Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
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Nein, seinen Beitrag dazu leisten, dass das gar nicht erst passiert.

Es ging doch hier um die Einwechslung von Hunt und Almeida... mMn hat er mit den Einwechslungen nach dem Rückstand alles richig gemacht.

Die Bayern waren nach vorne harmlos und leisteten sich bei Ballverlust in der Rückwärtsbewegung teils haarsträubende Stellungsfehler – im Mf wie hinten. Hinzu kamen technische Patzer der IV am Boden. Gegen so eine Truppe hätten wir Chancen wie Prödl in der 1. HZ auch in der 2. HZ bekommen, selbst wenn wir die Grundordnung so wie in der 1. HZ gehalten hätten.

Genau das Glaube ich nicht. So frei wie Prödl in der ersten Halbzeit zum Kopfball kommt, so frei kommt er nicht mehr. Die Chance in der 2. HZ wurde durch unser Spiel, ähnlich wie die anderen mMn erzwungen. Wir wären nie zu dieser Fülle und zu diesem teilweise überlegenen Spiel gekommen, wenn wir weiterhin so verhalten gespielt hätten, wie in der 1. Halbzeit.

Dass Werder aber genau diese zugunsten einer solchen Spielweise wie in der 2. HZ aufgibt, ist mit Nichts zu entschuldigen.

Doch, denn wie du schon selber sagtest, kamen die Bayern, ja in der 1. HZ ebenfall zu guten Möglichkeiten, weil teilweise die Konzentration und Abstimmung fehlte. Nur spielten die Bayern diese Spielzüge meist nicht gut genug zu Ende. Dass das man sich aber nicht das ganze Spiel darauf verlassen sollte, gerade bei den Bayern, sollte auch klar sein.

Beim zweiten Tor hatte Schweinsteiger unendlich Platz, was logisch ist, wenn die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen riesengroß werden, vier Leute vorne rumturnen sowie sich einer der DM` s auch noch ständig im Vorwärtsmarsch befindet. Da muss KA auch nicht hinterher wegen der Chancen oder des nicht gegebenen Treffers rumheulen. Vielmehr sollte er sich fragen, warum so eine harm- und hilflose Bayern-Mannschaft gegen uns zwei Tore schießt.

Weils zwei Glücksdinger waren. Klar Schweini ist ein exzellenter Distanzschütze, aber so ein Ding schiesst er dann doch nicht jede Woche.
Mit ein bisschen Glück bzw. wenn Miele einen richtig guten Tag hat, hält er das Ding sogar.


Bei Schaaf scheint im Kopf immer irgendein Resetknopf vorhanden zu sein, auf dem er permanent den Finger hat und loslässt, sowie das Team trotz einer durchaus geordneten Spielweise nicht gänzlich offensiv glänzt.

Gerade in der 1. HZ haben wir in der Defensive schlimme Abstimmunsgprobleme und Stellungsfehler offenbart. Glaubst du wirklich, die Bayern wären, das komplette Spiel so hirn- und ideenlos geblieben?

Dazu reicht ein Rückblick auf die letzte Saison: nachdem Werder im Heimspiel gegen Schalke Chancen ausließ, aber dennoch einigermaßen gut auf die Spielweise des Gegners reagiert hatte, gab das Team Anfang zweite HZ die Ordnung auf – und wurde zur Niederlage ausgekontert. Ein 0:0 hätte uns damals in der Tabelle vor Schalke gehalten. Oder das Spiel in Dortmund, wo es umgekehrt lief, mit taktischem Debakel gleich zu Beginn des Spiels. Nur allein die beiden Spiele hätten uns die leidige CL-Quali ersparen können.

So ist das nun mal, wenn ein Trainer sich in "seine Spielidee" verrennt und sich weigert, zielstrebig Konsequenzen aus gegebenen Umständen zu ziehen, besonders wenn diese Spielidee erkennbar nicht funktioniert. Unser Glück gestern war, dass die Bayern so fatal schwach im Umkehrspiel waren, wie man es von ihnen seit Jahrzehnten nicht kennt. Dadurch konnten wir uns trotz mangelnder Handlungsschnelligkeit stellen und hatten immer wieder schnell den Ball. Nur hat Werder im Moment nicht die Mittel strukturiert und gleichzeitig organisiert nach vorn zu spielen.

Du sprichst doch immer von der gegenseitigen Wechselwirkung? mMn kamen die Bayern gerade in der 2. Halbzeit nicht mehr hinten raus, weil wir so schnell umschalteten und die Räume eng machten!
 
@carlos2308
Es war allgemein gemeint, die Frage von @100%WerderBremen passte nur gut dazu.

Zu Deinen Punkten:
1.)Konzentrations- und Abstimmungsprobleme sind vorhanden, ganz klar. Die behebst Du aber nicht, erst recht nicht mit Blick auf die Zukunft, wenn Du genau diese Probleme zugunsten einer druckvolleren Spielweise noch vergrösserst. Natürlich bleibt das alles hypothetisch, natürlich hätten wir mit etwas mehr Glück gewinnen können, natürlich hätten wir dann auch aufgrund fehlender Entlastung verlieren können. Dass wir aber selbst die Chance auf einen für uns glücklichen Ausgang verkleinern, indem wir uns noch mehr abhängig davon machen, dass die Chancen sitzen, war hausgemacht. Und unnötig. Auch ein 1:1 bringt Verlängerung und Elfmeterschießen.
Aber das hatte ich bereits erklärt, Stichpunkt den zweiten Schritt vor dem ersten machen. Warum muss man sich hier eigentlich immer wiederholen?

2.)Die Bayern sind das komplette Spiel hirn- und ideenlos geblieben. Die Tore waren Geschenke. Du kannst es natürlich auch als "Glücksdinger" interpretieren, wenn Du die Entstehungsgeschichte außen vor lässt.

3.) Dass wir die Räume für die Bayern in der zweiten HZ enger machten – und gleichzeitig schnell umschalteten, naja. Vielmehr haben wir es mit langen, steilen Bällen probiert, die Abnehmer fanden, weil wir noch mehr Leute in Richtung Bayern-Tor verschoben und die Abstände vergrösserten. So wie Du es sagst, hiesse das, wir hätten die Grundordnung mindestens gehalten, im gleichen Zug die Balleroberung, Spieleröffnung und Raumaufteilung verbessert. Das habe ich beim besten Willen nicht erkennen können. Wechselwirkung auch nicht, eher ein taktisch offener (re-)agierendes Bremer Team, das einem Gegner in die Karten spielte, der das nur wegen eigener Unbeweglichkeit, Stellungsspiel, Unfähigkeit beim Umschalten und schlechtem Spiel im Raum nicht zu nutzen verstand.
 
@Mick
Ich teile deine Meinung hier überhaupt nicht, vielmehr habe ich den Eindruck das du hier krampfhaft versuchst wieder das zu sehen was du sonst schon oft kritisiert hast.

Wir haben den Bayern in Halbzeit zwei nur in die Karten gespielt, weil wir es versäumt haben eine der zahlreichen Großchancen in Tore umzumünzen, bzw. weil das Tor von Sebastian Prödl nicht gegeben wurde. Es war aber bis zum 1:2 zu keinem Zeitpunkt zu sehen das wir in dämliche Konter gelaufen sind weil wir es zu sehr erzwingen sollten. Insofern teile ich deine Meinung auch dort überhaupt nicht - wir standen nicht zu hoch.

Das zweite Gegentor hatte aus meiner Sicht auch eher weniger mit der Spielweise zu tun, zumal die Situation glaube ich mit einer Ecke für die Bayern anfing. Bis dann schließlich der Ball verlagert wurde und unser Mittelfeld gepennt hat, wohl auch weil man vielleicht schon auf einen Ballverlust der Bayern spekuliert hat. Vielleicht hätte auch einer der Innenverteidiger rausrücken müssen, weil Frings nicht mehr rechtzeitig verschieben konnte und im Sturmzentrum ohnehin keine Bayernspieler zu finden waren. Für mich jedenfalls ganz klar kein Systemfehler sondern individuelle Fehler. Und vor allem war es eines definitiv NICHT: Ein Kontergegentor.
So kommt Schweinsteiger dann eben viel zu frei zum Schuß und hat leider auch das nötige Glück.

Zugelassen hat man sonst aber eben nichts (außer einem Distanzschuss!), und kam dabei auch noch selbst zu zahlreichen Chancen. Es ist aus meiner Sicht absurd hier das System zu kritisieren. Wir haben die Bayern nicht zum Kontern eingeladen, das Gegentor war ja noch nicht einmal ein Konter. Ich denke auch, diese Meinung wirst du ziemlich exklusiv haben.

Nachtrag: Wenn übrigens, wie du selbst sagst, die Bayern gestern so schwach im Umkehrspiel waren, dann macht es doch erst recht Sinn sie unter Druck zu setzen um diese Schwäche auszunutzen. So kam es ja auch mitte der zweiten Hälfte zu zahlreichen Ballverlusten der Bayern im Mittelfeld.
 
Mei, jetzt wird hier wieder von "eklatanten Schwächen" in der Defensive gefaselt. Die Bayern hatten doch gestern bis auf die beiden Glückstore über 90 Minuten nix zu bestellen.
 
Von Kontergegentor habe ich nicht gesprochen. Natürlich sind wir nicht in Konter gelaufen, aber nicht, weil wir es mit geschicktem Verhalten als Mannschaft verhindert haben, sondern weil sich die Bayern völlig ungeschickt angestellt haben. Werder hatte auch gestern viele Räume dazu preisgegeben. Du beschreibst ja selbst das, was ich bereits sagte, mit den Abständen im Mittelfeld wie bspw. beim Gegentor.

Klar kann und sollte versucht werden, diese Schwächen der Bayern zu nutzen. Aber nur, wenn dabei die eigene Ordnung nicht verlorengeht. Erinnere dich mal daran, wie viele Tormöglichkeiten auch biedere Gladbacher oder Freiburger gegen uns hatten. Und da sind wir beim Thema. Werder hat derzeit vieles, individuell gute Einzelspieler, zunehmende Torgefährlichkeit, aber immer noch wenig Ordnung und Organisation auf dem Rasen. Wenn man um diese Umstände weiss, dann kann ich solch ein Vorgehen wie 2. HZ nicht verstehen. Es wird beim Stand von 1:1 der Tanz auf der Rasierklinge gewählt in der Hoffnung, Bayern spielt weiter so. Das Schlimme ist doch, dass Werder so tut, als könne es ohne Verluste dominant auftreten. Die innere Einstellung und das Verhalten auf dem Rasen passt nicht zu dem, was das Team derzeit insgesamt – taktisch - zu leisten imstande ist. Und den Handlungsrahmen dafür gibt nun mal der Trainer vor. Das ist ja auch ein Grund, warum wir ohne eingespielte Automatismen zu Beginn jeder Runde straucheln. Dazu muss ich nichts "krampfhaft versuchen" und Du musst mir nicht reflexartig Grundsatzkritik unterstellen, nur weil ich nicht die mMn klar überwiegenden positiven Aspekte in jedem Beitrag mit erwähne.
 
Überzeugt mich weiterhin nicht.

Das du hier Freiburg und Gladbach anführst ist ja schön und gut, aber tut zu dem Spiel gestern leider überhaupt nichts zur Sache. Da hat man keine zahlreichen Chancen zugelassen, ob du das nun allein auf das Unvermögen der Bayern schieben möchtest, oder nicht.
Im Gegenteil - man kam selber zu zahlreichen Chancen, lässt einen (!) Distanzschuss zu, durch den man das Spiel verliert. Dieser Distanzschuss wäre vermeidbar gewesen, klar. Klar sollte aber auch sein, das solche individuellen Fehle durchaus einmal passieren können.
Man hat sich eben nicht auskontern lassen wie in deinem zuvor geposteten Beispiel vom Spiel gegen Schalke. Besonders deine Beispiele finde ich daher wirklich unpassend.
 
Mei, jetzt wird hier wieder von "eklatanten Schwächen" in der Defensive gefaselt. Die Bayern hatten doch gestern bis auf die beiden Glückstore über 90 Minuten nix zu bestellen.

Das sehe ich nicht so. Selbst bei Siegen hat man eigentlich bei Werder nicht mehr das Gefühl, das sie das Spiel wirklich beherrscht haben. Ich meine damit, dass sie bei Angriffen des Gegners genauso souverän sind wie bei ihren eigenen Angriffen. Ständig hat man das Gefühl, das sie demnächst ein Gegentor fangen, was dann ja auch meistens eintritt.
Das Spiel gestern ist ein wunderbarer Beweis dafür, dass es im Moment bei Werder einfach nicht stimmt.
Dass nun der Schiedsrichter Schuld sein soll, sagt m.E. einiges. Da fand ich die Begründung von TS schon viel treffender. Nur leider tut er nichts Zwingendes gegen die immer wieder auftretenden Fehler.
 
Zitat von hbmännchen;1377432:
Das sehe ich nicht so. Selbst bei Siegen hat man eigentlich bei Werder nicht mehr das Gefühl, das sie das Spiel wirklich beherrscht haben. Ich meine damit, dass sie bei Angriffen des Gegners genauso souverän sind wie bei ihren eigenen Angriffen. Ständig hat man das Gefühl, das sie demnächst ein Gegentor fangen, was dann ja auch meistens eintritt.
Das Spiel gestern ist ein wunderbarer Beweis dafür, dass es im Moment bei Werder einfach nicht stimmt.
Dass nun der Schiedsrichter Schuld sein soll, sagt m.E. einiges. Da fand ich die Begründung von TS schon viel treffender. Nur leider tut er nichts Zwingendes gegen die immer wieder auftretenden Fehler.

Genau das ist der Punkt - fast immer wird das Spiel nach Führungen unnötig aus der Hand gegeben nach dem Motto "Mit halber Kraft geht das auch noch...". Mit dieser Einstellung haben wir schon etliche Spiele vergeigt oder auch etliche Gegentore bekommen. So leid es mir tut, aber TS muss es doch irgendwann mal hinbekommen, dass die Spieler mit der richtigen Einstellung auf dem Platz stehen. Oder aber einige haben schlichtweg einfach den Beruf verfehlt...
 
Überzeugt mich weiterhin nicht.

Das du hier Freiburg und Gladbach anführst ist ja schön und gut, aber tut zu dem Spiel gestern leider überhaupt nichts zur Sache. Da hat man keine zahlreichen Chancen zugelassen, ob du das nun allein auf das Unvermögen der Bayern schieben möchtest, oder nicht.
Im Gegenteil - man kam selber zu zahlreichen Chancen, lässt einen (!) Distanzschuss zu, durch den man das Spiel verliert. Dieser Distanzschuss wäre vermeidbar gewesen, klar. Klar sollte aber auch sein, das solche individuellen Fehle durchaus einmal passieren können.
Man hat sich eben nicht auskontern lassen wie in deinem zuvor geposteten Beispiel vom Spiel gegen Schalke. Besonders deine Beispiele finde ich daher wirklich unpassend.

:tnx:

Ich sehe da auch keine Parallelen. Schon seit sehr, sehr langer Zeit nicht mehr. Die typischen Ansatzpunkte zur Kritik, die Abwehr stünde zu hoch, wir wären nach eigenen Eckbällen anfällig oder allgemein konteranfällig, sind Baustellen, die längst beseitigt sind. Die Niederlage gestern hatte hiermit herzlich wenig zu tun - sie hatte mit dem Auslassen eigener Großchancen zu tun, sie hatte damit zu tun, dass ein reguläres Tor keine Anerkennung fand und sie hatte damit zu tun, dass ein Spieler mit seiner individuellen Klasse, das Spiel zugunsten der Bauern entschied. Ein Spieler, der innerhalb einer bajuwarischen Mannschaft, ansonsten eine eher maue Vorstellung gab, der sich aber irgendwann ein Herz fasste und einfach mal abzog. Mit einer solchen Leistung ist bspw. Hunt in Gladbach hier verrissen worden!

Insofern ist allein der Versuch zu erklären, diese Niederlage wäre die logische Folge taktischen Fehlverhaltens, zum Scheitern verurteilt. In meinen Augen hätte das Spiel eben gut 1-3 enden können - was eher die logische Konsequenz des Spielverlauf´s widerspiegeln würde.
 
Mein Güte, ist das wieder mal kompliziert hier. :mad:

Wo bitte steht denn irgendwas von zu hoch stehender Abwehr (abgesehen davon, dass das nie ohne den Zusatz gnadenloser Abseitsspielerei ein Kritikpunkt war), von allgemeiner Konteranfälligkeit oder nach Ecken usw.

Punkt 1: Ordnung halten, diese Vorgabe aber mit hundertprozentiger Einstellung und hochkonzentriertem Systemfussball umsetzen
Punkt 2: nach vorne spielen, aber dabei die Organisation des eigenen Spiels nicht vernachlässigen
Punkt 1 ist Vorrausetzung für Punkt 2.
Jedoch funktioniert Punkt 1 nur, wenn es a) trainiert und b) oft genug gespielt wird. a) kann ich nicht beurteilen, fest steht mMn, dass solche Fehler wie gestern im Punkt 1 durch b) entstehen. Erst recht, wenn der Trainer dies nach nur einer Halbzeit wieder verwirft.
Es geht nicht um das Erreichen des Ideals, es geht um Hinweise, dass einige Dinge einfach nicht ausreichend verbessert werden.

Na klar sind die Spiele zuvor Beispiele, dass andere Teams besser als Bayern diese Schwächen nutzten und zwar nicht zu wenig und na klar ist das mit dem Verhalten in diesem Spiel zu vergleichen. Gegnerische Chancen entstehen auch nicht nur aus reinen Kontern. Darüber hinaus ist die "Pech-oder-Glück"-Debatte immer das einfachste und typische Totschlagargument, um jedweden Ansatz (der noch nicht mal Kritik sein muss, sondern erklären soll) zu zerstören.

Ist das nervig, hier ständig mißverstanden zu werden. Diskussion sinnlos. Viel Spaß noch.
 
Mich nervt etwas ganz anderes. Hatte nach dem Spiel gegen Twente erfreut festgestellt, dass mit Almeida/Pizarro und einer defensiven Raute dahinter (wo Piza auch hängende Spitze spielte) sowas wie ein kommende Stammelf auf dem Platz stand, mit der Möglichkeit mit Einwechslungen von jüngeren Spielern so etwas wie eine abhanden gekommene Struktur in die Mannschaftsaufstellung zurück zu bekommen.

Spekuliert hatte ich noch über die linke Seite (Petri/Silvestre) oder Marin/Almeida. Aber dass dieses erfolgreiche Mittelfeld ohne Anlaß weiterhin munter durcheinander geworfen wird, halte ich für kontraproduktiv. Kein Mittelfeldspieler der letzten Jahre musste sich so viel Anpassungen unterwerfen, wie die jetzigen, wo Wesley, Bargfrede, Frings, Hunt, Marin, Arnautovic, (Jensen, Borowski) fast willkürlich miteinander zu spielen haben.

Das sich so auch kein Spielmacher findet und über den Spielrythmus seiner Kollegen entscheidet, scheint Absicht zu sein. Wahrscheinlich geht das auf Kosten des Ziels, dass wir "nicht so leicht aus zu rechnen sind" - nunja, :rolleyes: wie wahr, wie wahr...
 
Mei, jetzt wird hier wieder von "eklatanten Schwächen" in der Defensive gefaselt. Die Bayern hatten doch gestern bis auf die beiden Glückstore über 90 Minuten nix zu bestellen.

Das sehe ich zu 100% genauso , nur leider zählt immer nur das Ergebniss , geht nicht um verdient oder nicht. Das 4 zu 1 gegen Gladbach hätte auch leicht 4 zu 5 ausfallen können , hätte sich auch keiner beschweren können.
Zurück zum gestrigen Spiel , mich ärgert eigentlich nur wie das 1 zu 1 gefallen ist, weil da wieder ein Abwehrverhalten an den Tag gelegt wurde , die für eine Profimannschaft nicht akzeptabel ist, genauso das wir nach der Führung nichts gemacht haben und prompt den Ausgleich bekommen haben , wie schon gefühlte 1000mal immer der gleiche Fehler Herr Schaaaaf .
Zweite halbzeit war gut, ein Distanzschuß kann man immer mal zulassen gegen die Bayern sowieso, der das Kritisiert hat für mich vom Fußball keine Ahnung. Das er Ihn ( Schweini ) sogut trifft kann keiner wissen , passiert halt im Fußball.
Da zitiere ich mal Allofs : Die Niederlage tut wirklich weh.
Und dann noch der Schiri..................das nicht gegebene Tor sorry da war nix geht garnicht so ein Tor nicht zu geben
In diesem Sinne happy
 
Das Problem was TS meine Meinung nach hat, ist, dass er mit zu vielen Unterschiedlichen Aufstellungen spielen lässt. Wie soll eine mannschaftliche Geschlossenheit entstehen, wenn:
a) ständig wesentliche Teile des Kaders (Spieler) durch Verletzungen oder Länderspielabstellungen nicht zur Verfügung stehen?
b) ständig zwischen den Systemen 4-2-3-1 (Doppel Sechs), 4-1-2-1-2 (Raute) oder 4-2-2-2-1 und anderen gewechselt wird?
Konstanz lässt sich nur erreichen, wenn die Mannschaft so wenig Systeme wie möglich intensiv trainiert. Ewiges Expertentieren mit einem ausgedünnten Kader kann kaum zu eine geschlossenen, konstanten Mannschaftsleistung führen.
:tnx::tnx::tnx:
 
Das Problem was TS meine Meinung nach hat, ist, dass er mit zu vielen Unterschiedlichen Aufstellungen spielen lässt. Wie soll eine mannschaftliche Geschlossenheit entstehen, wenn:
a) ständig wesentliche Teile des Kaders (Spieler) durch Verletzungen oder Länderspielabstellungen nicht zur Verfügung stehen?
b) ständig zwischen den Systemen 4-2-3-1 (Doppel Sechs), 4-1-2-1-2 (Raute) oder 4-2-2-2-1 und anderen gewechselt wird?
Konstanz lässt sich nur erreichen, wenn die Mannschaft so wenig Systeme wie möglich intensiv trainiert. Ewiges Expertentieren mit einem ausgedünnten Kader kann kaum zu eine geschlossenen, konstanten Mannschaftsleistung führen.
:tnx::tnx::tnx:

sorry bin wirklich kein ts fan , aber die Niederlage gestern lag mit Sicherheit nicht am Trainer
 
sorry bin wirklich kein ts fan , aber die Niederlage gestern lag mit Sicherheit nicht am Trainer

Naja, wenn man nach dem Tor diese Art Mauertaktik wählt, liegt es m.M. nach schon am Trainer. Das muss ja so besprochen worden sein, dass die Mannschaft sich hinten reinstellt und ausschließlich auf Konter lauert. Das Problem ist aber, dass wir überhaupt nicht die Mannschaft für so eine Taktik haben. Wir haben uns wieder mal ein Spiel völlig unnötig aus der Hand nehmen lassen und das nicht zum ersten Mal...
 
Na toll! Letztes Jahr haben wir hier seitenweise Threads gehabt, die über das Offensivspiel gemeckert haben, weil wir zu viele Tore gekriegt haben. Jetzt ist die Mauertaktik schuld. :stirn:

Werder hat doch gut gespielt. Mit dem 2:0 wäre das Spiel auf jeden Fall anders verlaufen. Ob Werder dann das Spiel gewonnen hätte, wäre zwar immer noch fraglich gewesen, doch wäre dann eine Verlängerung gekommen.
 
Na toll! Letztes Jahr haben wir hier seitenweise Threads gehabt, die über das Offensivspiel gemeckert haben, weil wir zu viele Tore gekriegt haben. Jetzt ist die Mauertaktik schuld. :stirn:

Werder hat doch gut gespielt. Mit dem 2:0 wäre das Spiel auf jeden Fall anders verlaufen. Ob Werder dann das Spiel gewonnen hätte, wäre zwar immer noch fraglich gewesen, doch wäre dann eine Verlängerung gekommen.

Wo hat Werder denn in der 1. HZ gut gespielt? Das war grauenhaft, keine Leidenschaft, kein Biss, der Gegner konnte sich den Ball hin- und herschieben und unsere Spieler haben nur Geleitschutz gegeben. Was soll an dieser Spielweise gut sein?! Abgesehen davon, warum lässt man sich das Spiel völlig unnötig aus der Hand nehmen (wieder mal)?
 
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