Sammelthread - Fußball-Webseiten / Fanzines / Fan-Newsletter / Blogs

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Sofa-Experte
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Hallo,
wir, das Werderblog.net-Team, suchen Werder Fanclubs aus ganz Deutschland die Lust haben sich auf dem Blog, in einer "kleinen" Serie, etwas selbst darzustellen.
Wir wollen so vielen Werder Fans die Möglichkeit bieten sich einem Fanclub anzuschließen und so mehr Bekanntschaften rund um unseren Verein kennen zu lernen.
Das Hauptaugenmerkt liegt dabei auf Fanclubs die sich nicht in unmittelbarer Nähe zu Bremen befinden.

Zu dem entsprechenden Beitrag geht es hier:
http://www.werderblog.net/2008/10/30/werder-fanclubs/

lg patrick
 
Ich würde gerne meinen aktuellen Blogeintrag hier mal zur Diskussion stellen.
Nein, es geht nicht darum, für meinen Blog zu werben, sondern darum, dass mich interessiert, wie andere Fans dazu stehen, bzw. welche Ansichten geteilt werden, welche nicht...
Mir ist klar, dass ich vermutlich nicht alle auf meiner Seite haben werde und das ist auch okay ;) aber ich würde mich über einen regen Meinungsaustausch freuen! :)

Es gibt Situationen, da fragt man sich als geneigter Fußballfan: ist man wirklich Fan? Was macht DEN Fan eigentlich aus? Wann ist man Fan, wann nicht? Ist man vielleicht viel mehr Kunde, als Fan? Oder gar ein Erfolgsfan?
Fangen wir doch mal beim Anfang an…

1. ich trage einen Schal meines Verein, das Logo prangt auf meinem Uniordner und meine Tasche ist nicht aus Zufall grün! Gut, das macht mich nicht zum Fan - aber damit zeige ich wohl schon mal meine Sympathien zum Verein.
2. wenn meine Mannschaft spielt, bin ich 90 Minuten (und unter Umständen darüber hinaus) nicht ansprechbar. Ich verwandel mich in ein emotionales Etwas, schimpfe, fluche, jubel, freue mich… neuerdings meist alles auf einmal! Klingt doch auch ziemlich “fan-ig”, oder?
3. Ich verfolge jeden Tag die aktuellen Entwicklungen, tausche mich mit anderen Fans aus, bin sogar Vereinsmitglied - nehme also auch am “alltäglichen Fußballeben” teil… macht ja nun auch nicht jeder!
4. Mein Wochenende (oder halt mein Tag) ist gerettet, wenn wir gewinnen, schön gespielt haben und sonst auch alles gut lief. Dementsprechend bin ich ein echter Muffelkopf und nahezu unerträglich, wenn’s Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) lief (NEIN, an dieser Stelle gibt’s keine Beispiele - die verdränge ich lieber!) und würde mich dann am liebsten immer im Bett verkriechen! Der neutrale Fußballgucker an sich würde da ja wohl nicht so weit gehen, oder?
5. Wenn ich von meinem Verein rede, rede ich von “wir”… wir haben’s versemmelt, wir haben gewonnen, wir standen hinten schlecht, wir… was auch immer. Ich identifiziere mich mit meinem Verein, ich stehe hinter den Jungs, egal, wie die derzeitige Situation gerade ist - Fan, oder?

So, ich finde, das sind fünf ganz schlagkräftige Argumente dafür, warum ich mich als Fan bezeichne. So, warum nun die Frage nach Fan oder Nicht-Fan?

1. ich bin nicht seit meiner Geburt Fan meines Vereins. Genau genommen erst seit etwa zwei Jahren! BÄM - kein richtiger Fan?
2. ich gehe nicht jede Woche ins Stadion. Genau genommen habe ich meinen Verein erst zwei Mal live kicken sehen! BÄM - durchgefallen?
3. ich schaue an so fast jedem Spieltag der BuLi die Konferenz, weil ich mich auch für alle anderen (zumindest die meisten) Spiele interessiere. BÄM - kein Rückhalt für die eigene Mannschaft?
4. es gibt keinen speziellen Verein, den ich nicht leiden kann, der in direktem Zusammenhang mit meinem Verein steht. Anders gesagt: der HSV ist mir egal, Bayern genauso. Und - OH JE - ich halte zu jeder deutschen Mannschaft, wenn sie international spielt, weil die Punkte wichtig sind! BÄM - unten durch?
5. ich verabscheue keinen einzigen Spieler, weil er nicht mehr bei meinem Verein spielt. Ja, ich habe eine durchaus nicht gute Meinung über gewisse Stürmer, aber das ist etwas, was ich oberflächlich gesehen beurteile und nie soweit gehen würde, von Hass zu sprechen (wie auch, ich kenne keinen der Spieler persönlich!) und - OH MEIN GOTT - ich kann sogar für ihn klatschen, wenn er in der Nationalmannschaft trifft. BÄM - Ketzer?
6. ich würde nie im Stadion meine eigene Mannschaft auspfeifen! Ja, ich glaube auch, dass man als Fan Kritik üben muss und es ist wahrlich nicht immer alles gut, was die Mannschaft macht - aber auspfeifen kommt für mich genauso wenig in Frage, wie das Stadion vorzeitig verlassen, Spieler beleidigen, oder mich gar über eine Niederlage freuen! BÄM - falsch?

Dass ich die sechs Fragen alle mit “nein” beantworten würde dürfte klar sein - aber manchmal fragt man sich eben doch: Bin ich nun Fan? Oder bin ich nur Kunde, jemand, den andere nie als Fan akzeptieren würden? Muss ich überhaupt von anderen als Fan akzeptiert werden? Kann ich nicht einfach so Fan sein, wie ich es für richtig halte?

Fragen über Fragen - und am Ende steht, für mich, die Antwort: Fan oder Nicht-Fan, das ist hier NICHT die Frage!

/discuss
 
Ich bin ein echter fan!

seit einem jahr werder. davor bayern, hamburg, schalke, dortmund, stuttgart. kein erfolgsfan!
 
Also das Fan sein oder nicht Fan sein sollte man für sich selber definieren.
Eine allgemeine und für alle akzeptable "Definition" wird es nicht geben.

Jeder sollte auf seine Art und Weise und wie er es für richtig hält den Verein unterstützen.

Die Definition würde auch nicht in die Richtigung laufen, wer ist Fan und wer nicht, sonder auch wer ist ein "besserer" Fan und wer nicht.

Ist der jenige ein "besserer" Fan, der 3 mal mehr im Stadion war?

Man sollte da nicht auf Meinungen und Äußerungen anderer achten, sondern wie erwähnt, sich sein eigenes Bild machen.
 
also ich denke man kann die oben gennanten Argumente nicht alle so einfach als Fan-like abstempeln. Jeder hat einen anderen Charakter, geht anders mit Niederlagen um etc., ist halt so. Andere können aufgrund ihres Wohnortes nicht so oft ins Stadion, haben kein Geld für Premiere,...

Ich persönlich bin seit der Saison 2005/2006 Werder Fan, ich hatte davor meine Sympathien auf der dunklen Seite der Macht (;)) Man kann jetzt sagen, ja sicher, isn Erfolgfan, aber so ist das nicht. Ich interessiere mich im Grunde erst seit Ende 2004 so für Fussball, das ich die Bundesliga verfolge, mich die Nachrichten aus dem Fussball interessieren usw.
Aufgrund meiner Nachbarschaft in der viele Bayern Fans waren wollte ich damals nicht als einziger Werder "Fan" sein. Mein Vater ist nämlich Werder Fan, wurde in Bremen geboren, halt ein richitger Bremer und er wollte halt immer das ich auch Werder Fan bin. Er scheiterte bis dahin aber, da ich von Fussball keine Ahnung hatte, wiklich null. Auf jeden Fall hatte ich mich dann so 2004 für Fussball interessiert, da war ich dann 12. Anfang der Saison 05/06 sind wir dann gegen Stuttgart ins Stadion gegangen, ich dachte, ja mal nen Bundesligaspiel liver erleben is bestimmt cool. Und ich komm ins Stadion, die Ostkurve singt/schreit einem entgegen, man merkt diese Begeisterung und ich wusste ab dem Moment, die Jahre dich ich im Bauern Trikot rumlief warn Verschwendung. Seitdem geh ich so oft wie möglich ins Stadion, bin Mitglied, bei der Staybluecommunity bin ich als "Werderaner" bekannt und wenn Lehrer über Werder reden wollen bin ich erster Ansprechpartner. Und auf jeden Fall gilt für mich, den Rest des Lebens Grün Weiß, mit dem geschwungenen W auf der Brust :svw_applaus:
 
wer meint denn,daß recht und die glaubwürdigkeit zu besitzen, sowas beurteilen zu dürfen ? sicher gibt es sogenannte erfolgsorientierte fans die keiner mag aber is doch egal was andere machen, hauptsache man fühlt sich selbst als vollwertiges mitglied einer z.B. grün-weißen gemeinschaft. leute die glauben,sie sind die besten fans, nur weil sie ne dauerkarte besitzen und/oder seit 1899 werder-fan sind, ham genauso einen an der waffel wie sogenannte erfolgsfans. fussball sollte die schönste nebensache der welt sein. ich bin 100% werderfan aber meine familie is mir wichtiger. kein werderspiel macht mich so glücklich wie das lächeln meines kleinen sohnes. bin ich jetzt ein mitläufer ??? ich meine nein. was andere denken is mir absolut sch...egal.
 
Netter Thread. Hier mal meine Sichtweisen.

1. ich trage einen Schal meines Verein, das Logo prangt auf meinem Uniordner und meine Tasche ist nicht aus Zufall grün! Gut, das macht mich nicht zum Fan - aber damit zeige ich wohl schon mal meine Sympathien zum Verein.

Ich habe einen grün-weißen Schal, der muss reichen. So Schals, wo Titel oder Ergebnisse draufstehen, sind nichts für mich: Halte ich für überzogenen Kommerz.

2. wenn meine Mannschaft spielt, bin ich 90 Minuten (und unter Umständen darüber hinaus) nicht ansprechbar. Ich verwandel mich in ein emotionales Etwas, schimpfe, fluche, jubel, freue mich… neuerdings meist alles auf einmal! Klingt doch auch ziemlich “fan-ig”, oder?

Übereinstimmung: Auch wenn ich es bei mir selbst so nicht feststelle, ist es angeblich bei mir ähnlich. Sagen zumindest die Leute, mit denen ich zusammen Fussball schaue.

3. Ich verfolge jeden Tag die aktuellen Entwicklungen, tausche mich mit anderen Fans aus, bin sogar Vereinsmitglied - nehme also auch am “alltäglichen Fußballeben” teil… macht ja nun auch nicht jeder!

Nächste Übereinstimmung: Bin Mitglied und verfolge ebenfalls (sofern möglich) täglich die aktuellen Entwicklungen.

4. Mein Wochenende (oder halt mein Tag) ist gerettet, wenn wir gewinnen, schön gespielt haben und sonst auch alles gut lief. Dementsprechend bin ich ein echter Muffelkopf und nahezu unerträglich, wenn’s Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) lief (NEIN, an dieser Stelle gibt’s keine Beispiele - die verdränge ich lieber!) und würde mich dann am liebsten immer im Bett verkriechen! Der neutrale Fußballgucker an sich würde da ja wohl nicht so weit gehen, oder?

Ist bei mir nahezu identisch: Ich freue mich natürlich, wenn wir schön spielen, an erster Stelle steht aber für mich eindeutig der Sieg. Wenn wir verlieren, bin ich erstmal bedient. Wenn wir in einer Art und Weise, wie zuletzt gegen Athen untergehen, zieht sich dieser Zustand manchmal über Wochen hin...

5. Wenn ich von meinem Verein rede, rede ich von “wir”… wir haben’s versemmelt, wir haben gewonnen, wir standen hinten schlecht, wir… was auch immer. Ich identifiziere mich mit meinem Verein, ich stehe hinter den Jungs, egal, wie die derzeitige Situation gerade ist - Fan, oder?

Übereinstimmung: Das mit dem "wir" passiert mir auch ständig.


1. ich bin nicht seit meiner Geburt Fan meines Vereins. Genau genommen erst seit etwa zwei Jahren! BÄM - kein richtiger Fan?

Ich bin seit der Saison 1985/86 Werderfan. War seinerzeit allerdings auch schon 8 Jahre alt - bin also, ähnlich wie Du, ebenfalls nicht von Geburt an Werderfan. Hängt damit zusammen, dass ich aus keiner fussballbegeisterten Familie stamme, sondern über den zweiten Bildungsweg (die Panini-Sammelalben) zum Fussball gekommen bin. Werderfan wurde ich übrigens nicht in erster Linie wegen des Erfolgs, sondern gemäß dem Motto: Support your local hero.

2. ich gehe nicht jede Woche ins Stadion. Genau genommen habe ich meinen Verein erst zwei Mal live kicken sehen! BÄM - durchgefallen?

Jede Woche gehe ich auch nicht ins Stadion. Aber ich denke schon, dass ich seit Mitte/Ende der 80er pro Saison mindestens 10 Spiele meines SVWs mitverfolge. Auswärtsspiele nehme ich auch ab und zu mit. Bei der CL war ich letztes Jahr dabei, dieses Jahr habe ich mir aus finanziellen Gründen aber keine Tickets geholt (keine so schlechte Entscheidung im Nachhinein...).

3. ich schaue an so fast jedem Spieltag der BuLi die Konferenz, weil ich mich auch für alle anderen (zumindest die meisten) Spiele interessiere. BÄM - kein Rückhalt für die eigene Mannschaft?

Habe ich die Wahl zwischen Konferenz und dem Werderspiel, fällt meine Entscheidung eindeutig aufs Werderspiel. Sollte Bremen aber 10 Minuten vor Schluss bspw. mit 3:0 führen, dann wechsle ich auch schon mal zu den Clubs rüber, die aufgrund der Tabellensituation in direkter Konkurrenz zu Werder stehen.

4. es gibt keinen speziellen Verein, den ich nicht leiden kann, der in direktem Zusammenhang mit meinem Verein steht. Anders gesagt: der HSV ist mir egal, Bayern genauso. Und - OH JE - ich halte zu jeder deutschen Mannschaft, wenn sie international spielt, weil die Punkte wichtig sind! BÄM - unten durch?

Hier gibt es deutliche Unterschiede: Den HSV hasse ich über alles - da kommt kein anderer Verein nicht mal ansatzweise heran. Dann kommen in gebührendem Abstand: Schalke, Bayern, Hoffenheim und vielleicht noch Wolfsburg. Die Bayern sind übrigens bei mir ein zweischneidiges Messer: Hätten wir bspw. am Ende der Saison eine Situation, bei der Bayern, Schalke und Hoffenheim um die Meisterschaft spielen würden, wäre ich eindeutig für die Bayern. Dies hat zwei Gründe, zum einen bedeutet den Münchnern eine Meisterschaft nicht soviel, wie bspw. Schalke, und ist eher eine Routineangelegenheit, zum anderen ist es für mich schon eine Art gewohntes Leid, die Münchner am Ende einer Saison oben stehen zu haben. Sollte sich aber die Meisterschaft zwischen Bremen und Bayern entscheiden, dann schmettert den Münchnern mein vollster Hass entgegen. Parallel habe ich übrigens auch noch Projekte am Start, wie z. B. keine Deutsche Meisterschaft für Schalke auf ewig und keine Titel für den HSV. Du siehst, das Fandarsein ist kompliziert...

Zum Thema deutsche Mannschaften in internationalen Wettbewerben: Gegen den HSV, München und Schalke bin ich eigentlich immer. Bei anderen deutschen Vereien ist es situationsabhängig. Ausnahme bildet natürlich Bremen, die ich ausnahmslos immer unterstütze.

5. ich verabscheue keinen einzigen Spieler, weil er nicht mehr bei meinem Verein spielt. Ja, ich habe eine durchaus nicht gute Meinung über gewisse Stürmer, aber das ist etwas, was ich oberflächlich gesehen beurteile und nie soweit gehen würde, von Hass zu sprechen (wie auch, ich kenne keinen der Spieler persönlich!) und - OH MEIN GOTT - ich kann sogar für ihn klatschen, wenn er in der Nationalmannschaft trifft. BÄM - Ketzer?

Dein Standpunkt ist ohne jede Frage vernünftig, aber ich kann ihn (leider) seit ´nem guten Jahr nicht mehr teilen. Mehr möchte ich dazu aber nicht sagen...

6. ich würde nie im Stadion meine eigene Mannschaft auspfeifen! Ja, ich glaube auch, dass man als Fan Kritik üben muss und es ist wahrlich nicht immer alles gut, was die Mannschaft macht - aber auspfeifen kommt für mich genauso wenig in Frage, wie das Stadion vorzeitig verlassen, Spieler beleidigen, oder mich gar über eine Niederlage freuen! BÄM - falsch?

Auspfeifen kommt für mich im Stadion auch nicht in Frage. Kann schon mal passieren, dass ich ein wenig ungeduldig werde, wenns mal nicht so läuft und ungewollt dazu beitrage, dass ein Raunen durchs Stadion geht, aber bewusst die Mannschaft im Stadion auszupfeifen oder zu beschimpfen ist für mich ebenfalls keine Option, da es einfach kontraproduktiv ist. Über eine Niederlage des SV Werder Bremen habe ich mich noch nie gefreut - das macht ja ehrlich gesagt auch keinen Sinn.

Was das Vorzeitige verlassen des Stadions anbelangt: Mache ich auch sehr ungerne, aber der Gruppenzwang... Wir gehen immer mit drei oder vier Mann ins Stadion und ich bin offensichtlich der einzige, der die Spiele bis zum Ende sehen will. Schon ab der 75. Minute kommen die ersten Kommentare: "Sag Bescheid, wenn Du gehen willst", "Wenn wir eher losgehen, ist das Gedrängele nicht so groß", "Passiert doch eh nichts mehr" und jedesmal verhindere ich - unter zum Teil heftigsten Anfeindungen - mit meinem diplomatischen Geschick, dass wir frühzeitig das Weite suchen. Wenns nach meiner Gang gegangen wäre, hätten wir das Hoffenheimspiel beim Stande von 4:4 verlassen und das Dortmundspiel beim Stande von 1:2. Ein Dank, dass wir dank meiner weisen Voraussicht, das denkwürdige Ende besagter Spiele sehen durften, blieb natürlich aus.

Fragen über Fragen - und am Ende steht, für mich, die Antwort: Fan oder Nicht-Fan, das ist hier NICHT die Frage!

Richtig, die Frage stellt sich nicht. Da Du Dich als Fan fühlst, bist Du wohl auch einer. Wenn auch einer mit einer recht individuellen Philosophie (oder zumindest mit einigen alternativen Ansichten).;)
 
eigentlich kann das hier doch zu. darüber zu diskutieren ob man fan ist oder nicht ist total dämlich. genauso gut können wir darüber diskutieren ob man pommes mit majo oder mit ketchup isst.
 
Obwohl ich erst seid 3 Jahren Werder Fan bin, bin ich trotzdem ein richtiger Fan.
Ich finde, dass hängt nicht unbedingt von der Zeit wie lange man Fan ist oder davon, wie oft man ins Stadion fährt ab. Wenn man nicht in Bremen wohnt kann man eben nicht so oft dahin.
Aber egal, seiddem ich Werder Fan bin, bin ich richtig Fan!! Und das für immer! Als Fan geht man eben durch gute und schlechte Zeiten.
Ich stehe immer zu Bremen. Obwohl ich hier in einer Gegend wohne, wo es kaum Werder Fans gibt, dass hat damit ja auch gar nichts zu tun. Ich freue mich immer ins Stadion zufahren und in Bremen zu sein. Ich gucke auch die Spiele von Werder oder höre sie am Radio.
Aber ich finde, dass allein beschreibt einen Fan jetzt ja nicht. Ein Werder Fan muss ja nicht immer ins Stadion oder das Zimmer voller Poster haben...da kann man dann nicht sagen "Du bist kein richtiger Fan".
Das wichtigste ist, dass man Spaß daran hat. Auch wenn man nicht immer ins Stadion fährt...! Das man zur Mannschaft steht und gerne Werder Fan ist.
Einmal Werder Fan, immer Werder Fan! Und das gerne! Lebenslang Grün/Weiß!
 
Hier gibt es deutliche Unterschiede: Den HSV hasse ich über alles - da kommt kein anderer Verein nicht mal ansatzweise heran.

Hm, da hab ich mit dem auch im Forum vertretenen WeizenOlli schon drüber diskutiert... vielleicht liegt das tatsächlich an der eigenen Lokalität ;) Ich für meinen Teil krieg Ausschlag von Blau-Weißen... die haben mit Werder an sich nix am Hut, aber naja, ich krieg da eben echt... waaaaah ^^ Was vielleicht viel eher mit meinem Wohnort (Essen) zusammenhängt und mir dadurch vielleicht auch der HSV eher egal ist.
Wir brauchen net drüber reden, dass ich klar bei 'nem Derby mehr mitfieber und mir noch viel eher nen Sieg wünsche, aber so der altbekannte Hass... weiß net, ist irgendwie nicht da. Shame on me ;)

Zu der Sache mit der Konferenz gucken:
das liegt wohl zu 80% daran, dass mein Partner ein begeisterter "neutraler Gucker" ist (bzw. sein Verein nicht gleichzeitig mit uns spielt ;)) und zu 20% an meinem Interesse für die anderen Spiele. Man muss ja dann doch mal Kompromisse eingehn ^^
 
Sorry, irgendein Idiot hat sich mit meinem Namen angemeldet (woher mein mein Passwort) und schreibt überall nur Dünnpfiff.... Ahhhhhhhhhh
 
Meiner Beurteilung nach bist du ein bekennender Sympathisant, aber kein Werder-Fan, dafür aber ein Fan des Fußballs.

Punkt 2 der Fan-Argumente und Punkt 3 der Nicht-Fan-Argumente sind in meinen Augen ein bisschen widersprüchlich. Wie kannst du 90 Minuten beim Spiel mitfiebern und dich von Dr. Jekyll in Mr. Hyde verwandeln, wenn du die Konferenzschaltung vorziehst.
 
Ich bin seit 1988 Werder-Fan und hab Werder immer die treue gehalten, auch wenn "wir" 1999 viel durchmachen mussten und uns erst 2 Spieltage vor Schluß vor dem Abstieg gerettet haben. Aber ich bin auch großer Fan des schönen Fussballs. Ich spiele selber seit der Kindheit Fussball und schaue mir gerne Spiele anderer Mannschaften im Fernsehen an. Wenn ein deutscher Verein spielt, wünsche ich mir an erster Stelle einen Erfolg dieser und ein schönes Fussballspiel. Egal welcher Verein, so kann es sein dass ich Mittwochsabends bei einen Spielzug der Bayern mit der Zunge schnalze und am Samstag den Bayern nichts gönne. (national hat man seine Favoriten)

Für Werder habe ich viel investiert...Geld, Zeit, Nerven usw.
Nie würde ich für einen anderen Verein soetwas tun. Und so wird es immer bleiben auch wenn ich "nur" 2-3 mal im Jahr live im Stadion bin, würde ich mich als treuen Werderaner bezeichnen, den nur ich kann sagen für wem mein Herz schlägt.

In kurzen Worten :

Wer Fan einer Mannschaft ist, muss erstmal Fan dieser Sportart sein.
 
Für Werder habe ich viel investiert...Geld, Zeit, Nerven usw.
Nie würde ich für einen anderen Verein soetwas tun. Und so wird es immer bleiben auch wenn ich "nur" 2-3 mal im Jahr live im Stadion bin, würde ich mich als treuen Werderaner bezeichnen, den nur ich kann sagen für wen mein Herz schlägt.

Das kann ich so nur unterschreiben! :) Und mir ist durchaus bewusst, dass ich bei manchen nicht als Fan gelte... so isses dann halt, denk ich. :)

Zitat von Hansestädter;148741:
Wie kannst du 90 Minuten beim Spiel mitfiebern und dich von Dr. Jekyll in Mr. Hyde verwandeln, wenn du die Konferenzschaltung vorziehst.

Wie bereits geschrieben - ich schau gemeinsam mit meinem Mann, der nun mal sich generell für Fußball interessiert. Und für den gepflegten Fußballnachmittag geh ich in der Bundesliga diesen Kompromiss gerne ein!
 
Mein Senf

Fan ist:
- wer sich kein Werder-Spiel (auf welche Weise, also Stadion, Radio, Internet was auch immer) entgehen lässt, wenn irgendwie möglich
- wer dabei mit dem SVW mitfiebert und bei dem sich die Resultate auf die Stimmung auswirken
- wer sich mit der Arbeit und Außendarstellung des Vereins identifizieren kann (das geht natürlich nie komplett, aber in weiten Teilen)
- wer seinen Verein auch gegenüber anders Gesinnten verteidigt, auch in zahlenmäßiger Unterlegenheit und seine Sympathie je nach Situation und Geschmack auch in der Öffentlichkeit zeigt
- wer trotzdem auch kritisch bleibt

Fan ist nicht:
- wer die Sache nicht ernst nimmt und sich drüber lustig macht
- wer mehr als einen Verein ernsthaft unterstützt
- wer bei Misserfolgen abhaut oder überzogen rummosert, sprich den Verein schlechtmacht
- wer bei den Spielen so besoffen ist, dass er vom Geschehen nichts mehr mitbekommt
- wer als vermeintlicher Ultra oder Traditionalist glaubt, dem Verein Vorschriften machen zu können
- wer für Krawall und Randale sorgt

Es ist egal:
- wie oft man im Stadion ist, wenn der Wunsch da zu sein besteht und man das Spiel (wenn möglich) anders verfolgt
- ob man laut Stimmung macht oder still leidet/genießt
- ob man weiß, schwarz, rot oder gelb; männlich oder weiblich; behindert oder nicht; alt oder jung ist.

Werder hier natürlich als Beispielverein. Ich denke gerade in puncto Bier und Traditionalisten habe ich da eine etwas andere Auffassung als einige andere hier.
 
Fan ist nicht:
- wer mehr als einen Verein ernsthaft unterstützt

Das sehe ich ein wenig anders. In meinen Augen ist es völlig legitim, wenn man z.B. neben Werder einen anderen unterklassigen Verein unterstützt. Bei enem höherklassigen Verein ist das schon etwas anderes.

Fan ist:
- wer dabei mit dem SVW mitfiebert und bei dem sich die Resultate auf die Stimmung auswirken

Diese Haltung habe ich nach einigen Jahren etwas abgelegt. Zwar wirken sich die Spiele auch noch bei mir ein wenig auf die Stimmung aus, aber längst nicht mehr so wie früher.
Waldemar Hartmann hat das mal nett formuliert: "Von überbezahlten Millionären lasse ich mir nicht mehr das Wochenende versauen."
 
Back
Top