Mesut Özil

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Da Vorsicht bekanntlich die Mutter der Porzellankiste ist und hier angefangen wird, das Ashkan Dejagah-Beispiel hervorzukramen, möchte ich Euch an dieser Stelle vorsorglich bitten, wilde Spekulationen zu Mesut Özils politischer oder religiöser Einstellung zu vermeiden.
 
Hallo, da wäre ich aber auch vorsichtig. Ich denke nicht, das Dieter Eilts im Fall Dejagah dessen Gründe akzeptiert hätte, wenn sie nicht in irgendeiner Weise nachvollziehbar gewesen wäre. Der kann doch nichts dafür, dass seine Familie in einem Land lebt, in dem sie Repressionen befürchten müssen, weil er gegen Israel spielt!
Und diesen Fall mit Mesut Özil in irgendeiner Weise zu vergleichen, ist nicht zulässig. Die Türkei ist ein sekuläres Land. Momentan gibt es eben einen Wettstreit um einen jungen Klassefußballer! Mehr nicht. Da finde ich schon, dass wir uns ein bißchen ins Zeug legen können.
Übrigens hoffe ich doch, dass nur 100% Patrioten für Deutschland spielen. Ich hoffe aber, dass 150%-ige Deutsche NIE für die DFB-Elf spielen werden!....und auch nicht für Werder!
 
muss man das verstehen? denkst du eventuell, dass 150% deutsche gerne gegen israelis spielen? ich denke, das gegenteil ist der fall... der von dir angesprochene fall wird jedenfalls kein licht ins dunkel bringen, sondern ganz andere stellen beleuchten - aber das hat weniger mit deutschen, als mit antisemitischen moslems zu tun - zu denen ich oezil nicht im geringsten zaehlen wuerde, da er sich dahingehend niemals geaeussert hat.
deutschsein schuetzt jedenfalls nicht vor antisemitischen vorurteilen - ganz im gegenteil!

und warum diskutieren wir diesen bild-winterpausen-muell eigentlich ernsthaft?

Holla, holla... nicht so schnell mit den jungen Pferden.
Dieser Beispiel sollte keine politische Diskussion entfachen, Gott bewahre. Sondern nur darauf aufmerksam machen, dass man als deutscher Nationalspieler eben keine solche Diskussionen, (wie sie damals leider in den Medien rund um den Globus zu hören waren) in Gang setzen sollte.
Diese Disskussionen waren jedenfalls schon damals nicht besonders fördernd, um ein gutes Image der Deutschen Nationalmannschaft zu pflegen und man sollte auch in Zukunft darauf verzichten.

Ich werde einen feuchten Kehricht machen und hier Özil irgendetwas zu unterstellen. Er soll sich einfach nur klar zu der einer, oder zu der anderen Nation bekennen und es dann auch mit allen Konsequenzen (die solche Nominierung für einen Spieler so mit sich bringt) durchziehen.

Ich wünsche noch einen schönen Tag.
 
@ Smaragd

Das könntest du auch gar nicht - weil Äpfel und Birnen nunmal unterschiedlich sind.
Einer von uns Beiden scheint das allerdings nicht zu wissen.

Aber nichts für Ungut :D
 
Dafür werden dann bald Baumjohann, Ottl und Lell ne Einladung auf dem Tisch haben.....damit wir 2010 mit ner Truppe ala 1986 spielen können!
Man, der Matze soll zum Zahnklempner seines Vertrauens - dann hält er wenigstens den Blaalappen.
Der hört Privat Nicole - keene weiteren Fragen.
 
Schöner Kommentar des "Kicker" zum Thema Özil und die Nationalmannschaft:

http://www.kicker.de/news/fussball/nationalelf/startseite/artikel/502086/

Stimme dem Kommentar 100% zu. Der Kommentar dürfte jedoch den Löw-Hassern nicht passen...

Mesut hat doch gesagt er will für Deutschland spielen er hat nur noch nie eine Einladung bekommen und das obwohl er schon seit Jahren CL spielt während andere nur 2 spiele grade auslaufen müssen. Deswegen ist er am grübeln weil der Türkische verband sich um ihn bemüht ganz im gegensatz zum DFB.
 
Blödsinniger Kommentar - anstatt keinen Druck auszuüben und zu dem Thema einfach die Klappe zu halten, nimmt sich jeder Mitarbeiter des DFB nach und nach das Recht heraus, die Geschichte immer wieder zur persönlichen Selbstdarstellung in die Presse zu tragen und jedes mal liest es sich dann so, als ob man Mesut noch eine mitgeben wollte (ob das so gemeint ist, halte ich mal für zweifelhaft, auch wenn Sammer ihn schon ohne Grund bei Premiere schlechtgeredet hat - aber presseerfahren sind die Leute da genug, um sich denken zu können, welche Schlagzeilen daraus dann gestrickt werden).
Dem DFB hier zu einer "sensiblen Haltung" zu gratulieren, finde ich daher völlig unangebracht.
 
Soviel ich mich erinnern kann, wollte sich Mesut doch erst nach "seinen Ferien" entscheiden für wen er spielen will und das dann auch sagen.

Und überhaupt, woher will man wissen, was wirklich zwischen Löw und Özil besprochen wurde. Die haben doch schon ein Mal miteinander telefoniert und was die damals wirklich vereinbart haben muss nicht unbedingt sofort auch die Presse erfahren haben.

Also sollte man da bisschen den Ball flach halten.
 
Blödsinniger Kommentar - anstatt keinen Druck auszuüben und zu dem Thema einfach die Klappe zu halten, nimmt sich jeder Mitarbeiter des DFB nach und nach das Recht heraus, die Geschichte immer wieder zur persönlichen Selbstdarstellung in die Presse zu tragen und jedes mal liest es sich dann so, als ob man Mesut noch eine mitgeben wollte (ob das so gemeint ist, halte ich mal für zweifelhaft, auch wenn Sammer ihn schon ohne Grund bei Premiere schlechtgeredet hat - aber presseerfahren sind die Leute da genug, um sich denken zu können, welche Schlagzeilen daraus dann gestrickt werden).
Dem DFB hier zu einer "sensiblen Haltung" zu gratulieren, finde ich daher völlig unangebracht.

So ist es. Dadurch, dass Sammer und Löw sich dauernd zu Wort melden müssen, wird erst recht ein Druck aufgebaut. Und das ist den Beiden auch bewusst.

Der Kommentar im Kicker passt aber zu der unkritischen Berichterstattung der deutschen Sportjournalisten.
 
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