Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

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@Simac
Hypothetisch? Inwiefern?

Du verwechselst da offensichtlich was.
Vergleich - Titel < schöner Fussball.
Festgehalten wurde, was uns in vielen Saisons abging - Effizienz und das lässt sich nun mal nicht leugnen, sogar statistisch im Ligavergleich nachweisen.

Du wirfst eine Spekulation ein ("dass eine defensivere Spielweise zwangsläufig zu mehr Titeln geführt hätte"), um mir Spekulation zu unterstellen. Das nenn ich mal geschicktes Verdrehen der Argumente.
Intelligenter Fussball hat übrigens nicht zwangsläufig mit defensiverer Spielweise zu tun. Es kann unter Umständen sogar attraktiver sein als das, was Werder da hin und wieder bei den Torefestivals geboten hat.
 
Für mich ist der Spruch: "Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive Meisterschaften." mehr als eine hohle Phrase. Zumal er nicht nur im Fußball Beachtung findet.

Ich wusste ja direkt, dass als Begründung jezt diese Phrase rasugeholt wird. Nur mal so am Rande: seit 2002, hatten die deutschen Meister 5 mal den besten Sturm und 4 mal die beste Abwehr.

Aber das ist ja auch nicht der Punkt. Es geht darum Spiele zu gewinnen und Punkte einzufahren. Und um dieses Ziel zu erreichen gibt es nunmal verschiedene Ansätze.
Nehmen wir doch die 5 Spiele dieser Saison. Gegen Lautern wurde Wert auf Sicherheit gelegt und hinten nicht viel zugelassen und ein solider 2:0 Sieg gegen einen harmlosen Gegner eingefahren. Das fanden die meisten ganz gut für den Anfang, aber ein bisschen mehr Spektakel hätte es auch sein können. Danach in Leverkusen hat man ebenfalls sehr defensiv agiert, was bei einem Auswärtsspiel beim Vizemeister auch völlig ok war. Man hatte dadurch nach vorne gar keine Aktionen und am Ende auch verloren.Folglich war man zu hause gegen Freiburg offensiver ausgerichtet und hatte am Ende ebenfalls einen Heimsieg mit 2 Toren Unterschied (wie gegen Lautern) und jede Menge Spektakel. Jeder dar f für sich selbst entscheiden, welches Spiel im besser gefallen hat, dass gegen Lautern oder das gegen Freiburg. Das ist Geschmackssache. Dennoch bin ich mir sicher, dass TS seinen Spielern sicher nicht verboten Cisse zu decken, offensive Ausrichtung hin oder her. Die Erkenntnis aus diesen 3 Spielen war, dass es noch einiges in der Balance zu verbessern gibt, da entweder nur die Offensive oder nur die Defensive gut funktioniert haben. Beides zusammen jedoch noch nicht. In Hoffenheim und jetzt schliesslich gegen Hamburg hat TS mMn die gewonenen Erkenntnisse der ersten 3 Spiele einfliessen lassen und einen gesunden Mittelweg zwischen Offensive und Defensive gefunden. Voraussetzung hierfür ist jedoch momentan die absolute Leidenschaft und Einsatzbereitschaft und der gute Teamgeist.
 
Was viele offenbar nicht verstehen: Solche Spiele wie in Leverkusen mit dieser Ausrichtung dienen dem Gesamtfindungsprozeß. Solche wie das gegen Freiburg mit Sicherheit nicht oder insofern, dass es eine Lehre ist. Glücklicherweise war es diesmal genau das, auch für TS.
 
Du wirfst eine Spekulation ein ("dass eine defensivere Spielweise zwangsläufig zu mehr Titeln geführt hätte"), um mir Spekulation zu unterstellen. Das nenn ich mal geschicktes Verdrehen der Argumente.

Also verzeih mir, dass ich nur auf den Punkt eingehe, aber das finde ich jetzt einfach zu lustig. Du wirfst mir ein Verdrehen der Argumente vor???
Du sagtest: welcher Fan verzichtet permanent auf Titel und schaut sich lieber den "Harlem-Globetrotters-Stil" an.
Das führt zwangsläufg zu der Folgerung, dass Werder mit einer anderen Spielweise "permanent" Titel gewonnen hätte. Dafür gibts aber nunmal überhaupt keine Belege. In den letzten 10 Jahren hatten die Meister beispielsweise öfter den besten Angriff an die beste Defensive. Nur mal so.

Und weil ich deine nicht belegbare Behauptung in Frage stelle, wirst du mir Spekulation vor???? Das ist Verdrehen der Tatsachen mein Guter ;)
 
Eine "andere Spielweise" ist nicht zwangsläufig eine "defensivere", aber das war Gegenstand Deiner Aussage.
 
Eine "andere Spielweise" ist nicht zwangsläufig eine "defensivere", aber das war Gegenstand Deiner Aussage.

Ja aber das war doch jetzt überhaupt nicht der Punkt. Es geht darum, dass es doch keinerlei Belege geben kann ob eine "andere" Spielweise zu mehr Titeln geführt hätte.
Und ein Fan lügt sich doch nicht in die eigene Tasche, nur weil ihm die offensive Spielweise gefällt, denn keiner kann ihm garantieren, dass es anders mehr Punkte gäbe.
Ich finde, dass diese Betrachtungsweise einfach zu nichts führt, weil sie spekulativ ist.
 
Der Punkt war, dass ich lediglich schrob, es würde mich mal interessieren, wie viele sich damit tatsächlich in die Tasche lügen. Das war keine Festlegung oder dergleichen.

Für das, was Du nachfolgend daraus strickst mit "Hypothese", "Spekulation-defensivere Spielweise führt zu Titeln", o. ä., und als zwangsläufige Schlussfolgerungen andichtest, kann ich nichts. Spekuliert hast einzig Du.
 
Der Punkt war, dass ich lediglich schrob, es würde mich mal interessieren, wie viele sich damit tatsächlich in die Tasche lügen. Das war keine Festlegung oder dergleichen.

Für das, was Du nachfolgend daraus strickst mit "Hypothese", "Spekulation-defensivere Spielweise führt zu Titeln", o. ä., und als zwangsläufige Schlussfolgerungen andichtest, kann ich nichts. Spekuliert hast einzig Du.

Ich führe es jetzt nicht nochmal aus, da unsere Diskussion über den Punkt gerade festgefahren ist. Belassen wir es dabei.
 
@ Mick: Deine Aussagen Richtung Schaaf habe ich zur Kenntnis genommen. Vieles rührt ja auf Deine Erfahrungen aus den Vorjahren. Jedenfalls hast Du dahin Deine Vergleiche gezogen. Ich lass das so stehen, weil das Deine Vergleiche sind. Ich sehe den letztendlichen Erfolg der Vorjahre, den ich so in der Form nicht für möglich gehalten habe hinsichtlich der finanziellen Lage des Vereins. Ich rede nicht von einer schuldenbehafteten finanziellen Lage sondern von der Lage, mit wie wenig Geld man bei Werder agiert um das Höchstmögliche rauszuholen. Auch mit zwischenzeitlichen kleinen Tiefs hat man sich für die CL qualifiziert. Das ist beachtlich gegenüber dem, was andere Vereine bei größeren finanziellen Möglichkeiten geschafft haben... Aber wie gesagt, dass kann ich bei Dir nur so stehen lassen, denn da ziehst Du Deine Erfahrungen, Gedanken und Vorurteile mit hinein...

Zu dem, was ich zu CF posten sollte an Meinung und Einscätzung und die Reaktion darauf:

Zu dem letzten Satz Deiner Aussage hinsichtlich meiner Aussage (da richte ich das Wort auch Richtung Henne: Wann habe ich behauptet, dass nur Offensive kreativ sein können? Ich habe es nicht gesagt! Nicht mit einem Wort! Ich habe mich lediglich darauf berufen, dass bei CF beides eine Rolle für sein derzeitiges Spiel spielt!

Ich verstehe Deine Argumentation auch nicht!Natürlich: Laufbereitschaft und Einsatz gehören auch zur Position des Sechsers. Aber was nützt mir der laufbereiteste Sechser, wenn er im Spiel nach vorne garnicht umschalten kann? Was nützt er mir, wenn er keine Offensivqualitäten hat? Was nützt er mir, wenn er nur nach vorne rennt und das Verteidigen vergisst? Was ist also an meiner Aussage unfug!

Übrigens: Hennes Aussage nach, müsste Deine Aussage Mick Quatsch sein. Denn Einsatz (und Laufbereitschaft) wollte Henne nicht als Gründe für das gute Spiel von CF hören! Das war seine Aussage mir gegenüber &#8222;jetzt komm mir nicht mit Einsatz und dass er gut spielt&#8220;...

Ist schon widersprüchlich, wenn man nun doch diese Aussagen unterstützt. Aber egal, ihr meint, ich habe keine Ahnung, treffe inkompetente Aussagen und rede Unfug! Egal was ich sag, mach und tue, solange ihr Euch da gemeinsam ins Fäustchen redet, kommt für Euch eh nichts anderes bei herum. Und jede Aussage wird so lange gedreht und gewendet, bis ihr sie wieder als inkompetent, Unfug und unahnend hinstellen könnt. Ein Kreislauf, den ich mir nicht antun muss! Denn wo meine Aussagen Unfug sind, das soll mir mal jemand erklären, wenn es selbst Fachleute so ähnlich erklären. Ich bilde mir meine Meinung aufgrund viel Fachliteratur, Kommentare, Traineraussagen und eigenem Verständnis. Ihr wollt mir einen Schuh anziehen, der nicht passt! Also lasst es!


Und Henne: Zu Wolfgang Rolff: Ich kann nur weitergeben, was er gesagt hat! Nimm es einfach so hin!

Und zum Thema Laufbereitschaft: Auch da bitte ich, meine Worte genau zu lesen und genau wiederzugeben. Nicht dass hier wieder was anders dargestellt wird, als ich es sage. Den Satz wegen der Probleme mit der Hacke habe ich mir übrigens nicht ausgedacht. Es war die Person, um die es grade geht... Nur mal so... Und Laufbereitschaft und die Problemematik, die ich bei CF angesprochen habe, sind 2 verschiedene Paar Schuhe. Wenn es an meiner Ausdrucksweise liegt, sorry, manchmal fehlen mir passende Worte. Aber egal...
 
Mick, es wäre schön wenn du nicht immer wieder anderen vorwerfen würdest etwas nicht zu verstehen, sondern einfach mal akzeptieren würdest das es nunmal unterschiedliche Auffassungen von "gutem" oder "attraktivem" Fußball gibt.
Ich denke unstrittig ist, dass du eher für eine defensivere Grundausrichtung bist. Du sagst, und damit hast du nicht unrecht, das eine defensivere Spielweise attraktiver sein kann als eine offensivere. Kann sie, würde ich nicht bestreiten. Auch wenn sie es auch oftmals, für mich persönlich, eher nicht ist.
Nur liegt Attraktivität, nicht nur im Fußball, immer im Auge des Betrachters. Man hat manchmal das Gefühl das du dich damit schwertust das zu akzeptieren...

So fängt auch dieses Zitat, auf das ich noch kurz eingehen möchte, wieder damit an:

Was viele offenbar nicht verstehen: Solche Spiele wie in Leverkusen mit dieser Ausrichtung dienen dem Gesamtfindungsprozeß. Solche wie das gegen Freiburg mit Sicherheit nicht oder insofern, dass es eine Lehre ist. Glücklicherweise war es diesmal genau das, auch für TS.

Auch dies ist wieder keine Frage des Verständnisses, jedenfalls nicht unbedingt. Man kann auch hier schlichtweg anderer Meinung sein als du, denn das was du schreibst ist KEIN unumstößlicher Fakt.

Du schreibst hier viele richtige Dinge und hast dies auch schon in der Vergangenheit getan. Inzwischen habe ich aber das Gefühl du verrennst dich zu schnell in einer etwas eindimensionalen Sichtweise auf die Dinge. Nicht alles ist auf die typischen Schaaf-Fehler zurückzuführen.

Konkret zum Freiburgspiel bedeutet dies für mich: Woher um alles in der Welt willst du wieder wissen mit welcher Grundausrichtung TS dieses Spiel angegangen ist oder ob die Mannschaft die Vorgaben in einem einzelnem Spiel einfach nicht umgesetzt hat? Weil dies in der Vergangenheit öfter mal so war? Das beweist für dieses einzelne Spiel rein gar nichts. Ich kann mich nur an einen mit der Defensivarbeit nach dem Spiel sehr unzufriedenen Coach erinnern. Nicht alles ist immer auf die gleichen Fehler von TS zurückzuführen, du scheinst diese Möglichkeit aber gar nicht mehr zu sehen.
Es ist immer gefährlich aus einem einzelnem Spiel eine Tendenz ableiten zu wollen.

Du hast daraus ja auch gleich die schlimmsten Befürchtungen für die nächsten Spiele angeschlossen, das es jetzt mit der "furchtbaren Grundausrichtung" (ich übertreibe hier bewusst, keine Angst), wieder los geht.

Du lagst damit falsch. Im Gegenteil - die Mannschaft hat das gegen Hoffenheim und den HSV gut gemacht. Vielleicht verrennst auch du dich inzwischen manchmal zu sehr in den immer gleichen Denkmustern ;)
War das Spiel also für TS und/oder für die Mannschaft eine Lehre? Diente es nicht dem Gesamtfindungsprozess? Es ist erstaunlich wie sehr dies für dich festzustehen scheint obwohl du dafür eigentlich nicht genug Informationen haben kannst. So ist das Ganze eben nur eine Meinung. Nicht mehr und nicht weniger.

Wie gesagt, ich finde du hast mit vielem Recht - du siehst diese Dinge aber aus meiner Sicht auch manchmal da wo sie gar nicht sind.

Daher möchte ich zum Schluß auch noch einmal auf die - in meinen Augen zum jetzigen Zeitpunkt völlig überflüssige - Trainerfrage zu sprechen kommen. Da macht es in beide Richtungen einfach keinen Sinn:
Weder sich dafür auszusprechen das nach der Saison ein neuer Trainer kommen muss, denn die Entwicklung under TS ist gerade sehr positiv, noch für eine sofortige Verlängerung, da man eben erstmal sehen muss wie Nachhaltig diese Entwicklung ist.
Abwarten ist hier das Zauberwort.
 
http://spielverlagerung.de/2011/09/11/sv-werder-bremen-hamburger-sv-20/

Eine gute Analyse zum Spiel gegen den HSV. Der nachfolgende Leserkommentar darunter ist ebenso interessant, da er die entscheidende Frage aufwirft: Wie wird sich unser Spiel gegen stärkere Gegner gestalten?

Denn diese Frage ist durchaus berechtigt, inwiefern im Spielaufbau und im vorderen Drittel vielfältige Lösungen parat stehen, um eine taktisch gut verteidigende Mannschaft zu knacken und ob die Defenisive erhöhtem Angriffsdruck (insbesondere auf den Flügeln) standhält.

Dass sich die Mannschaft besser und stabiler präsentiert, ist wirklich schön und vor allem die geholten Punkte kann uns ja keiner mehr nehmen ;)

:dance:
 
Daher möchte ich zum Schluß auch noch einmal auf die - in meinen Augen zum jetzigen Zeitpunkt völlig überflüssige - Trainerfrage zu sprechen kommen. Da macht es in beide Richtungen einfach keinen Sinn:
Weder sich dafür auszusprechen das nach der Saison ein neuer Trainer kommen muss, denn die Entwicklung under TS ist gerade sehr positiv, noch für eine sofortige Verlängerung, da man eben erstmal sehen muss wie Nachhaltig diese Entwicklung ist.
Abwarten ist hier das Zauberwort.

:tnx::tnx:

Das wollte ich mit meinem letzten Beitrag in diesem Faden schon ansprechen.
 
@ Mick:
Es macht zZt keinen Sinn die Befürchtung zu pflegen, dass man nach ein paar Erfolgen in die von dir kritisierten alten Muster zurückfällt. Die Taktik (es ist eine Grundrichtung erkennbar und es ist kein Zufall, dies ist nicht an dich gerichtet Mick, ich weiß, dass du dies gebührend dargestellt hast), die TS der Mannschaft zZt vorgibt, ist erfolgreich. Ein TS wird ein Teufel tun und dies ungezwungenerweise (wenn man frei von Verletzungen bleibt)anders machen. Aber warten wir es ab. Ich prognostiziere, er wird es nicht machen, wie du es befürchtest. Mir scheint wirklich ein grundlegender Systemwechsel bei TS in dieser Saison stattgefunden zu haben.

Ich wiederhole meine Beobachtung aus den ersten Spielen. TS scheint von anfang an des Spiels darauf zu setzen, hinten kompakt und defensiv zu stehen, Ballbesitz soll der Gegner haben (konnte man gegen den HSV in der 1. Halbzeit sehr schön sehen, aber hatte der HSV in der 1. Halbzeit eine ernstzunehmende Chance gehabt?). Wir begnügen uns zum Anfang des Spiels mit vereinzelten Nadelstichen. Die offensivere Ausrichtung wird im weiteren Verlauf des Spiels ausgeweitet, da wo dann der Gegner müder wird und auch nicht so konzentriert und geordnet handelt, wie zu anfang.
 
Zu dem letzten Satz Deiner Aussage hinsichtlich meiner Aussage (da richte ich das Wort auch Richtung Henne: Wann habe ich behauptet, dass nur Offensive kreativ sein können?

Du pauschalisierst genau hier:

Eine gelernte Offensivkraft kann Bälle verteilen.

und setzt hier:

Eine Offensivkraft hat das Auge für die Mitspieler (wer geht welchen Weg, Laufwege allgemein).

noch ordentlich einen drauf. Die Holzkuh Gomez oder Sandro Wagner zum Beispiel können beides nicht sonderlich gut, selbst die Technik ist eher bescheiden, dafür weiß zumindest einer der beiden, wo das Tor steht und wie man netzt. So gehts eben auch.

Ich verstehe Deine Argumentation auch nicht!Natürlich: Laufbereitschaft und Einsatz gehören auch zur Position des Sechsers.

Grundvoraussetzungen auf jeder Position. Nur mit Laufbereitschaft und Einsatz wirst du allenfalls Leichtathlet aber kein Fußballprofi.

Aber was nützt mir der laufbereiteste Sechser, wenn er im Spiel nach vorne garnicht umschalten kann? Was nützt er mir, wenn er keine Offensivqualitäten hat? Was nützt er mir, wenn er nur nach vorne rennt und das Verteidigen vergisst? Was ist also an meiner Aussage unfug!

Weil CF momentan dadurch glänzt, dass er durch seine natürliche Laufstärke (Ausdauer), sein Stellungsspiel und seine Erfahrung dafür sorgt, dass im Mittelfeld die Abstände kleiner sind, daher die Ordnung besser passt und unsere Verteidiger (insbesondere die AVs) nicht so stark unter Druck geraten wie im Vorjahr. Da die AV - Positionen auch individuell besser besetzt scheinen, sei es, weil sie im Falle Sokratis eine neue Qualitätsstufe ins Team bringen oder im Fall der anderen Verteidiger die Form stimmt, erklärt sich die verbesserte Defensivleistung. Darüberhinaus verfügt CF in Normalform über eine solide Passtechnik, d.h. er ist in der Lage, gute, sichere Pässe zu spielen, Ballverluste zu minimieren und so das Gesamtkonstrukt zu stabilisieren. Kreativität und die Einleitung eines schnellen Umkehrspiels gehören definitiv nicht zu seinen Stärken. Übertrieben gesagt: Er wäre zwar technisch in der Lage, das Spiel schnell zu eröffnen, das große Auge dafür besitzt er jedoch nicht. Das wäre dann eher die Aufgabe eines Ekici / Hunt vor ihm oder eines Ignjovski, der auf diesem Gebiet stärker erscheint. Und ich denke, dass es später auch darauf hinauslaufen wird. Ich selbst sehe CF als rechten Mittelfeldspieler, der mMn in der Werder - Raute am besten auf der halbrechten Position aufgehoben wäre. Was seine Schnelligkeit betrifft: Auch ohne Verletzung gehört CF vielleicht ins obere Mittelfeld. Auf der Außenposition hat man es aber oft mit den schnellsten Spielern des Gegners zu tun, sodass auch ein CF hin und wieder überlaufen werden konnte. So etwas kompensieren gute Spieler durch ein überragendes Stellungsspiel, auf der 6 sind aber 1.) die Räume in der Regel enger und ein Tempolauf durch die Mitte seltener und 2.) kann eine gute Harmonie mit dem 2. 6er / ein weiterer schneller Abräumer o.ä. für die Bereinigung brenzliger Situationen sorgen.

Übrigens: Hennes Aussage nach, müsste Deine Aussage Mick Quatsch sein. Denn Einsatz (und Laufbereitschaft) wollte Henne nicht als Gründe für das gute Spiel von CF hören! Das war seine Aussage mir gegenüber &#8222;jetzt komm mir nicht mit Einsatz und dass er gut spielt&#8220;...

Weil auch das pauschales Gedöns und blabla ist, dass jeder Trainer von seinen Spielern einfach verlangen kann, ohne es extra fordern zu müssen. Wenn ein Trainer so etwas explizit verlangen muss, läuft in der Truppe eh etwas schief. Wenn ein Spieler ackert, kämpft und rennt, aber trotzdem auf seiner Position nichts auf die Kette bekommt, dann lautet das Fazit: Er war stets bemüht... Auf deutsch: ungenügend.

Ich bilde mir meine Meinung aufgrund viel Fachliteratur, Kommentare, Traineraussagen und eigenem Verständnis. Ihr wollt mir einen Schuh anziehen, der nicht passt! Also lasst es!

Na jetzt bin ich auf die Quellenangaben aber gespannt wie ein Flitzebogen. Vor allem die Fachliteratur würde mich brennend interessieren.


Dito.
 
War das Spiel also für TS und/oder für die Mannschaft eine Lehre? Diente es nicht dem Gesamtfindungsprozess? Es ist erstaunlich wie sehr dies für dich festzustehen scheint obwohl du dafür eigentlich nicht genug Informationen haben kannst.
...denn das was du schreibst ist KEIN unumstößlicher Fakt.
Ist es nicht :tnx:, was allerdings fakt ist, dass wir mit der Vorgehensweise wie gegen Lautern und in Leverkusen nun wieder zweimal erfolgreich waren. Nichts anderes habe ich im zitierten Beitrag ausgedrückt.

TS selbst sprach die Balance nach dem Freiburg - Spiel an. Insofern war es eine Lehre. Vor allem dass Schaaf nicht wie sonst nach solchen Spielen den üblichen Quatsch wie "wir haben uns nicht für hohen Aufwand belohnt" oder "hatten keine Klarheit in den Aktionen" von sich gegeben hat, sondern in der Tat die Dinge, die falsch liefen, ansprach, hätte ich in Bezug auf die kommenden Spiele anders werten können. Okay, insoweit war die Panikattacke vielleicht diesmal übertrieben. Kommt halt vor, wenn man sich die Vergangenheit vor Augen führt.

Und zum Thema nicht verstehen.......
Ich verstehe Deine Argumentation auch nicht!Natürlich: Laufbereitschaft und Einsatz gehören auch zur Position des Sechsers. Aber was nützt mir der laufbereiteste Sechser, wenn er im Spiel nach vorne gar nicht umschalten kann? Was nützt er mir, wenn er keine Offensivqualitäten hat? Was nützt er mir, wenn er nur nach vorne rennt und das Verteidigen vergisst? Was ist also an meiner Aussage unfug!
Zu den Fragen - was es nützt, konnten wir in den letzten Spielen beobachten - der Beitrag für ein stabiles Mannschaftsgefüge.

Nur was hat das jetzt mit dem zu tun, was ich als Unfug bezeichnete? Ging es doch darum...
Eine gelernte Offensivkraft kann Bälle verteilen. Eine Offensivkraft hat das Auge für die Mitspieler (wer geht welchen Weg, Laufwege allgemein). Sein Können als Verteidiger mit seiner damaligen Position als Offensivkraft in Verbindung gesetzt, ergeben sein jetziges sehr starkes Spiel!
... und das (fettmarkiertes) ist Unfug, da es quasi einer Gesetzmäßigkeit für "gelernte Offensivkräfte" gleichkommt, denn Du beziehst es ja nicht auf Fritz allein.

Hier werden jetzt plötzlich viele Fragen gestellt, die (womöglich?) eine Sicht der Dinge des Fragestellers erklären sollen, aber keine Aussage bilden, dennoch konträr einer anderen Aussage stehen sollen, obwohl der Bezug fehlt. :confused: :confused:

Siehst Du Blacki, und so entsteht der Eindruck, dass etwas nicht verstanden wird. ;)

Mir scheint wirklich ein grundlegender Systemwechsel bei TS in dieser Saison stattgefunden zu haben.
Dein Wort in des Schaaf`s Ohr. :thumb: :svw_applaus:
 
Konkret zum Freiburgspiel bedeutet dies für mich: Woher um alles in der Welt willst du wieder wissen mit welcher Grundausrichtung TS dieses Spiel angegangen ist oder ob die Mannschaft die Vorgaben in einem einzelnem Spiel einfach nicht umgesetzt hat? Weil dies in der Vergangenheit öfter mal so war? Das beweist für dieses einzelne Spiel rein gar nichts. Ich kann mich nur an einen mit der Defensivarbeit nach dem Spiel sehr unzufriedenen Coach erinnern. Nicht alles ist immer auf die gleichen Fehler von TS zurückzuführen, du scheinst diese Möglichkeit aber gar nicht mehr zu sehen.

:tnx::tnx:
Die Ausrichtung war sicher etwas offensiver als auswärts gegen Leverkusen, was aber auch einfach in der Natur der Sache liegt, dass man ein Heimspiel gegen Freiburg etwas anders angeht, als ein Auswärtsspiel in Lev.
Dennoch bin ich auch der Meinung, dass die taktische Grundausrichtung nicht völlig anders war, als in den 4 anderen Bundesligaspielen. Die Spieler haben es gegen Freiburg defensiv einfach schlechter umgesetzt, weil man vielleicht dachte, gegen die wird es schon irgendwie reichen. Das war eine Kopfsache und keine taktische Fehlleistung. Man war nicht bereit, die Wege zu gehen und dem Mitspieler zu helfen. Das ist der momentane Grundstein des Erfolges.
 
Was viele offenbar nicht verstehen: Solche Spiele wie in Leverkusen mit dieser Ausrichtung dienen dem Gesamtfindungsprozeß. Solche wie das gegen Freiburg mit Sicherheit nicht oder insofern, dass es eine Lehre ist. Glücklicherweise war es diesmal genau das, auch für TS.

Was viele offenbar nicht verstehen:

Im Prinzip dienen alle Spiele in gewisser Weise dem Gesamtfindungsprozess! ;)
 
Euphorie ist ja etwas schönes, aber ein wenig Sinn für die Realität auch. :rolleyes:

Ich freue mich sehr, dass Werder jetzt mit Schaaf anscheinend die Kurve bekommt. Sieht nach fünf Spieltagen sehr gut aus. Aber aus den Erfahrungen mit der "Wundertüte Werder" bin ich noch vorsichtig optimistisch. Und selbiges gilt auch für meine Meinung, ob mit Schaaf verlängert werden sollte oder ob es nicht doch mal Zeit für einen neuen Trainer ist.


Dann nenne mir mal einen besseren Trainer(Bundesliga) wie Thomas Schaaf!
Wieso wollen einige User, nächste Saison einen Neuen Trainer? Bei uns in der Firma Arbeiten H?V, Bayern, Schalke... Fans, die lachen sich kaputt wenn sie in unseren TS Thread reinschauen.
 
Weil es womöglich mit einem anderen Trainer besser gehen könnte? Oder kann man das generell ausschließen?

Generell nicht. Irgendwann werden wir einen anderen Trainer haben. Im Moment halte ich KATS für das beste Team für unseren Verein, also auch Schaaf als Trainer. Bei ihm wissen wir, dass wir Erfolg haben, bei anderen Trainern wüssten wir es nicht. Warum sollten wir uns jetzt "ins Ungewisse stürzen"? Mit einem Umbruch innerhalb der Mannschaft gehen wir im Moment schon ein Risiko ein. Was passieren kann, wenn man alles umkrempelt, sehen wir gerade beim HxV. Möchtest Du das ?

Nein, ich bewertete die Arbeit von TS und habe lediglich andere ebenfalls nicht unerfolgreiche Duos aufgezählt.

Du hast mich gefragt, warum ich über Zorc/Klopp spekuliere, obwohl es hier nur um Schaaf geht. Jetzt gestehst Du, dass Du selbst von Duos gesprochen und damit argumentiert hast. Es ist extrem schwierig, wenn Du hier ständig die "Diskussions-Ebenen" wechselst. Das hat nichts mit eienr sachlichen Diskussion zu tun.

Und warum bewertest du die letzten 10 und nicht beispielsweise die letzten 2, 3 oder 4 Jahre?

Die letzten 2 Jahre sind in den letzen 10 Jahren inbegriffen. Wenn man die Konstanz (Nachhaltigkeit) von Trainerleistungen beurteilen will, muss man mehr als 2 Jahre betrachten. Mein Argument war ja gerade, dass Schaaf die KOnstanz lange bewiesen hat, andere Trainer (Klopp, Tuchel, Slomka, Dutt) eben noch nicht.

Nein, denn das Talent dieser Spieler haben auch andere Vereine wie bspw. 1860, Twente, Inter, Milan oder der FC Genua schon entdeckt. Scheint also jetzt nicht die übermäßig galaktische Leistung gewesen zu sein. Wichtiger ist, dass diese auch charakterlich passen oder geformt werden können. Da scheint immerhin eine Verbesserung bei der Spielerfindung / -entwicklung eingetreten zu sein. CA hatte auch Talent, hat aber halt nicht funktioniert. Aber nach einigen wenigen Spielen kann man wohl noch kaum zuverlässige Prognosen tätigen, auch wenn die Ansätze bei diesen dreien (Arnautovic, Ignjovski, Papastathopoulos) zumindest außergewöhnlich vielversprechend sind.

Ein Proficlub wird in den seltensten Fällen der erste Verein sein, der ein Talent entdeckt. In der Regel nur, wenn der Spieler schon in der Jugend hier spielt. So what? Das Beispiel Özil zeigt doch deutlich, dass die Auffassungen über das tatsächliche Leistungsvermögen bei den Vereinen (hier Schalke und Werder) häufig unterschiedlich eingeschätzt wird. Ähnliches galt für Micoud, Diego usw. Es spricht doch für Werder und KATS, dass diese Spieler sich hier so entwickelt haben, oder?


,.

Kann es sein, dass Deine Zitierweise auch nicht immer funktioniert? Du hast in Beitrag 25333 unten fälschlich mich zitiert, obwohl der Beitrag von jemand anderem stammt!
 
:tnx:

Liegen hier komplett auf einer Wellenlänge. Verstehe aber nicht, dass ein User, der in aller Regel konsequent seine Meinung vertritt und mit Argumenten untermauert, für seine keinesfalls aberwitzige Meinung, dass TS möglicherweise im Moment der Richtige, aber nach Vertragsende vielleicht eben nicht mehr, dermaßen aggressiv angegangen wird.

Nicht, dass wir uns falsch verstehen. Ich für meinen Teil bin immer noch von diesem Trainer überzeugt. Ich sprach nur davon, dass es aus verschiedensten Gründen Leute gibt, die da noch ihre Zweifel hegen. Man muss aber weder die eine Fraktion, noch die andere Fraktion, als Ahnungslose deklarieren, nur weil es dort verschiedene Meinungen gibt. Ich für meinen Teil, kann die Zweifel nachvollziehen, auch wenn ich da anderer Meinung bin.

P.S. genau das, was Blacki schon so treffend formuliert hat, habe ich damit gemeint, als ich schrieb, dass es DEN Trainer Schaaf eben nicht gibt, da auch er, bzw. seine Arbeit, ständigem Wandel unterworfen ist und ich meine, erkennen zu können, dass er aus vergangenen Fehlern, insbesondere aus dem letzten Jahr, gelernt hat. Indirekt hat er das selbst auch schon gestern bei Sky90 verlautbaren lassen, als er sagte "die vergangene Saison hat uns viel gegeben".
 
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