Rauchbombe im Block...

Bleibt immer noch das Problem, dass sich sowas nicht durchsetzen lässt, wenn im Moment nur Verantwortungslosigkeit demonstriert wird. Will man sowas wirklich durchsetzen, müssten ALLE Ultra-Gruppierungen an einem Strang ziehen und Pyros ne Weile aussetzen, mindestens für 1-2 Jahre. Halt demonstrieren, dass man das Gesetz respektiert.

Dazu stellt sich mir halt immer noch die Frage, warum man sich so auf Pyro fixiert. Man kann Traditionen auch mal brechen und durch neue ersetzen. Es gibt soviele Möglichkeiten LEGALE Choreos zu machen. Selbst für Rauchbomben gibt es die Alternative Nebelmaschine z.B., die nicht gesundheitsschädigend ist.
 
@campino

Ich hab jetzt keine lust Dir das rauszusuchen, frag einen Ultra oder jemaden, der sich mit Fangeschichte besser auskennt.

Das wäre mal eine Chance für dich gewesen, irgendwas von deinen Behauptungen zu belegen...

Ich meinte die ganz normalen, besoffenen Menschen, die ihre Böller in die Menge werfen oder in bestimmten Stadtteilen die Raketen horizontal in Richtung anderer Menschen abfeuern.

Was ja total erlaubt ist... :stirn:
 
Aber war es nicht genau das Argument, dass man Pyro nicht legalisieren dürfe, weil man damit Schindluder treiben kann? Dann darf man auch keine Böller zulassen, die sind sehr gefährlich.
 
Aber war es nicht genau das Argument, dass man Pyro nicht legalisieren dürfe, weil man damit Schindluder treiben kann? Dann darf man auch keine Böller zulassen, die sind sehr gefährlich.
Sind sie doch auch. An Silvester gibt es eine weltweite Ausnahmeregelung. Hier in Deutschland halt zwischen 18 und öhm ka 2? Uhr. Dass es saugefährlich ist, beweist Silvester ja auch Jahr für Jahr mit tausenden Verletzten und hunderten Toten.
 
Achso, jetzt verstehe ich: Du willst ernsthaft behaupten, dass Pyro nicht zu einer gewissen Tradition oder Fankultur dazugehört? Na gut, das ist mir zu blöde um darauf einzugehen.

Dann hast du es falsch verstanden. Ich weiß nicht, seit wann Pyro zur Fan-Tradition gehört. DU weißt anscheinend dass sie dazu gehört, und deswegen wollte ich von dir wissen, seit wann... natürlich belegt mit einer glaubwürdigen Quelle.
 
Die Ultrà-Bewegung hat ihre Wurzeln im Italien der frühen 1950er und 1960er, als sich erstmals „fußballverrückte“ Jugendliche in Gruppen zusammenschlossen, um ihre jeweiligen Lieblingsmannschaften gemeinsam organisiert zu unterstützen. Der Name der Bewegung geht angeblich auf eine italienische Zeitung zurück, die Anhänger des FC Turin als Ultrà bezeichnete, als diese nach dem Spiel einen Schiedsrichter bis zum Flughafen verfolgten.[1] Zudem entspringt das Wort Ultra dem Lateinischen und bedeutet auf Deutsch darüber hinaus. Wo und wann genau die erste Ultràgruppierung in Erscheinung getreten ist, lässt sich nicht mit Sicherheit feststellen. Jedenfalls zählen wohl die Ultras Fedelissimi Granata (gegründet 1951) aus Turin und Ultras Sant Alberto aus Genua zu den ersten Ultras in Italien. Graffiti von Ultrà-Gruppierungen an Genuas Hauswänden aus dem Jahr 1968 bilden ebenfalls einen Beleg für das Ent- und Bestehen der Ultrà-Bewegung.[2]

In den Anfangsjahren waren es nur relativ wenige Jugendliche und Erwachsene, die sich aber mit Hilfe von Balkenschals, Trommeln, Choreografien und Feuerwerken von den anderen Tifosi unterschieden. Die Ultràs organisierten dann auch ihre ersten gemeinsamen Auswärtsfahrten, Choreografien und diverse Vereine. Die Bewegung breitete sich jedoch rasch aus, und in weiten Teilen Europas bildeten sich entsprechende Gruppierungen.



Es wurde also bereits in den Anfangsjahren der Ultra-Bewegung Pyrotechnik verwendet.
 
Die Ultrà-Bewegung hat ihre Wurzeln im Italien der frühen 1950er und 1960er, als sich erstmals „fußballverrückte“ Jugendliche in Gruppen zusammenschlossen, um ihre jeweiligen Lieblingsmannschaften gemeinsam organisiert zu unterstützen. Der Name der Bewegung geht angeblich auf eine italienische Zeitung zurück, die Anhänger des FC Turin als Ultrà bezeichnete, als diese nach dem Spiel einen Schiedsrichter bis zum Flughafen verfolgten.[1] Zudem entspringt das Wort Ultra dem Lateinischen und bedeutet auf Deutsch darüber hinaus. Wo und wann genau die erste Ultràgruppierung in Erscheinung getreten ist, lässt sich nicht mit Sicherheit feststellen. Jedenfalls zählen wohl die Ultras Fedelissimi Granata (gegründet 1951) aus Turin und Ultras Sant Alberto aus Genua zu den ersten Ultras in Italien. Graffiti von Ultrà-Gruppierungen an Genuas Hauswänden aus dem Jahr 1968 bilden ebenfalls einen Beleg für das Ent- und Bestehen der Ultrà-Bewegung.[2]

In den Anfangsjahren waren es nur relativ wenige Jugendliche und Erwachsene, die sich aber mit Hilfe von Balkenschals, Trommeln, Choreografien und Feuerwerken von den anderen Tifosi unterschieden. Die Ultràs organisierten dann auch ihre ersten gemeinsamen Auswärtsfahrten, Choreografien und diverse Vereine. Die Bewegung breitete sich jedoch rasch aus, und in weiten Teilen Europas bildeten sich entsprechende Gruppierungen.



Es wurde also bereits in den Anfangsjahren der Ultra-Bewegung Pyrotechnik verwendet.

Danke... wenigstens einer, der hier Behauptungen belegen kann :)
 
Das betrifft gerade Kinder, Rentner und Behinderte, die sich nun einmal auch gerne mal im Stehbereich aufhalten.

Das Diskussionsniveau hat merklich Fahrt genommen, das gefällt mir.

@ Eisbär:
Das aber finde ich unverantwortlich. Man weiß doch, wie eng es zugehen kann im Stehblock bei einem Torjubel oder wenn man sich über Entscheidungen auf dem Spielfeld ärgert, der Platz für jeden kleiner wird. Da können Kinder, Rentner und Kranke nicht mit halten. Wieso geht man trotzdem in den Stehblock? Das will mir nicht einleuchten.
 
Unverantwortlich sind die, die zündeln und nicht die vermeintlichen Opfer. Die Schuldfrage bei anderen zu suchen, die genauso ein Recht auf den Stehbereich haben, wäre eine schiere Frechheit. ;)

Natürlich ist die Frage berechtigt, aber das Anrecht auf einen Stehplatz hat jeder und da erwartet man Sicherheit. Genauso ich als Asthmatiker. Ich supporte gerne im Stehbereich. Muss ich deswegen mit Rauchbomben leben und halb ersticken?
 
Unverantwortlich sind die, die zündeln und nicht die vermeintlichen Opfer. Die Schuldfrage bei anderen zu suchen, die genauso ein Recht auf den Stehbereich haben, wäre eine schiere Frechheit. ;)

Natürlich ist die Frage berechtigt, aber das Anrecht auf einen Stehplatz hat jeder und da erwartet man Sicherheit. Genauso ich als Asthmatiker. Ich supporte gerne im Stehbereich. Muss ich deswegen mit Rauchbomben leben und halb ersticken?

Du verkennst hier, dass ich Pyro und Sonstiges nicht genannt habe als Gefährdungsgrund für die betreffende Personengruppe. Ich meine doch nur alleine durch das Gedränge und das Hüpfen, Hochspringen und sowas.
 
Ich hab bisher immer ruhigere Zonen weiter hinten gefunden. War aber bisher nur in Gelsenkirchen, Hannover, Hamburg, Dortmund, Bochum und Wolfsburg, dort allerdings regelmäßig.

Aber ist ja auch egal, das ist ja deren Sorge. Mit Gehüpfe etc. rechnet man nun wirklich.
 
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