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