Ich selbst habe mehrere Arbeitskollegen, die auch völlig überlastet sind. Trotzdem geben sie keine Aufgaben oder Arbeit an andere ab sondern wollen alles irgendwie noch selbst hinkriegen. Nervlich sind sie bald ein Wrack. Ich verstehe das ja auch nicht (und mir würde das auch nicht passieren), aber Menschen sind nunmal verschieden...
Gruß vom
Werder-Oldie
Ich kann Deine Argumentation, auch bezüglich Deines letzten Posting durchaus nachvollziehen.
Ich habe bereits vor etlichen Wochen darauf hingewiesen, dass es mir ein Rätsel ist, wieso sich Klaus ob der arbeitlichen Mehrbelastung und der privaten Schicksalsschläge nicht dazu durchgerungen hat, Aufgaben abzugeben, um überhaupt wieder die mentale Grundlage schaffen zu können, seinem Kerngeschäft, seiner ehemaligen großen Stärke, die inzwischen für jeden sichtbar zur großen Schwäche geworden ist, adäquat und zum Wohle des Vereins nachzugehen.
In der Tat sind Menschen verschieden, aber inzwischen geht es hier um die Existenz des Vereins und die grundlegenden Perspektiven für die nächsten Jahre. Insofern befinden wir uns inzwischen in einer Situation, in der man keine große Rücksicht mehr auf vergangene Leistungen und Meriten sowie private Schicksale mehr nehmen darf. Wenn ein Allofs aber weiterhin derart stur und wenig effektiv weitermacht, kann ich darin keine positive Perspektive mehr erkennen, weder für ihn persönlich, geschweige denn für den Verein.
Gerade wenn man sich so manches Statement von Allofs vor Augen führt, diese Dünnhäutigkeit, diese unsinnigen Harakiri-Aktioen wie das Einfrieren der Gehälter, das öffentliche Abkanzeln und Nachtreten bezüglich Almeida, die fundamentale Kritik an der Mannschaft, gepaart mit der Aussage, dass er Kritik an seiner Arbeit als "ungerecht" empfände, dann ist das nicht mehr der smarte, starke, souveräne Allofs vergangener Tage, sondern eher ein unbeirrbarer Sturkopf, der ein echtes Sicherheitsrisiko für den gesamten Verein darstellt.
Von daher plädiere ich weiterhin vehement dafür, Allofs schnellstmöglich, als Sportdirektor zu entlassen, wenn er denn nicht endlich freiwillig die Konsequenzen zieht.
Es gibt sicherlich ebenso wichtige Dinge, um die sich Allofs innerhalb des Vereins kümmern kann, ohne aber diesem permantenten Dauerdruck ausgesetzt zu sein, der in der jetzigen Situation seiner Psyche und Gesundheit, aber insbesondere auch dem gesamten Verein eher Schaden zufügt, als Nutzen.