... Bayern hatte in Halbzeit 2, soweit ich weiß, 1 Chance. ....
Das würde ich wiederum verneinen, wenn ich an das Ergebnis denke

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... Bayern hatte in Halbzeit 2, soweit ich weiß, 1 Chance. ....

Das würde ich wiederum verneinen, wenn ich an das Ergebnis denke![]()
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Thomas Schaaf würde sich glaubig schämen wenn er sehen würde, wie er von manchen großartig verteidigt wird.

Thomas Schaaf würde sich glaubig schämen wenn er sehen würde, wie er von manchen großartig verteidigt wird.

was bitte ist "glaubig" für ein Wort?![]()
Aha. Kaum was zugelassen. Ribery ständig mit ungewohnten Freiräumen, aber hier und da zu eigensinnig. Gut für uns. Pizarro mit mehreren Möglichkeiten, alleine in der ersten Halbzeit, von denen die meisten nur deshalb keine Großchancen wurden, weil die Bayern diesmal nicht entschlossen nachrückten oder einfach deren spielerische Linie anfangs fehlte. Schlechte Zuordnungen bei den wenigen Standards.Ja wir haben eine echt lächerliche Defensive die gegen die Bayern bis zum 0:1 kaum etwas zugelassen. Wirklich...
23.01.2010 Werder Bremen - Bayern München 2:3 (1:2)Heute muss ich sagen, hat TS die Mannschaft sehr gut auf den Gegner eingestellt. Man stand tief, was gegen starke Bayern sinnvoll ist. Die Passwege auf die gefährlichen Außenspieler und in die Räume vor dem Strafraum wurden gut geschlossen. Der Spielaufbau der Bayern war dadurch entweder meistens wenig raumgewinnbringend.
( .)
Jetzt stellt sich natürlich mal wieder die berechtigte Frage, ob es nur gegen Bayern defensiv gut und gegnerorientiert geht oder ob TS auch gegen Düsseldorf und ähnliche Gegner bei offensiverer Grundausrichtung ein effektives Defensivverhalten entwickeln kann. Zweifel sind angebracht.
Thomas Schaaf würde sich glaubig schämen wenn er sehen würde, wie er von manchen großartig verteidigt wird.
Aha. Kaum was zugelassen. Ribery ständig mit ungewohnten Freiräumen, aber hier und da zu eigensinnig. Gut für uns. Pizarro mit mehreren Möglichkeiten, alleine in der ersten Halbzeit, von denen die meisten nur deshalb keine Großchancen wurden, weil die Bayern diesmal nicht entschlossen nachrückten oder einfach deren spielerische Linie anfangs fehlte. Schlechte Zuordnungen bei den wenigen Standards.
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Und so ist die Frage für mich eher die, ob wir gegen stärkere Gegner defensiv wegen deren Klasse zwangsläufig besser aussehen (zumindest optisch), oder ob dies aus gutem Grund geschieht bzw. aus flexiblen Vorgaben und Training resultiert. Ich tippe stark auf ersteres.
Ja, Du hast absolut recht. Das Hauptproblem von Werder liegt im def MF. Wir haben oft wechselnde Formationen, von Eingespieltheit kann da keine Rede sein. Ein Juno hat zwar stark angefangen, aber genauso stark wieder nachgelassen. Hunt und KdB sind rein offensive MF-Spieler. Defensivspiel ist nicht ihr Ding.
Warum spielen denn die Bayern mit starken 6ern und investieren dort übertriebenermassen 40 Mio ?
Wir spielen in dieser zentralen Position mit einem Juno, der das sicher kann, und einem Bargfrede, den das Spielgerät beherrscht, aber leider nicht umgekehrt.
Wo soll denn die Defensive herkommen, wenn man mit 5 Offensivspielern (Petersen, Elia, MA, Hunt, KdB) spielt? Ein Juno ist von seiner Veranlagung eigentlich auch eher ein offensiver Midfielder! Die Balance "stimmt" deshalb zurzeit, weil ein Elia und MA nach hinten arbeiten. Mal sehen, wie lange sie das machen?
Ich dachte Petersen wäre richtig heiß auf die Bayern, aber anscheinend war er noch nicht heiß genug.Zitat von Weser Kurier:"In der Defensive waren wir gut aufgestellt", so Schaaf. "Ausschlaggebend war aber, dass uns im Angriff Mut und Selbstvertrauen gefehlt haben. Mehr war gegen die starken Bayern nicht drin, was wir akzeptieren", so der Coach weiter.
Zitat von Werder.de:Thema Selbstvertrauen:
Thomas Schaaf: Wir haben uns gegen eine absolute Topmannschaft gut gewehrt. Wenn man 80 Minuten vieles richtig macht, dann wünscht man sich das auch für 90 Minuten. Doch in der einen oder anderen Situation hätte ich mir mehr Mut, Selbstvertrauen und Überzeugung gewünscht. Auch in den Aktionen nach vorne müssen wir noch ruhiger agieren. Dazu sind wir aber noch nicht in der Lage. Wir müssen die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Dann können wir auch wieder mehr erreichen."
Vielleicht sogar im nächsten Spiel. 
Im Notenthread des gestrigen Spieltages ist zu Juno ein sehr guter Post, der Werders Notlage auf der defensiven Mittelfeldposition gut beschreibt. Kurz gesagt: Werder hat für diese Position immo keinen besseren als Juno ( ich hoffe ja noch auf ein fulminates Comeback von Trybull).
Habe ich auch von thyto gelesen, was es sehr gut beschreibt. Wir sind im TS-Thread. Ich werfe es TS vor, dass er einen Juno die Arbeit von zweien allein machen läßt. Gegen die Bayern braucht es einen zweiten 6er. Dann müssen sie es im 1 gegen 1 probieren, was sie mit ihrer individuellen Klasse sicher lösen können. Dabei verlieren sie aber auch zwangsläufig Zweikämpfe, die in Kontersituationen umgemünzt werden können?!
TS kann nur seinen Lieblingsschüler PB für das def. MF einwechseln, der nun wirklich mit dem Ball nichts anfangen kann. Sie haben noch einen Iggy, die Allzweckwaffe CF und einen Trybull, der in der U23 (4.Liga) hockt und dort gerade mit Niederlagen geerdet wird.
TS will keine reine Abwehrschlacht. Er will ein Offensivspektakel. Er hat dafür aber nur zum Teil die Spieler. Seit Jahren wird nahezu ausschließlich in Offensivkräfte investiert. TS meint das defensive MF-Problem mit Nachwuchskräften lösen zu können. Das wird sich auch bis 2014 auch nichts mehr ändern. Wahrscheinlich sogar darüber hinaus...
Aha. Kaum was zugelassen. Ribery ständig mit ungewohnten Freiräumen, aber hier und da zu eigensinnig. Gut für uns.

Pizarro mit mehreren Möglichkeiten, alleine in der ersten Halbzeit, von denen die meisten nur deshalb keine Großchancen wurden, weil die Bayern diesmal nicht entschlossen nachrückten oder einfach deren spielerische Linie anfangs fehlte.
Gestern kassierten wir erneut das erste Tor, weil viel zu viel Raum vor der Abwehr/ zwischen Viererkette und Mf. Wie viele Treffer dieser Sorte wollen wir uns eigentlich noch einfangen?
Hier liegt eben eine gravierende Schwachstelle, die vom Trainerteam einfach nicht behoben oder schlicht ignoriert wird. Aber genau dort müsste der entscheidende Ansatz liegen.

Wenn der Gegner mehr für` s Spiel tut, fussballerisch besser besetzt ist, sehen wir zwangsläufig stärker organisiert aus.
Aha. Kaum was zugelassen. Ribery ständig mit ungewohnten Freiräumen, aber hier und da zu eigensinnig. Gut für uns. Pizarro mit mehreren Möglichkeiten, alleine in der ersten Halbzeit, von denen die meisten nur deshalb keine Großchancen wurden, weil die Bayern diesmal nicht entschlossen nachrückten oder einfach deren spielerische Linie anfangs fehlte. Schlechte Zuordnungen bei den wenigen Standards.
23.01.2010 Werder Bremen - Bayern München 2:3 (1:2)
Hunt schießt das 1:0 (10.), Werder verliert durch den Robben-FS zum 2:3 in der 78. Minute.
29.01.2011 Werder Bremen - Bayern München 1:3 (0:0)
Merte schießt das 1:0 kurz nach der Halbzeitpause, am Ende verlieren wir noch 1:3
21.04.2012 Werder Bremen - Bayern München 1:2 (0:0)
Naldo schießt das 1:0 kurz nach der Halbzeitpause, am Ende verlieren wir durch Tore in der 75. und 90. Minute.
29.09.2012 Werder Bremen - Bayern München 0:2 (0:0)
Wir verlieren durch Tore in der 81. und 83. Minute.
Um auf Deine Frage einzugehen und abgesehen davon, dass es mich persönlich besonders gegen diesen Drecksverein nervt, verdeutlicht diese Statistik ein entscheidendes Werder-Defizit.
Wenn der Gegner mehr für` s Spiel tut, fussballerisch besser besetzt ist, sehen wir zwangsläufig stärker organisiert aus. Aber das scheint meiner Ansicht nach nur vordergründig so zu sein. Tatsächlich kommt es mir so vor, dass Werder nach wie vor eine viel zu schlechte Ordnung gegen den Ball hat, kaum in der Lage ist, vernünftige Abstände zu halten und das immerfort durch ständiges Gegenanrennen und Zulaufen der Räume, die unzureichend verstellt werden, kompensieren muss. So was schaffst Du aber selten über 90 Minuten, zumal der Gegner auch noch ein bisschen (mit)läuft. Und wenn der Kontrahent zu allem Überfluss Abgezocktheit und fussballerische Klasse in seinen Reihen hat oder wie gestern 70 Mio. Ablöse einwechselt, war`s das eben.
In der letzten Saison zählte Werder in der Hinrunde zu den drei, vier Teams, die am meisten liefen und fast immer mehr als der jeweilige Gegner. Gut Fussball gespielt haben wir trotzdem nicht und trotzdem die ein oder andere Klatsche mit reichlich Gegentoren abgeholt. Als dann die Laufbereitschaft plus Selbstvertrauen in der Rückrunde abnahm, brach es nachvollziehbar - erst richtig ein.
Werder muss vor allem deshalb einen wesentlicheren Aufwand als die Gegner betreiben, weil dieser Aufwand unintelligent ist. Dies gilt sowohl für` s Spiel gegen den Ball, als auch für das, was die Jungs leisten müssen, um erst mal ein Tor zu schießen. Dabei hätten wir die Leute für klügeres Spiel.
Und deshalb können wir unter diesem Trainer nicht effektiv verteidigen oder aber bringen es nur mit sehr viel Glück über die Runden und sind seit zig Jahren die Mannschaft mit der schlechtesten Balance in der BL, oberhalb der Abstiegsplätze. Spielt Werder heillos offensiv, fangen wir uns Gegentore ein, aber dieses Vabanquespiel geht zumindest noch ab und an mal gut. Versuchen wir einen Hauch destruktiver zu (re-)agieren, kriegen wir` s nicht lange hin und fangen genauso Gegentore. Zieht Werder sich im Spiel nach einer Führung zurück, klingelt es ebenfalls hinten.
Gestern kassierten wir erneut das erste Tor, weil viel zu viel Raum vor der Abwehr/ zwischen Viererkette und Mf. Wie viele Treffer dieser Sorte wollen wir uns eigentlich noch einfangen?
Hier liegt eben eine gravierende Schwachstelle, die vom Trainerteam einfach nicht behoben oder schlicht ignoriert wird. Aber genau dort müsste der entscheidende Ansatz liegen.
Schaaf` s Konzept beinhaltet mMn ein ausgewogenes Spiel gegen den Ball wenn überhaupt, nur in Gegner` s Hälfte (Pressing im vorderen Spielfelddrittel), in der Hoffnung auf schnellen Ballgewinn, aber ohne Mittel bei Ballverlust (abgesehen von aufmerksamen, dynamischen Verteidigern, die noch irgendwie Bein oder Kopf dazwischen kriegen). Er will sein unkontrolliertes Offensiv-Chaos ausspielen können, das den Gegner verwirren soll, und darauf fokussiert sich alles und immer. Das ist so furchtbar eindimensional.
Es ist doch kein Zufall, dass wir inzwischen gegen die Bauern, in Hannover oder gegen Stuttgart und Schalke die Punkte ständig auf die gleiche Weise verlieren. Und diese Gegner werden stetig mehr. Wenn Werder & TS nicht begreifen, dass eine Grundordnung immer wieder und unabhängig vom Gegner erzwungen werden muss und dass kluges, gestaffeltes Verschieben, vor allem ballorientiert je nach Spielsituation und in der richtigen Mischung, was Breite und Tiefe des Feldes angeht, heute extrem wichtig ist, wird das hier nichts mehr. Schließlich war das ein Grundübel unseres Niedergangs seit 4 oder 5 Jahren.
Und so ist die Frage für mich eher die, ob wir gegen stärkere Gegner defensiv wegen deren Klasse zwangsläufig besser aussehen (zumindest optisch), oder ob dies aus gutem Grund geschieht bzw. aus flexiblen Vorgaben und Training resultiert. Ich tippe stark auf ersteres.

Die passende Analyse hat imho Joe Micoud doch gebracht. Mehr muss man zu dem Spiel nicht sagen. Das ist absolut nicht der Maßstab.

Es ist doch kein Zufall, dass wir inzwischen gegen die Bauern, in Hannover oder gegen Stuttgart und Schalke die Punkte ständig auf die gleiche Weise verlieren. Und diese Gegner werden stetig mehr. Wenn Werder & TS nicht begreifen, dass eine Grundordnung immer wieder und unabhängig vom Gegner erzwungen werden muss und dass kluges, gestaffeltes Verschieben, vor allem ballorientiert je nach Spielsituation und in der richtigen Mischung, was Breite und Tiefe des Feldes angeht, heute extrem wichtig ist, wird das hier nichts mehr. Schließlich war das ein Grundübel unseres Niedergangs seit 4 oder 5 Jahren.
Und eben deshalb hat man sich an Niederlagen gegen o.g. Gegner gewöhnt. Immer noch wird hier aber auf individuelle Fehler Einzelner verwiesen und dass da ja rein gar nichts mit TS taktischen Vorgaben zu tun habe. Natürlich kann man verlieren, erst recht gegen die Über- Bayern, aber seit Jahr und Tag haben die Niederlagen System. Viele Gegner haben sich mittlerweile auf Werder unter Schaaf eingestellt. Ich denke auch, dass das Spiel gegen Augsburg nicht viel leichter wird als jenes gestern.Seit Jahren wird nahezu ausschließlich in Offensivkräfte investiert.