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Ich weiss schon was alle nach dem Finale sagen: Eigentlich waren die Spanier zu schlagen. So gut sind die gar nicht mehr![]()
Wenn nicht schon heute Abend gemeckert wird, dass man ja gegen diese blöden Schauspieler und Schwalbenkönige rausgeflogen ist. 
Aber ist das denn so falsch? Die waren jetzt gegen Italien, Kroatien und Portugal am Rande einer Niederlage. Bei der WM schon fand ich die nicht so überzeugend, wie alle meinten. Da hätte es gegen Paraguay locker ein Ausscheiden geben können, wenn der Elfmeter reingeht. Und wenn Kroos das Tor macht im Halbfinale, redet auch keiner über eine spanische Dominanz.
Lasst mal die Kirche im Dorf. Spanien gehört seit 2008 zu den absolut besten Mannschaften der Welt. Aber seitdem gab es auch viele Male, in denen die Münze "Kopf" angezeigt hat. "Die beste Mannschaft" gibt es nicht. Deutschland kann Spanien schlagen. Italien kann das. Portugal hätte das gestern gekonnt. Am Ende hat das Glück für Spanien entschieden.
"Die beste Mannschaft" gibt es nicht.
die griechen...
Selbstverständlich ist das stark. Und es ist faktisch so, dass Spanien in den KO-Spielen der letzten WM nur sehr wenige Torchancen zugelassen hat. Umgekehrt haben sie sich selbst auch keine Masse an guten Torchancen erarbeitet. Gestern war das für mich kein unverdientes Weiterkommen - so viele Chancen hatte Portugal ja auch nicht. Aber glücklich war das, weil Spanien selbst nur durch Schüsse aus der zweiten Reihe und zwei mikrige Strafraumszenen (vor allem durch Iniesta) hatte. Das ist keine Dominanz! Ein Gemäkel sehe ich nicht. Ich sehe es eher umgekehrt: Die Spanier werden unnötig stark geredet, um a) einen noch besseren Triumph feiern zu können (Wenn man die Wahl hat, entscheidet man sich ja dafür, dass der besiegte Gegner ein Goliath war und kein David), oder b) eine Niederlage positiv reden zu können. Völlig unnötig, finde ich.Also das wir uns nicht falsch verstehen. Ich bin natürlich auch ein riesiger Fan der deutschen Nationalmannschaft und wünsche mir nix mehr als den Titel, aber ich finde das Gemäkel an den Spaniern einfach nervig. Nach jedem Spiel heißt es, dass sie nicht so gut sind, aber keiner packt sie. Irgendwie komisch oder? Und das eine Mannschaft ein Turnier gewinnt, ohne das sie in Schwierigkeiten kommt, das gibt es eh nicht. Die Vergangenheit wird immer glorifiziert und das fängt schon bei der WM 2010 an. Dennoch ist Spanien amtierender Europameister udn Weltmeister und schon wieder im Finale. Das ist schon unglaublich stark. Punkt aus.
Selbstverständlich ist das stark. Und es ist faktisch so, dass Spanien in den KO-Spielen der letzten WM nur sehr wenige Torchancen zugelassen hat. Umgekehrt haben sie sich selbst auch keine Masse an guten Torchancen erarbeitet. Gestern war das für mich kein unverdientes Weiterkommen - so viele Chancen hatte Portugal ja auch nicht. Aber glücklich war das, weil Spanien selbst nur durch Schüsse aus der zweiten Reihe und zwei mikrige Strafraumszenen (vor allem durch Iniesta) hatte. Das ist keine Dominanz! Ein Gemäkel sehe ich nicht. Ich sehe es eher umgekehrt: Die Spanier werden unnötig stark geredet, um a) einen noch besseren Triumph feiern zu können (Wenn man die Wahl hat, entscheidet man sich ja dafür, dass der besiegte Gegner ein Goliath war und kein David), oder b) eine Niederlage positiv reden zu können. Völlig unnötig, finde ich.
Da sitz auch kein Stachel tief, sowas muss ich gar nicht kommentieren. Spanien gehört zu den besten Teams der Welt und ist verdienter zweifacher Titelträger. Aber wenn man in einem engen Halbfinale im Elfmeterschießen weiterkommt, wenn man in einem engen letzten Gruppenspiel auch Dank Schiri-Glück weiterkommt, wenn man bei einer WM in viersehr engen KO-Spielen jeweils 1:0 gewinnt (bzw. gegen Holland sogar 0:0 spielt), dann kann man nicht von Dominanz sprechen.
Ich bin schließlich selbst ausschließlich Fan der Deutschen. 
Da sitz auch kein Stachel tief, sowas muss ich gar nicht kommentieren. Spanien gehört zu den besten Teams der Welt und ist verdienter zweifacher Titelträger. Aber wenn man in einem engen Halbfinale im Elfmeterschießen weiterkommt, wenn man in einem engen letzten Gruppenspiel auch Dank Schiri-Glück weiterkommt, wenn man bei einer WM in viersehr engen KO-Spielen jeweils 1:0 gewinnt (bzw. gegen Holland sogar 0:0 spielt), dann kann man nicht von Dominanz sprechen.
1990 ist Deutschland durch ein enges 2:1 gegen Holland, ein schäbiges 1:0 gegen die CSSR, einen Sieg im Elfmeterschießen gegen England ins Finale gekommen, in dem man gegen 9 Argentinier einen schmeichelhaften Elfer brauchte.
1996 musste Köpke einen Elfer von Zola halten, damit man die Gruppe übersteht, gegen England im Halbfinale brauchte man wieder Elfmeter und im Endspiel einen groben Torwartfehler zum Golden Goal.

Das ist das Wichtigste.


Das 2 Wichtigste sind die Griechen...
Das Wichtigste ist Gesundheit !!!![]()

Für mich wäre es auch schon eine geniale Leistung, wenn man heute Italien schlägt. Die spielen nämlich auch ein sehr starkes Turnier.Sie sind seit 3 Turniern das Maß aller Dinge und wenn wir sie im Finale schlagen sollten (sofern wir das SPiel heute gewinnen), dann wäre das ne supergeniale Leistung von uns.
Das habe ich auch nicht gesagt. Für mich war ein Unentschieden gestern leistungsgerecht. Verdient.Ein Sieg im Elfmeterschießen ist immer etwas glücklich, klar. Aber ich halte es mit Kahn, dass Spanien keinesfalls unverdient das Finale erreicht hat.
Wenn du mich fragst, hat unsere DFB-Elf sowohl 2006, als auch 2010 von Gruppenphase bis inkl. Viertelfinale die besten Leistungen gezeigt. Bei beiden Turnieren musste man sich dann im Halbfinale einer an dem Tag besseren Mannschaft beugen.2010 hatte Spanien sicherlich enge Spiele in der KO-Runde, aber wir als Deutsche müssen eingestehen, dass wir 90 MInuten eigentlich nur hinterhergelaufen sind und eine Chance hatten. Es ist halt immer die Frage, wie man Dominanz definiert.
Nein, es geht nicht darum, ob man keine oder eine Torchance zulässt. Es geht eher darum, dass Spanien selbst auch nicht viele Torchancen hat. Will ernsthaft jemand behaupten Portugal sei gestern dominiert worden? Oder Kroatien? Die Bayern haben Chelsea dominiert. Sie haben hinten nur eine Chance zugelassen und vorne 120 Minuten lang Druck gemacht. Und genau das macht Spanien nicht. Wenn am Ende ein Chancenverhältnis von 2:1 Chancen da steht und Spanien 1:0 gewinnt, dann ist das keine Überlegenheit.Wenn du als Maßstab anlegst, dass der Gegner nicht mal eine Torchance haben darf, dann waren sie nicht dominant. Das ist richtig. Für mich ist es allerdings schon dominant, wenn man sein Spiel, dass auf 90 Minuten aktive Verteidigung auslegt ist, so durchzieht und auch wirklich kein Tor in der kompletten KO-Runde kassiert.
Und das trägt was genau zum Thema bei...?1990 ist Deutschland durch ein enges 2:1 gegen Holland, ein schäbiges 1:0 gegen die CSSR, einen Sieg im Elfmeterschießen gegen England ins Finale gekommen, in dem man gegen 9 Argentinier einen schmeichelhaften Elfer brauchte.
1996 musste Köpke einen Elfer von Zola halten, damit man die Gruppe übersteht, gegen England im Halbfinale brauchte man wieder Elfmeter und im Endspiel einen groben Torwartfehler zum Golden Goal.
Das drittwichtigste ist Geld![]()



Und das trägt was genau zum Thema bei...?

Die Griechen scheinen es ja zu haben, sonst würden einige hohe Politiker dort nicht so gut leben... ach nein, das ist ja unser Geld... ich vergass![]()
...und wann habe ich das behauptet? Ich habe mich 1990 jedenfalls nicht hingestellt und verkündet, dass diese Mannschaft auf Jahre hinweg unschlagbar sein werde.Dass ohne Glück oder Elferpölen fast nie jemand nen Titel holt.