:stirn:
Sorry, eigentlich bin ich sparsam mit diesem Smiley. Aber dieses Mal muss das mal sein.
Ob man Schaaf für den richtigen Trainer hält, kann ja jeder selber entscheiden. ABER zu behaupten, einige Spieler würden gegen den Trainer spielen, halt ich für eine sehr fragwürdige Unterstellung. Per z.B. bringt seit dem Pokalfinale einfach nicht mehr regelmäßig die guten Leistungen der letzten Jahre. Aber wenn das ist, weil er gegen Schaaf spielt, dann hat er während der WM auch gegen Löw gespielt. Der spielt garantiert nicht gegen den Trainer. Und wenn doch, ist er ein sehr guter Schauspieler, denn er sah z.B. nach dem Ausscheiden im Pokal ziemlich enttäuscht aus.
...Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass die Genannten bewusst gegenden Trainer spielen. Ich habe sehr wohl den Eindruck, dass sie nicht mehr
fürden Trainer spielen. Ich meine: Nicht, dass Fußballer in erster Linie für ihren Trainer spielen sollten, das wäre absurd. Aber es kann eine Mannschaft 10, 20, 30 Prozent besser machen, wenn sie von ihrem Trainer begeistert ist, ihm vetraut, sich von ihm verstanden, gefördert und kompetent gefordert fühlt - und ihm auch etwas dafür zurückgeben möchte. (Und da kann man zu Tuchel und Klopp stehen, wie man will: DIESE Qualität verkörpern sie einfach.) Wenn das dezidiert
nicht (mehr) der Fall ist, kann eine Mannschaft auch 10, 20 30 Prozent unter ihr eigentliches Niveau fallen. Und dann kann in einer ausgeglichenen Liga, wo die Mehrheit der Vereine einen klaren Schritt nach vorn gemacht hat (Mainz, Dortmund, Frankfurt, Leberkusen, Freiburg, Hannover, Nürnberg ... im Gegensatz zu Werder, Wolfsburg und Bayern) so ein Desaster herauskommen, wie wir es gerade erleben.
Denn wenn man die zahlreichen mauen Spiele von Özil letzte Saison bedenkt, ist die Mannschaft in der Substanz tatsächlich nicht schlechter einzuordnen als im vergangenen Jahr.