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Es ist natürlich immer beides. Aber dass man nicht in die Zweikämpfe kommt, hängt natürlich auch von der Taktik ab. Dass gegen Gladbach durchaus auch taktische Fehler passiert sind, konnte man ganz gut in der Spieltagsanalyse von Sport 1 sehen. In den normalen Zusammenfassung (und auch im Livebericht) sieht man das ja immer nicht, weil die normalen Kameras das nicht einfangen / da keinen Wert drauf liegen. Das finde ich übrigens auch immer das interessanteste, wenn ich im Stadion bin: Zu sehen, wie sich Werder taktisch verhält, wer wann wohin verschiebt...Naja, wenn es denn ganz offensichtlich so ist, dass es an Grundsätzlichem gemangelt hat, bspw. das Zweikampfverhalten, der Laufbereitschaft, dem Siegeswillen, dann darf man... nein, sollte man das auch kommunizieren. Damit übergibt er ein Stück weit, die Verantwortung auch an die Mannschaft weiter. Denn das sind Dinge, die Du zwar global als Trainer zu vermitteln hast, die aber innerhalb des Spieles schwerlich von Außen zu beeinflussen sind. Die Taktik kommt nach diesen Grundtugenden. D.h. wenn du diese nicht beherzigst, d.h. nicht den Glauben oder Willen hast, dann ist es nahezu unmöglich, die Ziele, die du anstrebst, umzusetzen - das beinhaltet selbstverständlich auch eine umsetzbare Taktik.

Ich will die Leistung nicht relativieren. Dennoch waren wir uns vor diesem Spiel, noch so ziemlich einig darüber, dass die Mannschaft nach dem Gruseljahr 2010/11 sich auf einem neuen, besseren Weg befindet.
Nochmal: Die Punkteausbeute in diesem Jahr, hat ebenso viel mit Glück zu tun, wie die Punkteausbeute in der vergangenen Saison mit Pech.
Negatives wird zur Regel erklärt, Gutes dem Glück zugeordnet. So geht Objektivität heute.
Wir hatten, bis auf wenige Ausnahmespiele, eine höhere Laufbereitschaft an den Tag gelegt, wir standen zumeist defensiv besser, als in der vergangenen Saison, gleichzeitig erstreckt sich unser Kreativproblem aus dem MF über die gesamte Saison hinweg. Die Erklärungsversuche, wie z.B. "wir haben jetzt einen breiteren Kader", haben damit herzlich wenig zu tun. Nichtsdestotrotz stand und steht das alles auf sehr fragilen Füßen - wie die letzten Partien zeigten. Letztlich jedoch sind Wille und eine bessere Grundordnung, über die gesamte Hinrunde hinweg, nicht abzustreiten. Wir reden hier nicht vom großen Wurf - aber allein die Tabelle, die ja laut der Kritiker aus dem letzten Jahr nicht lügt - sagt schon aus, dass Vieles heute besser läuft.
Aber mir ist klar, dass jetzt wieder die Pizarro-Argumentation folgt. Also klinke ich mich hier aus, da wir uns im Kreis bewegen.
Wir hatten, bis auf wenige Ausnahmespiele, eine höhere Laufbereitschaft an den Tag gelegt, wir standen zumeist defensiv besser, als in der vergangenen Saison, gleichzeitig erstreckt sich unser Kreativproblem aus dem MF über die gesamte Saison hinweg. Die Erklärungsversuche, wie z.B. "wir haben jetzt einen breiteren Kader", haben damit herzlich wenig zu tun. Nichtsdestotrotz stand und steht das alles auf sehr fragilen Füßen - wie die letzten Partien zeigten. Letztlich jedoch sind Wille und eine bessere Grundordnung, über die gesamte Hinrunde hinweg, nicht abzustreiten. Wir reden hier nicht vom großen Wurf - aber allein die Tabelle, die ja laut der Kritiker aus dem letzten Jahr nicht lügt - sagt schon aus, dass Vieles heute besser läuft.
Aber mir ist klar, dass jetzt wieder die Pizarro-Argumentation folgt. Also klinke ich mich hier aus, da wir uns im Kreis bewegen.
Nein,es ist nicht nur Pizarro alleine, sondern man ist zum glück nicht auf so starke Gegner gestoßen. Die defensivschwäche ist deshalb nicht geringer geworden, weil man immer einen Rückstand nachlaufen musste und dass man keinen einzigen souveränen sieg erspielt hat. Dank Naldo der wieder spielen kann hat man die Hintermannschaft ein wenig stabilisiert. Aber gegen Gladbach wo Naldo nicht gespielt hat, zeigt doch dass sich gegenüber dem letzten Jahr nichts geändert hat.
Gegen Stuttgart am Sonntag wird es zeigen wo man steht. Man hat in den letzten Jahren immer gegen Stuttgart verloren. Man muss gewinnen um einen negativen Trend zu stoppen. Auch ohne Pizarro muss man gewinnen. Ich glaube jedenfalls daran.
Wir hatten, bis auf wenige Ausnahmespiele, eine höhere Laufbereitschaft an den Tag gelegt, wir standen zumeist defensiv besser, als in der vergangenen Saison, gleichzeitig erstreckt sich unser Kreativproblem aus dem MF über die gesamte Saison hinweg.
Nicht zuhause. Da datiert die letzte Niederlage gegen den VfB aus dem Jahr 2006. Siegen sollten wir trotzdem.Gegen Stuttgart am Sonntag wird es zeigen wo man steht. Man hat in den letzten Jahren immer gegen Stuttgart verloren.
Da datiert die letzte Niederlage gegen den VfB aus dem Jahr 2006.
Nein,es ist nicht nur Pizarro alleine, sondern man ist zum glück nicht auf so starke Gegner gestoßen. .
Genau da liegt für mich der Kern des Problems. Grade die oft sehr glücklichen Siege gegen teils 9(!) Gegner in der letzten Min., verzerrten mMn nach sehr stark das Bild des Gesamtleistung. Punktetechnisch war das natürlich super, wie die 90 Min. zuvor allerdings aussahen/abliefen, wurde mit dem nackten Ergebnis oftmals ziemlich kaschiert.Ich finde, hier wird teils nach einer einzigen Klatsche, deutlichst übers Ziel hinaus geschossen... ...Ich hoffe, die rege Beteiligung wird nicht abebben, nach dem nächsten überzeugenden Spiel.
Das wäre sicherlich zu einfach und pauschal. Allerdings sehe ich es schon so, daß wir bis dato schon das Glück in dien Spielen hatten, welches uns in der letzten Saison oftmals fehlte. Sei es in den Last-Minute Heimspielen gegen dezimierte Gegner, oder bspw in Hheim, wo Rosis Schuß zum Sieg erst das Ziel findet, weil vom Hheimer abgefälscht und wir dadurch 3 Pkt entführen. Da kann man durchaus am Ende schon von glücklichen Siegen sprechen. Wohlgemerkt müssen diese dadurch natürlich nicht unverdient sein. Diese Glück muß man natürlich auch erzwingen.Die Punkteausbeute in diesem Jahr, hat ebenso viel mit Glück zu tun, wie die Punkteausbeute in der vergangenen Saison mit Pech... ...Negatives wird zur Regel erklärt, Gutes dem Glück zugeordnet.
Du sprichst mir aus der Seele, genau das denke ich auch und übrigens viele meiner Bekannten auch, nur die sportliche Leitung scheint dies nicht zu erkennen. Es werden nur durchhalteparolen ausgegeben.
:thumb:Auch hier gab es ganz klar einen Plan und den hast du selbst genannt. Ich denke, man sollte nicht über das Zusammenspiel zwischen TS und KA reden. Das klappt aus meiner Sicht gut, was beide natürlich nicht fehlerfrei macht: bei KA kann man durchaus die nicht eingeschlagenen Einkäufe kritisieren und bei TS ist auch durchaus eine Taktikdiskussion angebracht. Aber dass sie keinen gemeinsamen Plan verfolgen, kann man ihnen nicht vorwerfen.
Ich warte zunächst mal auf das erste überzeugende Spiel seit langem, zumindest in dieser Saison. Dann unterhalte ich mich über das erste.
Vielleicht stehe ich da gerade auf dem Schlauch.