Klaus Allofs

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Einer der Stärken war es, von Amateurtruppen großer BL-Konkurrenten Talente zu holen (Özil), eher unbekannte Größen aus Frankreich oder Portugal zu angeln. Wo sind Klausi´s Auslandskenntnisse hin, wenn jetzt jeder Millioneneinkauf ein Flop wird und was macht unsere Späher-Abteilung...?

Özil gehörte zum Bundesligakader der Schalker. Ohne wenn und aber. Man verkrachte sich nur....
 
Sachlich wird sich das nicht begründen lassen. Das ist wie bei Loriot mit dem 5-Minuten-Ei! Beim Lutscher halt einfach mal so ein Gefühl, von dem er in feiner Regelmäßigkeit eingeholt wird.

Ähm, welcher Verein hat es geschafft, die Performance von Werder zu erreichen? Auch nur annähernd?

Mir ist keiner bekannt! Das liegt wohl an Werder und an denjenigen, die Werder ausmachen. Ob mit oder ohne Born.

Beim Lutscher wird man es wohl über kurz oder lang akzeptieren müssen, dass wir in regelmäßigen Abständen eine Ode an Herrn Born lesen werden, indem er versucht, Herrn Lemke einen mitzugeben.

PS: Ist der einzige blinde Fleck, den ich beim Lutscher beklage. ;)
 
Lemke kommt aus einer Zeit, in der ein Rehagel den legendären Spruch geprägt hat: "Geld schießt keine Tore."

Semantisch ist das natürlich richtig. Bei objektiver Betrachtung allerdings eben nicht. Denn die finanzkräftigsten Vereine stehen aufgrund ihrer finanziellen Möglichkeiten zumeist oben in der Tabelle, weil eben doch das Geld (=teure überdurchschnittliche Spieler) die Tore schießt.

Das ein WL als ASR-Vorsitzender auf die Finanzen schauen muss, entspricht nun einmal einer KG. Bei Lemke ist mir zu viel Programmatik aus seiner politischen Zeit heraus zu hören. UN in Ehren, die Buli ist aber ein knallhartes Business, das keine Fehler verzeiht.

Ich vermute einmal, dass dort auch der Hauptknackpunkt in der Beziehung KA versus WL liegt? Ich glaube, dass ein KA Werder stategisch mit höherem Risiko wettbewerbsfähig machen will, was ein WL gar nicht so unterstützen kann?!

KA hat nun einmal das Problem, dass seine teuren Transfers der jüngeren Vergangenheit in die Hose gegangen sind, vgl. CA, MA (=Preis versus Leistung) und nun Wesley.
 
Ich vermute einmal, dass dort auch der Hauptknackpunkt in der Beziehung KA versus WL liegt? Ich glaube, dass ein KA Werder stategisch mit höherem Risiko wettbewerbsfähig machen will, was ein WL gar nicht so unterstützen kann?!

KA hat nun einmal das Problem, dass seine teuren Transfers der jüngeren Vergangenheit in die Hose gegangen sind, vgl. CA, MA (=Preis versus Leistung) und nun Wesley.

Was in der Zusammenfassung ja dafür sprechen würde, dass Lemke gar nicht einmal so falsch liegt.
 
Natürlich kann man sehr wohl einen WL bei dieser Transferpolitik in seiner Kritik nachvollziehen. Wenn er es denn an diesen Punkte festgemacht hätte, wären ihm mMn die meisten User gefolgt.
Seine Aussagen sind eben Politikerlike. Keine knallharte Analyse, sondern eben parteipolitisch gefärbt, was in diesem Geschäft nichts zu suchen hat. Ferner sind zu viele Aussagen des ASR in der Öffentlichkeit gelandet. Das war in der Vergangenheit nicht so. Stört die Außendarstellung des Clubs erheblich. Politiker brauchen und lieben die Presse, eine Art Haßliebe. Diese Klaviatur kann ein WL vorzüglich spielen.

Zudem werfe ich ihm auch den unwürdigen Abgang eines Dr Born vor. Da hat er massgeblichen Anteil daran.
 
Ich kann manchmal deine Meinungsbildung nicht nachvollziehen. Willi hat auch viel für Werder getan, genauso wie TS und KA was du ja immer anführst. Und du sprichst dann ja von Objektivität.

Ich habe ja gesagt, dass gewisse Dinge in mein Meinungsbild einspielen und meine Art des Postings daher dem angepasst ist.

Aber vom KA und TS bin ich überzeugt, von Lemke eben nicht. Das hat seine Gründe...

Ich will nun den Aussagen von Lutscher_81 nun nicht komplett folgen. Dazu kenne ich die Internas nicht. Aber auch ich fand den Abgang von Born nicht richtig. Außerdem finde ich es nicht so bombe, wie die Sache im Sommer gelaufen ist, als es um gewisse Verpflichtungen ging. Schon da war ich der Meinung, dass es nicht passend war, dass die Verpflichtungen nicht durchgewunken wurde, wie ich es mir gewünscht habe. Ich konnte mir natürlich vorab auch nur das normale Bild von den Spielern machen, aber die Verpflichtungswunsch von KA hat mich mit meinem derzeit vorhandenen Wissensstand schon überzeugt. Daher konnte ich das Gerangel nicht nachvollziehen.

Ich habe halt das Gefühl, dass es bei Lemke um eine gewisse Macht geht. Und die Probleme gab es mit Born zB nicht.

Sollte es zukünftig wieder anders laufen, habe ich kein Problem. Aber so ein Gerangel, wie im Sommer, bringt mich zur Aussage, dass er in Rente gehen sollte. Aber wie gesagt, sofern es zu solchen "Vorfällen" nicht mehr kommt, habe ich kein Problem damit, wenn er seinen Posten weiterhin bekleidet...


Natürlich kann man sehr wohl einen WL bei dieser Transferpolitik in seiner Kritik nachvollziehen. Wenn er es denn an diesen Punkte festgemacht hätte, wären ihm mMn die meisten User gefolgt.
Seine Aussagen sind eben Politikerlike. Keine knallharte Analyse, sondern eben parteipolitisch gefärbt, was in diesem Geschäft nichts zu suchen hat. Ferner sind zu viele Aussagen des ASR in der Öffentlichkeit gelandet. Das war in der Vergangenheit nicht so. Stört die Außendarstellung des Clubs erheblich. Politiker brauchen und lieben die Presse, eine Art Haßliebe. Diese Klaviatur kann ein WL vorzüglich spielen.

Zudem werfe ich ihm auch den unwürdigen Abgang eines Dr Born vor. Da hat er massgeblichen Anteil daran.

:tnx::tnx:
 
Und womit kannst Du belegen, daß es nicht so ist?
Brauche ich garnicht, da ich keine Behauptung aufgestellt habe.
Es gilt hier ja keine umgekehrte Beweispflicht.


In punkto Bremsen ähnlich, Stichwort Lemke's Vorbehalte gegenüber dem Klose-Transfer

Sehe ich nicht so. Die Bedenken des AR(zu dem mehr gehören als WL) waren, nachdem was man da gehört nicht unberechtigt. Und der AR hat es ja nicht verhindert. Er hat es genau geprüft. Das ist mMn in Ordnung.
 
Lemke ist als Sozialdemokrat Fan von nicht zu verwirklichenden theorien. Z.B. mit minimalem Einsatz hohe Ziele zu erreichen. Daneben ist er zur zeit des "Klassenkampfes" der SPD beigetreten. Ob das Klasse 1a gegen 1b auf dem pausenhof war oder welche ist egal: Die anderen sind grundsätzlich die Bösen. Weiter: Wer von Geld öffentlich spricht gehört ausgeschlossen. Bänker sind das personifizierte Übel. Der Senat von Bremen hat ein Rad ab.

Ich bin in beinahe allen Punkte gegensätzlicher meinung lemkes. Aber er ist ein geiler marketing mann und hat damals Geld aus dem Nichts entstehen lassen wo andere nur rumgeheult haben, wir hätten nichts, Standortnachteil etc.pp.
Er ist unbeliebig und solche brauchen wir. Es kann nicht sein, das im Vorstand was beschlossen wird was ohne daß das einer mal grundlegend überprüft. Und diese Prüfer - das wissen wir selber sind die die früher keiner mochte, die in dunklen Ecken von den Klassenrüpeln Schläge kriegten so und so einer ist willi und wir können Gott auf Knien danken, daß wir ihn haben. Auch wenn er n Schatten hat.
 
Willi Lemke ist mit Sicherheit nicht der einzige Mensch im Dunstkreis von Werder Bremen, der die Gabe hat, der Funktion als Aufsichtsrat mehr als nur zufriedenstellend nachzukommen. Falls doch, dann scheint bei Werder irgendetwas gewaltig schiefgelaufen zu sein, so daß man deswegen bestimmt nicht auf Knien rumrutschen sollte (das sollte man wenn überhaupt, nur gegenüber jemanden tun, der einem das eigene Leben oder das eines sehr nahestehenden Menschen gerettet hat).


Da Problem ist allerdings, sobald persönliche/emotionale Dinge eine Rolle spielen, ist die Gefahr sehr groß, daß die Sachlichkeit mehr oder weniger verloren geht und so wie ich Willi Lemke in den letzen mehr als 25 Jahren beobachtet habe, ist er jemand, der bei einer (persönlichen) Niederlage ur schwer eingestehen kann und stattdessen sehr gerne nachtritt.

Nach dem Ende seiner Managerzeit hatte sich das Verhältnis zwischen Werder und dem FC Bayern, vor allem gegenüber Wurst-Uli, einigermaßen entspannt, was Lemke aber trotzdem nicht davon abgehalten hat, in dieser Zeit Breitseiten gen Hoeneß abzufeuern, obwohl er (Lemke) mit dem operativen Geschäft von Werder nichts mehr zu tun hatte.

Als nächstes folgte die Verpflichtung von Miroslav Klose. Lemke wehrte sich gegen diesen bis dahin teuersten Transfer der Vereingeschichte wie ein bockiges Kind, welches im schönsten Spiel von Mutti zum Essen gerufen wurde und vermittelte dabei das Gefühl, daß KA so wie er ( Lemke) gefälligst "jeden Pfennig röngt, bevor er ausgegeben wird" (O-Ton Lemke zu Zeiten als Werder-Manager). Klose wurde aber, von seinem unrühmlichen Abschied abgesehen, zum sportlichen und finanziellen Erfolg für Werder, so daß Lemke aus dieser Episode als Verlierer rausging, während KA daraus als Sieger hervorging. Diese Niederlage brodelte in Lemke, so daß er förmlich auf eine Revance gegenüber KA "lauerte", wofür ihn der eine oder andere kostspielige Transferflop mit dem Nichterreichen der internationalen Startplätze eine willkommende Vorlage gab - oder anders ausgedrückt: die Gradlinigkeit, die Lemke als Werder-Manager ausgezeichnet hat, läßt er seit einigen Monaten aus persönlichen Gründen gegenüber KA vermissen.
 
Als nächstes folgte die Verpflichtung von Miroslav Klose. Lemke wehrte sich gegen diesen bis dahin teuersten Transfer der Vereingeschichte wie ein bockiges Kind, welches im schönsten Spiel von Mutti zum Essen gerufen wurde und vermittelte dabei das Gefühl, daß KA so wie er ( Lemke) gefälligst "jeden Pfennig röngt, bevor er ausgegeben wird" (O-Ton Lemke zu Zeiten als Werder-Manager). Klose wurde aber, von seinem unrühmlichen Abschied abgesehen, zum sportlichen und finanziellen Erfolg für Werder, so daß Lemke aus dieser Episode als Verlierer rausging, während KA daraus als Sieger hervorging. Diese Niederlage brodelte in Lemke, so daß er förmlich auf eine Revance gegenüber KA "lauerte", wofür ihn der eine oder andere kostspielige Transferflop mit dem Nichterreichen der internationalen Startplätze eine willkommende Vorlage gab - oder anders ausgedrückt: die Gradlinigkeit, die Lemke als Werder-Manager ausgezeichnet hat, läßt er seit einigen Monaten aus persönlichen Gründen gegenüber KA vermissen.

Die Geschichte könnte man auch anders schreiben: für Lemke war damals der Klosetransfer wirtschaftlich nicht wirklich tragbar, aber hat sich überzeugen (überreden) lassen und der Erfolg mit Klose gab KA recht. Aus dem Grund wurden in den nächsten Jahren teure Transfers vom AR (und Lemke) mitgetragen, ohne groß zu murren. Allerdings waren da dann mit der Zeit mehr und mehr Flops dabei und eine Erfogsstory wie mit Klose wiederholte sich nur noch bei bei Diego und Özil. Besonders die Transferperiode im Sommer 2010 war eher nicht erfolgreich, weswegen sich Lemke (gemeinsam mit dem AR) entschied, wieder genauer hinzuschauen, was die GF so macht und besonders bei den fehlenden Einnahmen aus dem internationalen Geschäft auf eine klare Einhaltung des mit der GF vereinbarten Budgets zu achten. Daraus resultierte im Sommer 2011 die Forderung der Gegenfinanzierung der Transfers von Sokratis und Iggy nachdem mit dem Kauf von Ekici bereits das ausgehandelte Budget ausgereizt war. Nachdem Merte verkauft wurde, stand den beiden Transfers dann nichts mehr im Wege.

Welche Geschichte ist nun richtiger? Die uns bekannten Informationen lassen beide zu.
 
Und das kannst du womit belegen?

Und das was du hier subjektiv beurteilst sind ja Sachen der letzte sagen wir 3-5 Jahre... was war davor?!

Ist das so? Also 99 ist man fast abgestiegen, oder? Und was war nach dem Weggang von Rehhagel? Es ist schon erstaunlich. Hat Werder Erfolg, liegt es an den aktuell Verantwortlichen. Hat Werder Mißerfolge, dann war das halt Pech.

Und ich frage mich, was DU überhaupt in Foren schreibst? Es ist mehr als kindisch hier immer auf Subjektivitäten hinzuweisen. Jede Meinung ist subjektiv. Und wenn Du meinst, dass Lemke nur beste Absichten hat. KATS und Lemke supi zusammenarbeiten, dann ist das doch okay. Nur liegt Du dann sicherlich deutlich subjektiver als ich.

Und sollte es das bei einigen Usern hier übliche:"Das kannst Du nicht beweisen, deshalb steht es Dir nicht zu, dies hier zu posten", dann wäre das schon etwas jämmerlich....

Und auf Deine Frage zu antworten...was war davor? Auf jeden Fall Otto und Petra Rehhagel sowie Böhmert und Müller...Frontschreier Lemke gehörte auch dazu. Also Rehhagel ging, war der Erfolg plötzlich weg. Wie konnte das nur passieren?
 
Die Geschichte könnte man auch anders schreiben: für Lemke war damals der Klosetransfer wirtschaftlich nicht wirklich tragbar, aber hat sich überzeugen (überreden) lassen und der Erfolg mit Klose gab KA recht. Aus dem Grund wurden in den nächsten Jahren teure Transfers vom AR (und Lemke) mitgetragen, ohne groß zu murren. Allerdings waren da dann mit der Zeit mehr und mehr Flops dabei und eine Erfogsstory wie mit Klose wiederholte sich nur noch bei bei Diego und Özil. Besonders die Transferperiode im Sommer 2010 war eher nicht erfolgreich, weswegen sich Lemke (gemeinsam mit dem AR) entschied, wieder genauer hinzuschauen, was die GF so macht und besonders bei den fehlenden Einnahmen aus dem internationalen Geschäft auf eine klare Einhaltung des mit der GF vereinbarten Budgets zu achten. Daraus resultierte im Sommer 2011 die Forderung der Gegenfinanzierung der Transfers von Sokratis und Iggy nachdem mit dem Kauf von Ekici bereits das ausgehandelte Budget ausgereizt war. Nachdem Merte verkauft wurde, stand den beiden Transfers dann nichts mehr im Wege.

Welche Geschichte ist nun richtiger? Die uns bekannten Informationen lassen beide zu.

Vielleicht haben Born und Allofs auch mit Rücktritt gedroht und der AR hat Lemke überstimmt. Mit dem Ergebnis, dass Lemke Born abschoss und Allofs gerne abschießen möchte. Schließlich setzt sich niemand über den großen Willi hinweg.

Vielleicht hat Schaaf Lemke aber auch mit Kenntnissen über Willis Kinder "überzeugt". Die bekannten Infos lassen dies zu, welche Geschichte ist nun richtiger :-).

Was Du allerdings verkennst, ist Lemke erst dann zustimmte, als Allofs die Medien einschaltete. Und Du verkennst, dass Lemke am Tag nach Stolbergs Abgang sich massiv in die Belange der Geschäftsführung eingemischt hat.

Und Du verkennst eben auch Allofs Aussage, die ebenfalls eindeutig war. Im Sinne, dass wir doch z.B. auch bei Klose die Grenzen kurzfristig überzogen wurden. Es war also auch der GF klar, dass man zusätzliche Einnahmen generieren musste.

Sorry, aber jedem seine Meinung, aber ich weiß schon, welche Geschichte richtiger ist ;-). Frag doch mal im Bremer Senat und der SPD nach, was man da so von Willi hält :-).
 
Was Du allerdings verkennst, ist Lemke erst dann zustimmte, als Allofs die Medien einschaltete.

Koinzidenz oder Kausalität? Es gab immerhin auch noch einige Gespräche zwischen KA und dem AR und dabei wurde u.a. über die Generierung weiterer Einnahmen geredet.

Und Du verkennst, dass Lemke am Tag nach Stolbergs Abgang sich massiv in die Belange der Geschäftsführung eingemischt hat.

Hat er? Inwiefern?

Und Du verkennst eben auch Allofs Aussage, die ebenfalls eindeutig war. Im Sinne, dass wir doch z.B. auch bei Klose die Grenzen kurzfristig überzogen wurden. Es war also auch der GF klar, dass man zusätzliche Einnahmen generieren musste.

Bei Klose war aber auch mit zusätzlichen Einnahmen aus dem europäischen Geschäft zu rechnen. Und nur, weil man einmal das Budget kurzfristig überzogen hat, muss man das nicht jedes Mal machen, bzw. sollte man das dann auch vorher mit dem AR absprechen.

Sorry, aber jedem seine Meinung, aber ich weiß schon, welche Geschichte richtiger ist ;-). Frag doch mal im Bremer Senat und der SPD nach, was man da so von Willi hält :-).

Du weißt schon, welche Geschichte du für richtiger hälst. :D

Nur zum Verständnis: für mich ist WL kein Heiliger und mir geht seine Art auch manchmal ganz gehörig auf den Zeiger. Nur will ich die einseitige Verteilung: "Allofs gut, Lemke böse" einfach nicht mitmachen. Das ist mir zu billig.
 
@Lutscher_81
Wenn WL in die Belange der Geschäftsführung sich einmischt, und Du Vereinsmitglied bei Werder bist und davon Kenntnis hast und ihn deswegen auf der letzten Mitgliedsversammlung nicht deswegen hast sich erklären lassen, dann machst du dich der Mitwisserschaft schuldig :D
Er DARF sich als AR Mitglied NICHT in die Belange der GF einmischen, er darf sie nur beaufsichtigen.
 
Koinzidenz oder Kausalität? Es gab immerhin auch noch einige Gespräche zwischen KA und dem AR und dabei wurde u.a. über die Generierung weiterer Einnahmen geredet.

Die gab es erst als die Bremer Medien Stimmung gegen AR machten. Das Ganze fand zwischen dem 12.-16.7. statt. Am 21.07. war Papa dann da. Anfang Juli war Allofs sehr optimistisch. Ich denke, hier kann man in etwa abschätzen, wann Lemke sein veto einlegte.




...Ich möchte sichergestellt wissen, dass unsere exzellente Nachwuchsarbeit sich auch stärker in der Bundesliga-Mannschaft zeigt. (zwei Tage nach dem Ende von Stolberg)....

Lemke fordert gar einen neuen Kurs in der Personalpolitik. Seine Linie: „Wir müssen von den sehr hoch bezahlten Superstars hin zu einer hungrigen Rasselbande kommen. Wir können gar nicht anders.“ (KZ, August 2011)


Bei Klose war aber auch mit zusätzlichen Einnahmen aus dem europäischen Geschäft zu rechnen. Und nur, weil man einmal das Budget kurzfristig überzogen hat, muss man das nicht jedes Mal machen, bzw. sollte man das dann auch vorher mit dem AR absprechen.

Klose hat auch 5 Mio gekostet und man hat ihn für 3 Jahre an sich gebunden. Papa kostet was weiß ich...etwa ein Zehntel und er wäre ggf. im nächsten Jahr wieder von der Gehaltsliste. Dazu kommt ein großes Talent für gewaltige 0,5 Mio Transferkosten. Offenbar war es bislang bei Werder nicht üblich Entscheidungen der sportlichen Leitung wegen verhältnismäßig geringen Summen im AR abzulehnen. Ich frage mich auch mit welcher Kompetenz ein Lemke dies tut. Er hat doch eigentlich keine...aber er hat klar gemacht, welche Richtung der AR nach dem Weggang Stolbergs gehen will...

Und vielleicht noch etwas. Schau Dir mal die Bilanzen an. Es ist ja sicherlich auch bei Werder kein Geheimnis, dass man in guten Zeiten Reserven bildet, damit man in schlechteren Zeiten handlungsfähig bleibt. Offenbar will aber Lemke dies eben nicht. Er will auch dieses Jahr schwarze Zahlen schreiben. Warum? Weil es Werder-Philosophie ist? Ahja...tolles Argument.



Du weißt schon, welche Geschichte du für richtiger hälst. :D

Nur zum Verständnis: für mich ist WL kein Heiliger und mir geht seine Art auch manchmal ganz gehörig auf den Zeiger. Nur will ich die einseitige Verteilung: "Allofs gut, Lemke böse" einfach nicht mitmachen. Das ist mir zu billig.

Lemke ist Lemke und ich mochte Lemke noch nie. Und ich halte ihn auch für überschätzt. Aber vorallem halte ich ihn als AR-Vorsitzenden für eine Fehlbesetzung. Er ist einfach zu sehr Machtmensch für so einen Posten.

Und ich sehe Allofs sicherlich nicht unkritisch. Transfer wie Alberto und Boro waren mit quasi Fehler mit Ansage. Letztlich aber Wünsche von Schaaf. Und auch die vielen teueren und auch unsinnigen Vertragsverlängerungen waren Schaafs Wunsch, aber Allofs ist eben der Verantwortliche. Nur ist man eine Konsolidierung der Personalausgaben ja angegangen. Nur braucht das eben nun auch Zeit. Und ohne sportlichen Erfolg - sprich mit einer Rasselbande - könnte man auch schnell wieder gegen den Abstieg spielen.

Mick hat die Schwächen im Kader ja recht gut dargestellt.
 
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